Ausgabe 
2.3.1973
Seite
2059
 
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Montabaur - 4 -

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Schutzgebühr /Los

Los 1 Fließenarbeiten mit Betonwaben

lo.-- DM

Los 2 Schlosserarbeiten

8.-- DM

Los 5 Feineisenarbeiten

8. DM

Los \ Putzarbeiten

lo. -- DM

Los 5 Schreinerarbeiten (Türblätter und -beschläge)

lo. DM

Los 6 Estiich und Belag

lo. -- DM

Los 7 Natursteinarbeiten (Fensterbänke)

5.-- DM

Los 8 Terrazzoarbeiten

8. DM

Die Angebote können ab Freitag, den 2. März 1973, ll.oo Uhr, beim Bauamt, Gelbachstraße 9, während der Dienststunden abgeholt werden. Die Schutzgebühr ist unter Angabe des Verwendungszweckes auf eines der Konten der Verbandsgemeinde Montabaur:

Kreissparkasse Montabaur Nr. 5oo ol7, Nass. Sparkasse Montabaur Nr. 8o3 ooo 212, Volksbank Montabaur Nr. lo8, Postscheck Frankfurt Nr. lo8 ooo-6o3, einzuzahlen. Ein Nachweis über die getätigte Einzahlung ist bei Ab­holung oder Anforderung der Angebote vorzulegen. Angebotseröffnung ist am Dienstag, dem 2o. März 1973

Los 1

lo. oo Uhr

Los 2

lo. 15 Uhr

Los 3

lo. 3o Uhr

Los 4

lo.45 Uhr

Los 5

11. oo Uhr

Los 6

11.15 Uhr

Los 7

11. 3o Uhr

Los 8

11.45 Uhr

bei der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur - Bauamt, Montabaur, Gelbachstraße 9, im Beisein etwa erschienener Bieter.

Angebote, die mit einer entsprechenden Aufschrift ver­sehen sein müssen, sind bis zu diesem Zeitpunkt an die vorgenannte Stelle einzureichen. Verspätet eingehende Angebote werden nichtberücksichtigt.

Eine Benachrichtigung Uber das Ergebnis der Ausschrei­bung erfolgt nicht.

Auf eine kurze Ausführungszeit wird Wert gelegt. Mit der Abgabe des Angebotes haben die Bieter den Nachweis über die Leistungsfähigkeit durch Vorlage entsprechender Unterlagen zu erbringen.

Montabaur, den 27. Februar 1973

Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur im Namen der Stadt Montabaur Mangels, Verbandsbürgermeister

Gemeindekassen aufgelöst

Kassengeschäfte von der Verbandsgemeindekasse über­nommen!

In den letzten Wochen erfolgte Zug um Zug die Über­nahme der Kassengeschäfte der verbandsangehörigen Gemeinden und der eingemeindeten Stadtteile durch die Verbandsgemeindekasse Montabaur. Die Gemeindekassen innerhalb der Verbandsgemeinde Montabaur sind damit aufgelöst. Zahlungen für die Stadt Montabaur und die verbandsangehörigen Gemeinden können künftig nur noch an die Verbandsgemeindekasse Montabaur geleistet wer­den. Ebenso erfolgen sämtliche Auszahlungen für die Gemeinden durch die Verbandsgemeindekasse.

Die Bank- und Postscheckkonten der Gemeinden wurden alle aufgelöst. Die Verbandsgemeindekasse Montabaur unterhält folgende Konten:

Kreissparkasse Montabaur Nr. 5oo ol7 Nass. Sparkasse Montabaur Nr. 8o3 ooo ol2 Volks bank Montabaur Nr. lo8

Postscheckkonto Frankfurt/M. Nr. k>8 oo - 6o3.

Die Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur bittet die Einwohner der Stadt Montabaur und der verbandsangehöri­gen Gemeinden, alle Zahlungen künftig nur noch an die Verbandsgemeindekasse Montabaur zu adressieren. Auf den Überweisungsvordrucken, Zahlscheinen, Schecks,

Zahlkarten usw. ist unbedingt der genaue Verwendungs­zweck anzugeben, und zwar:

bei Steuern oder Abgaben die Konto- bezw.

Hebe-Nr.,

die Buchungsstelle, soweit sie auf Rechnungen und Anforderungsschreiben angegeben ist, bei sonstigen Zahlungen den genauen Zahlungs­grund.

Außerdem ist die Gemeinde oder der Zweckverband (Wasserzweckverband, Abwasserverband, Schulverband, Forstbetriebsverband) anzugeben, zu deren oder dessen Gunsten die Zahlung erfolgt.

Die genaue Angabe des Einzahlers bezw. Schuldners ist ebenfalls erforderlich.

Die vorstehend genannten Angaben werden unbedingt be­nötigt, damit bei der Vielzahl der eingehenden Zahlun­gen eine richtige Buchung gewährleistet ist und gleich­zeitig unnötige Rückfragen vermieden werden.

Die Bürger zweier Städte streben zueinander.

Bürgerinitiative, wie sie vom Bundespräsidenten unlängst gefordert wurde, stand Pate bei der ersten Versammlung von anglophilen Interessenten, die sich die Anbahnung einer Partnerschaft zwischen der Stadt Montabaur und der englischen Stadt Brackley zum Ziel gesetzt hat. Oberstudienrat Helmut Blumenröther, der dieses Treffen angeregt hatte, stellte eingangs die etwa loo km nord­westlich von London gelegene, 5ooo Einwohner zählende Stadt den 24 Anwesenden in einem halbstündigen Licht­bildervortrag vor. Schülerinnen und Schüler dieses Land­städtchens in den Midlands pflegen eine Schulpartner­schaft mit dem Staatl. Gymnasium Montabaur. Je dreihundert Jugendliche wechseln Briefe miteinander.

Brackley ist seit vielen Jahrhunderten Stadt. Als Markt- und Schulzentrum besitzt es für die dortige Region besondere Bedeutung. Die Stadt liegt an einer wichtigen Verkehrs­straße. Nicht weit entfernt, in Stratford on Avon, das leicht zu erreichen ist, hat Shakespeare gelebt. Coventry und Ojcford liegen in der weiteren Umgebung.

Die Anwesenden kamen überein, Uber die bestehende Schulpartnerschaft hinaus die Partnerschaft der beiden Städte anzustreben und den Weg dazu über den im Ver­lauf des Abends gegründeten "Interessentenkreis für Part­nerschaft mit Brackley zu ebnen. Die Stadtverwaltung, so ließ der verhinderte Bürgermeister Mangels ausrichten, stehe diesem Bemühen positiv gegenüber.

Auch in Brackley stehen die Zeichen günstig; dort be­steht seit einiger Zeit ein "Brackley-Montabaur-Committee. Die Versammlung will den Mitgliederkreis ausdehnen und in der Bevölkerung eine möglichst breite Basis schaffen.

Ein Organisationsausschuß, aus acht Mitgliedern be­stehend, wurde gewählt. Er soll den Besuch einer eng­lischen Gruppe von rd. 45 Schülern und 15 Erwachsenen, die dem erwähnten Komitee angehören, mit vorbereiten.

Die Gäste aus Brackley, in einer spontanen Aktion voll­zählig auf heimische Familien verteilt, werden von Freitag, 13. bis Karfreitag, 2o. April, in Montabaur und Umgebung wohnen.

"Heute, sagte Helmut Blumenröther, "habe ich vier Anschriften von Jugendlichen aus Brackley erhalten, die eine Brieffreundschaft mit Jugendlichen aus unserer Schule suchen. Es ist erfreulich festzustellen, daß der Kreis derjenigen, die Kontakt suchen, immer größer wird." Der Organisationsausschuß trifft sich am 15. März zur ersten Sitzung.

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