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KOHL ALS KANZLER?

Kohl will in Bonn alles besser machen.

Wir meinen:er kann es nicht!

Ihm fehlt die Erfahrung auf dem internationalen Parkett.

Bei seiner USA-Profilierungsvisite vertrat er sich mehr die Beine in Wartezim­mern als die Interessen der Bundesrepublik.

Er hat kaum Ahnung von Wirtschaftspolitik - ganz im Gegen­satz zu Helmut Schmidt, dessen Rat weltweit gesucht wird.

Er hat Rheinland-Pfalz schlecht regiert.

Seine Leistungsbilanz in Rheinland-Pfalz ist sehr dürftig:

- schlechteste ärztliche Versorgung der Bevölkerung von allen Bundesländern.

- überdurchschnittliche Verschuldung.

- aufgeblähter Beamtenapparat.

- miserable Schulsituation.

|Er ist in Dortmund auf dem CDU-Parteitag umgefallen, als es

um die Frage der Mitbestimmung ging. Dort stimmte er gegen seinen eigenen Vorschlag und gegen den Arbeitnehmerflügel der CDU.

Er kann sich nicht durchsetzen gegen den konservativen Flügel, ge­gen Strauß und Dregger.

Er kann nicht Wort halten.

Kohl am 16. Februar 1976 im Fernsehen:Ich habe gesagt, und dabei bleibt es, daß ich im Mai die Regierungsmannschaft vorstellen werde.

Dazu Strauß (Kohls Überkanzler) am 27. Mai 1976:Schattenkabinette haben Iwir nicht nötig.

|Und Strauß:Es ist mir egal, wer unter mir Kanzler wird!

Ihm fehlt gänzlich die Erfahrung in Bonn.

Er hatte noch nie ein Bundestagsmandat inne und war auch noch nie in einer [Bundesregierung tätig.

Deshalb am 3. Oktober

IRRAHRUNG! LEISTUNG! ERFOLG!

HELMUT SCHMIDT

Mit freundlichen Grüßen:

Ihre SPD in der Verbandsgemeinde Montabaur