Montabaur - 9 -
filr's Kind" gegeben.
"Können wir es nocli verantworten, der Tragik der Unfälle unserer Kinder länger zuzuselten", fragte Rombaeli seine Zuhörer. Angesichts der grausamen Statistik, wonach alle 3 Stunden ein Kind auf unseren Straßen stirbt, haben wir diese Aktion ins Leben gerufen.
Es sollenvor allem die Eltern mithelfen, alle Mittel aus- zuntltzen, um das Leben und die Gesundheit unserer Kinder zu schützen.
Vielfach sind es Erwachsene, die durch undiszipliniertes Verhalten im Verkehr ein schlechtes Beispiel geben. Die meisten Kinderunfälle passieren jedoch durch falsches Verhalten der Kinder selbst.
Es ist vor allem Aufgabe der Eltern, das Kleinkind an denVerkehr heranzuführen und es mit Hilfe der Kindergärtnerinnen und Lehrer verkehrstüchtig zu machen.
Zwei interessante Filme haben den Zuhörern vor Augen geführt, wie Eltern dabei helfen können, ihren Kindern richtiges Verkehrsverhalten beizubringen.
Als Schulweg ist immer der sictierste Weg auszuwählen.
Die auf diesem Weg vorkommenden Verkehrszeichen und die zu beachtenden Verkehrsvorschriften sind dem Kind zu erläutern. Vor allem aber sollten die Eltern selbst keine Verkehrsverstöße begehen und den Kindern stets mit Vorbild vorangehen. Besser etwas bei Rotampel warten und dann die Straße überschreiten, als durch falsches Beispiel die Vision des Kindes zu gefährden. Niemals ein Kind über die Straße rufen, sondern stets selbst zu ihm gehen. Abschließend bat Rombach alle Anwesenden keine Mühen und Mittel zu scheuen, die Kinderverkehrserziehung zu intensivieren.
Bitte, helfen Sie mit, die llnfallhüufigkeit zu mindern. Wenn auch nur ein Kind durch Ihre Mithilfe vor Schaden bewahrt werden kann, so ist Ihrer Aufgabe schon ein voller Erfolg beschieden.
Wir bitten Sie abschließend, sich intensiv für die Kinderverkehrserziehung einzusetzen, damit die Kinder den Gefahren gewachsen sind und wir nicht mehr in diesem Umfange um ihr Leben und ihre Gesundheit bangen müssen.
TSV Eigendorf
Gut besuchte Jahreshauptversammlung!
Obwohl in diesem Jahr keine Vorstandswahlen anstanden, waren ca. 60 Mitglieder zur Jahreshauptversammlung erschienen. Unter der Leitung des 2. Vorsitzenden, W. Greif, wurden die Tagesordnungspunkte zügig abgewickelt, so daß trotz lebhafter Diskussionen die Versammlung bereits um 23.oo Uhr geschlossen werden konnte.
Die Mitgliederzahl des Vereines (293) ist gegenüber dem Vorjahr etwa gleich geblieben. Diese Tatsache zeigt, daß die Mitglieder die Beitragserhöhung im Vorjalir mit Verständnis aufgenommen haben.
Die Fußballabteilung konnte leider nichts allzu Erfreuliches berichten, stehen doch beide Seniorenmannschaften der Spielgemeinschaft Horressen-Eigendorf im unteren Tabellendrittel. Die Aktiven unternehmen jedoch alle Anstrengungen, dem Abstieg zu entgehen, was gute Ergebnisse in den letzten Spielen beweisen.
Erfreuliches war über die beiden Gymnastik-Abteilungen der Frauen im Rahmen des Zweiten Weges zu berichten. Schon seit einigen Jahren beschäftigen sich durchschnittlich 25 Teilnehmerinnen mit Gymnastik, Ballspielen und Schwimmen und machen deutlich, daß die Aktion "Trimm Dich durch Sport" auch beim TSV Eigendorf großen Anklang gefunden hat. Seit einiger Zeit existiert auch eine Männergruppe, die sich ebenfalls über den sog. zweiten Weg sportlich betätigt.
Die zur Zeit wohl leistungsstürkste Gruppe im Verein ist die Tischtennisabteilung. Die 7 an Punktspielen teilnehmenden Mannschaften stehen mit einer Ausnahme alle mit positivem Punkteverhältnis in der oberen Hälfte ihrer Spielklassen, die 3 .Mannschaft sogar mit berechtigten Meisterschaftsaussichten an der Spitze der 2 . Kreisklasse.
Zahlreich erschienen waren die I Item ••owie die k iikIci- gartneriimen zu dem lufornnUion-.ihciid der VeiTeho- waclit Im K indci im Vorschulalter,
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Peter Rombach, Gendarmeriehauptkommissar i.R. , verteilt nach seinem Vortrag und zwei Filmvorführungen Merkblätter der Verkehrswacht.
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Bemerkenswert ist vor allem der gute Leistungsstand bei Jugendlichen und Schillern, so daß in den nächsten Jahren kaum Nachwuchssorgen auftreten werden.
Der erfreulichste Bericht kam vonseilen des Kassierers.
Aus ihm war Zu entnehmen, daß der Verein eine gesunde finanzielle Basis besitzt. Entscheidend dafür war, daß alle zur Durchführung der Aufgaben des Vereins erforderlichen Ausgaben durch die laufenden Einnahmen gedeckt werden konnten, so daß die finanzielle Rücklage nicht angegriffen zu werden brauchte.
Die Zufriedenheit der Mitglieder mit der Arbeit des Vorstandes äußerte sich dann auch in einer einstimmigen Entlastung.
Zum Abschluß führte der Vorsitzende der LG l'nterwester- wald, Albert Kram aus Montabaur, zwei Filme vor, die er selbst während der Olympischen Spiele in München sowie bei einem Aufenthalt von Mitgliedern der LG in Frankreich gedreht hat.
Nach Schluß der Versammlung wurde in kleinen Gruppen eifrig über Probleme des Vereins weiterdiskutiert.
Abteilung TISCHTENNIS!
Im Tischtennissport gab es nur ein kleines Programm.
Dabei trat die 4.Mannschatt beim TuS Montabaur III an und gewann mit 7 : 2. Dieser Sieg fiel schwerer als es das

