Ausgabe 
2.3.1973
Seite
2064
 
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Montabaur - 9 - kapelle verpflichtet.

Da mit einem Massenandrang zu rechnen ist, darf jeder Besucher höchsten einen Platz freihalten. Für diese notwendige Maßnahme bittet der MGV um Verständnis. Der Vorstand

TSV Eigendorf

Abteilung TISCHTENNIS

Im einzigen Punktspiel des vergangenen Wochenendes zeigten sich die Schüler von ihrer besten Seite und schlu­gen den SV Seenplatte glatt mit 7 : 2. Die Revanche für die in der Vorrunde erlittene 3 : 7-Niederlage gelang damit vollkommen. Besonders stark spielten diesmal Kaiser und Gerz, die ihre Spiele gewannen. Dazu kamen je ein Sieg von H. Pischel, Kaiser/Ruster und Gerz/Pischel.

An den Kneismeisterschaften in Wirges nahmen 9 Spieler des TSV teil. Dabei gab es einige gute Plazierungen.

W. Görg wurde bei den Senioren im Einzel Zweiter und gewann mit seinem Partner Gerharz aus Arzbach das Doppel. In der B-Klasse der Herren belegte G. Gerz den 3. Platz, im Doppel wurden die Paarungen Scheugen­pflug/Fein und Gerz/Schmidt gemeinsam Dritte.

Beim Westerwald-Pokal-Turnier in Wirges erkämpfte sich W.Görg im Einzel der Seniorenklasse Platz 2.

Der Männergesang­verein "Frohsinn Lyra" Holler veran­staltet am Samstag, dem 3. März 1973, seinen traditionellen Maskehball im Saale Heibel.

Die Bevölkerung ist hierzu recht herzlich eingeladen. Beginn: 2o. 11 Uhr.

Information - Landesbühne Rhein­land-Pfalz, Neuwied

Intendant Conrad Dahlke

Die Landes bühne bringt am Donnerstag, dem 8. März 1973 im Festsaal der Joseph-Kehrein-Schule,

Beginn 2o. oo Uhr

"DAS EI"

Ein Stück in zwei Akten von Ffelicien Marceau

F'elicien Marceau wurde 1913 in Cortenberg bei Brüssel geboren. Nach einem juristischen Studium begann er Hörspiele für den Pariser Rundfunk zu schreiben, sowie zahlreiche Romane und Dramen. Sein Roman "Chair et Cuir (1951) darf in gewisser Weise als Vorstufe für seinbisher erfolgreichstes Bühnenwerk, "Das Ei", ange­sehen werden. Es handelt sich bei diesem Stück nicht um eine simple Dramatisierung des Romans, sondern um eine Verlagerung auf eine andere Ebene, auf der Magis zum Symbol wird.

Aber sein Held Magis ist gar kein Held. Es ist der kleine Mann unserer Tage im Kampf mit dem "System", durch das sich die Gesellschaft abschließt wie ein "Ei" gegen jeden unerwünschten Eindringling. Das System ist vollkommen perfekt, erbarmungslos, voll und rund wie ein Ei. Um den Grundgedanken zu skizzieren: das Stück zeigt drei aufeinanderfolgende Situationen. In der ersten befindet sich Emile Magis außerhalb des Eies.

Er ist rein, oder wenn man eine andere Formulierung vorsieht, frei, unschuldig isoliert - im Besitz seiner Würde als sittliches Wesen. Der Schtildige ist das Ei: es ist schuldig an den Gemeinheiten, die er entdeckt, schuldig in seiner Existenz als Verfilzung von Kompro­missen und Engherzigkeit. Im zweiten Teil wird ein Vertrag zwischen Emile Magis und der Gesellschaft ge-

4S.

MGV FROHSINN LYRA HOLLER

Samstag, 3. März im Saale Heibel

Maskenball

schlossen, die durch das Ei repräsentiert wird.

Er wird sich ihren Regeln unterwerfen, vorausgesetzt, daß das System ihn arriden wesentlichen Vorteilen teilhaben läßt. Nunmehr ist er der Durchschnitts bürg er par excellence. Das System bleibt zwar schuldig, aber Magis ist sein Kom­plice. Im dritten Teil sind die Rollen erneut vertauscht: Emile Magis ist der große Schuldige geworden und das System, sprich Ei, sprich Gesellschaft, ist der arme Kom­plice. Magis sitzt von nun an nicht nur unter der Schale, er ist zum Zentrum vorgedrungen.

Stellen Sie sich vor, daß Sie möglicherweise an seiner Stelle genauso handeln könnten. Liegt das an ihm oder an uns ?

Von unserem vorgeschlagenen Spielplan eines der inter­essantesten Stücke!!!

BESETZUNG:

Inszenierung: Georg Hünseler

Bühnenbild: Hasso Klein

Magis: Georg Hünseler

Die Mutter und Concierge Linde Strube

1. Frau und Hortense Berthoullet Henrike Gronewold Charlotte Berthoullet, Mädchen,

Justine Sonja BUckle

Georgette und Rose Beatrice Kessler

2. Frau, Mademoiselle Duvant,

Madame Berthoullet Gabriele Bach

Arzt, Berthoullet, Richter Michael Ogilvie

Barbedart, Dufiquet, Onkel,

Staatsanwalt Karl Wittmann

Tanson, Gast, Joseph Hermann Hummel

Kunde, Kellner, Verteidiger Klaus Sorgenicht

Raffard, Dugommier Ralph Cordan

Gustave, Eugener Jürgen Johanns

Kartenvorverkauf: Städt. Verkehrsamt, Rathaus, Zimmer 17.

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