Ausgabe 
30.3.1972
Seite
2102
 
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Montabaur - 8 -

Jeder Schauspieler, jeder Komiker hat in seinem Leben eine Rolle, die zu seinem größten Erfolg wird. Bei Willy Millowitsch Deutschlands Komiker Nr. 1 - ist dies der Schwank "Die tolle Rosita" mit dem der "Kölsche Willy" sein Publikum seit Jahren zu Lachstürmen hinreißt. Mit Freude wurde deshalb bei uns die Nachricht aufgenommen, daß Willy Millowitsch zusammen mit seinem Original Kölner Ensemble am Sonntag, dem 8. April 1 9 7 3 , im Festsaal der Joseph-Kehrein-Schule, Monta­baur, Beginn: 2o, oo Uhr, ein Sonder-Gastspiel mit dem Lachschlager "Die tolle Rosita" gibt.

Kartenvorverkauf: Stadt. Verkehrsamt, Rathaus, Zimmer 17.

TSV Eigendorf

- Abteilung Tischtennis -

Vom Tischtennisgeschehen des letzten Wochenendes sind mehr Niederlagen als Siege zu melden.

Bereits am Donnerstag schlug die 1. Mannschaft den VfL Altendiez mit 9 : 5. Eigendorf hatte einen schwachen Be­ginn und lag 2 : 5 zurück, fing sich dann aber und erlaubte den Gästen keinen Punkt mehr. Ohne Niederlage blieben Höher, Schmidt und Gerz, während Görg, Fein und Schardt je einen Sieg zu verzeichnen hatten.

Im entscheidenden Spiel um die Meisterschaft der 2. Kreis- klasse verlor Eigendorf III in Hundsangen überraschend klar mit 1 : 7. Lediglich das Doppel Westphal/Klein konnte einen Punkt erzielen. Dadurch ist die Meisterschaft leider nicht erreicht worden, jedoch bedeutet der 2. Piatz eine ausgezeichnete Leistung und läßt die Chance eines Auf­stieges in die 1. Kreisklasse bestellen.

Die 4. Mannschaft unterlag in ihrem letzten Spiel in Hill­scheid mit 1 : 7. Ehard konnte hier den Ehrenpunkt er­reichen. Mit 14: lo Punkten liegt die Mannschaft auf Platz 4.

Die Jugendmannschaft mußte zweimal antreten. Zunächst verlor sie in einem Pokalspiel gegen ESV Siershahn hauch­dünn mit 4 : 5 und verpaßte damit den Einzug in die Endrunde. Wolf und Fannasch konnten je zwei Punkte er­zielen. Im Punktspiel gegen den Meisterschaftsfavoriten TTC Wirges gab es dann die erwartete Niederlage, die mit 1 : 7 etwas zu hoch ausfiel, denn einige Spiele gingen erH im 3. Satz verloren. Den Ehrenpunkt schaffte das Doppel Wolf'Fannasch.

Die Schüler verloren ihr Spiel beim Tabellenführer in Wir­ges deutlich mit 2 : 7. Dabei gewannen Kaiser und Gerz je ein Einzel.

Bei der Pokalendrunde in Wirges zeigten sie dann aus- gezeichnete.Leistungen. Der SV Seenplatte wurde klar mit 5 : 1 bezwungen. Im entscheidenden Spiel gegen den TTC Wirges gab es spannende Einzel mit hervorragenden Ball­wechseln, in denen die Wirgeser etwas glücklicher waren.

4 Spiele gingen erst im 3. Satz knapp verloren, so daß die 3 : 5-Niederlage bei einem Satzverhältnis von lo : 11 sehr unglücklich zustande kam. Die Punkte für Eigendorf in beiden Spielen erzielten Kaiser 4, Gerz 3 und H. Pischel 1.

Die nächsten Spiele:

ESV Siershahn - TSV Schüler

ESV Siershahn - TSV Jugend

TSV III - SV Seenplatte II

TV Bergnassau-Scheuern II - TSV II

TTG Herdorf-Dernbach - TSV I

TSV Eigendorf

Tischtennis-Abteilung - 2. Mannschaft TSV Eigendorf II - SC Lierschied 19:5 Bezirksklasse Westerwald /Taunus Am vergangenen Sonnabend traf das TSV-Team II auf die erste Garnitur des SC Lierschied. Auf Grund des überraschenden Widerstandes der Gäste konnte man sich in Eigendorf des EindrucRs nicht erwehren, daß der SC Lierschied auf keinen Fall Tischtennis wie ein Absteiger demonstrierte, Schade, daß dieses junge Team den letzten

Tabellenrang einnimmt. Auf Elgendorfer Seite wußten Seel, Meuer und Born mit je 2 Einzelsiegen zu gefallen, während Decker und Müller pari spielten. Mangelnde Konzentration und Spannkraft bekam Schardt negativ zu spüren, was mit 2 Niederlagen quittiert wurde.

Am kommenden Samstag, dem 31. 3.1973, reist die 2. Mannschaft um 18. oo Uhr nach Bergnassau II, wo sich beide punktgleiche Teams (24 : 8) um Platz 2 "duellieren".

Der Weg zur motorisierten Freiheit

- Der Mensch und seine Stellung zur Automation und Technik -

lauten die Themen, die in einer Feierstunde der Bezirksver-t kehrswacht Ende April von Rechtsanwalt Holly und Ober­amtsrat Feilen, Montabaur, erörtert werden.

Bei dieser Veraastaltung werden an eine größere Anzahl bewährter Kraftfahrer Auszeichnungen von "Bronze bis Gold" verliehen. Es ist der dringendste Wunsch aller Ver­kehrsteilnehmer, daß möglichst viele bewährte Kraftfahrer als Vorbild herausgestellt werden.

Verliehen werden Auszeichnungen für lo- - 5o-jähriges unfallfreies Fahren. Außerdem werden Berufskraftfahrer für 5 3o-jähriges unfallfreies Fahren ausgezeichnet.

Alle rechtzeitigen Anmeldungen können berücksichtigt werden. Jeder Auszuzeichnende erhält eine persönliche Einladung. Es genügt eine Postkarte an die

Bezirksverkehivwacht e. V. , 543 Montabaur,

Postfach 182.

Sie können als bewährter Kraftfahrer nicht nur eine Aus­zeichnung hinnehmen, sondern auch alle anderen durch Ihr Vorbild zum Nacheifern anspornen.

Die Jugend braucht Vorbilder. Sie will nacheifern, um bei der nötigen Anleitung auch perfekte Verkehrsteilnehmer zu werden.

Unser Volk ist stolz auf jeden Vorbildlichen Verkehrsteil­nehmer,

Jahreshauptversammlung des TuS

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung hatte der Vorstand des TuS Montabaur seine Mitglieder am Samstag, dem 24.3.1973 ins Kolpinghaus eingeladen.

Der 1. Vorsitzende A. Foerster eröffnete die Versammlung und begrüßte besonders die Ehrenmitglieder des Vereins, die durch ihre alljährliche Teilnahme der Jugend ein nachahmungswürdiges Beispiel geben. Im gleichen Atem­zuge beklagte er aber auch die mangelnde Beteiligung an der diesjährigen Mitgliederversammlung. Foerster wies daraufhin, daß der Verein z. Zt. weit Uber looo Mit­glieder zählt und es beschämend sei, wenn nur 5o Mitglie­der der Einladung gefolgt sind.

In seiner Begrüßungsansprache hob Foerster zwei wesent­liche Punkte als dringend heraus:

1. die Wahl eines neuen Geschäftsführers und

2. die Beitragserhöhung.

Der 1. Vorsitzende erläuterte der Versammlung, daß der langjährige 1. Geschäftsführer Hermann Schlosser aus beruflichen und persönlichen Gründen sein Amt aufgeben muß und der Verein daher einen neuen Geschäftsführer braucht. Leider fand sich aus der Mitgliederversammlung niemand bereit, dieses Amt zu übernehmen. Angesichts dieser Tatsache erklärte A. Foerster, sein Amt niederzu­legen, falls der Verein bis zum Jahresende 1973 keinen neuen Geschäftsführer hat.

Zur Beitragserhöhung führte Foerster aus, daß im laufenden Geschäftsjahr die entstandenen Unkosten (Mieten, Übungs­leiter-, Fahrtkostep, Start- und Meldegelder, Versiche­rungsbeiträge usw.) mit den niedrigen Beitragssätzen nicht mehr abzudecfeen sind. Er empfahl daher der Versammlung, einer Beitragserhöhung zuzustimmen.

Anschließend gedachte die Versammlung des verstorbenen Vereinsmitgliedes Reinhold Sannen ln seinem Jahresbericht gab der Geschäftsführer Hermann Schlosser einen gerafften Überblick über das Geschäfts­jahr 1972/73.