Montabaur - 6
Mittwoch, den 21.2.1973
7.45 Uhr Hl. Messe für Ehel. Peter Thome u. ++Kinder
Donnerstag, den 22.2.1973 (Petri Stuhlfeier)
7.45 Uhr Hl. Messe für ++
Freitag, den 23.2.1973 (Hl. Polykarp)
7.45 Uhr Hl. M. f. ++Ehel.
19.30 Uhr in MT-Ettersdorf: Amt für Jakob Meuer
Samstag, den 24.2.1973 (Hl. Apostel Matthias)
16. oo Uhr Beichte
18.30 Uhr Vorabendmesse als Amt für Ehel. Johann Diel
und ++Söhne Alois und Oswald
Sonntag, den 25.2.1973 lojoo Uhr Hochamt
AUS VEREINEN UND VERBANDEN
TSV Eigendorf
- Abteilung TISCHTENNIS - TSV Eigendorf I - SK Dienethal 6 : 9 Die Erste lieferte dem Tabellenführer einen ausgeglichenen Kampf und unterlag etwas unglücklich. Stark spielten diesmal Höber und Schmidt, die ihre Einzel gewannen; die beiden weiteren Punkte erzielten Fein und das Doppel Gerz/Schmidt.
ESV Siershahn III - TSV Eigendorf III 2:7 Die Dritte behauptete ihre Tabellenführung durch einen nie gefährdeten Auswärtssieg. Westphal und Schreiner (je 2), W. Gerz und die Doppel Gerz/Birk und Westphal/ Schreiner (je 1) holten die Punkte.
TSV Eigendorf Jugend - TTC Eisighofen 7 : o Die Jugend ließ in diesem Spiel nie einen Zweifel darüber aufkommen, wer die bessere Mannschaft sei. Wolf, Winninger, Fannasch und Hübinger schickten den Gegner mit einer hohen Niederlage auf den Heimweg.
TSV Eigendorf Schüler - TuS Montabaur 7 : 4 Die Schüler revanchierten sich erfolgreich für die in der Vorrunde erlittene Niederlage. Es kam zu einem ausgezeichneten Spiel, dessen Ausgang lange völlig offen war. Bei Eigendorf blieben Rüster, Kaiser und das Doppel Gerz/Pischel ungeschlagen, Gerz gewann ein Einzel.
Beim Westerwald-Pokal-Turnier in Wirges erreichten Gerz/ Pischel in der Schülerklasse B gegen starke Konkurrenz den 3. Platz im Doppel.
2. MANNSCHAFT:
TSV Eigendorf II gewinnt Prestigespiel in Augst 9 : 7 Das TSV Team II konnte den im Spiel gegen Höhr-Grenzhausen/Grenzau I an einem grippalen Infekt laborierenden fehlenden Spieler Schardt am vergangenen Sonnabend in dem schweren Auswärtsspiel bei der TTG Augst I wieder einsetzen. Seel/Born unterlagen Müller/Stotz 23 : 25, 17 : 21 während die neue Doppelkombination Schardt/Decker ihren Kontrahenten Türk/Sartor mit 21 : 18, 21 : 12 das Nachsehen gab.
Weitere Einzel-Wettspielfolge:
K. Müller
- Müller
21 : 19
21
: 14
H. Decker
- Stotz
21 : 14
21
: 11
J. Schardt
- Türk
21 : 16 14 :
: 21
14 :
R. Seel
- Sartor
11 : 21
16
: 21
P. Born
- Schüler
21 : 12
21
: 18
R. Meuer
- Kap
21 : 9
22 : 2o
M üller
- Stotz
13 : 21
6
: 21
Decker
- M üller
21 :
: 16
21
: 13
Seel
- Türk
9 :
: 21
21
: 12
6 : 21
Schardt
- Sartor
16 :
: 21
21
: 19
19 : 21
Meuer
- Schüler
23 :
: 21
24
: 22
Born
- Kap
21 :
: lo
21
: 14
Zu diesem Zeitpunkt lag das Elgendorfer Team knapp mit 8 : 6 in Führung, so daß die beiden Abschlußdoppel über Total- oder Teilerfolg entscheiden mußten. Dabei sah es gar nicht rosig für den TSV aus, da Seel/Born gegen Türk/ Sartor 15 : 21, 21 : 17, 18 : 21 unterlagen und die TTG Augst auf 7 : 8 verkürzte. Schardt/Decker gaben mit 16 : 21 gegen Müller/Stotz den 1. Satz ab, doch fanden sie anschließend das richtige Konzept und kämpften ihren Gegner noch mit 21 : 8, 21 : lo nieder, so daß das Duell der beiden Aufsteiger mit 9 : 7 zu Gunsten des TSV Eigendorf II endete. Mit 22 : 8 Punkten nimmt das TSV-Team II in der Bezirksklasse Westerwald/Taunus Süd jetzt den 3. Tabellenplatz ein. Die weiteren Wettspiele finden erst nach Beendigung der närrischen Session statt.
Gründung eines Jugendorchesters
Der Musikverein Holler hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein Jugendorchester zu gründen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, ein Volksgut - die edle Musica - zu pflegen. In der heutigen Zeit wird schon das Kleinkind zum Zuschauen und Zuhören verbannt. Sei es durch Fernsehen, Radio oder Schallplatte.
Das Kind wird unterhalten von den Dingen, die die Eltern einkaufen. Da es immer nur zuhört und mit seiner Freizeit nichts anfangen kann, möchte es frei sein von dieser Gesellschaft. Die Jugendlichen revoltieren, so wie wir es bei den sogenannten Halbstarken, Hippies oder Gammlern sehen. Sie schlagen Gegenstände kaputt oder berauben Menschen, da sie mit ihrer Freizeit nichts besseres anfangen können.
Der junge Mensch ist in der heutigen Zeit besonderen Gefahren ausgesetzt. Kann ein Junge seine Freizeit besser gestalten als gemeinsam zu musizieren? Nein!
Auch der junge Mensch will Mensch sein und auf eine eigene Leistung zurückblicken und Anerkennung finden.
Deshalb sollten alle Eltern, die einen Sohn ab ca. lo Jahren haben, es nicht versäumen, am Mittwoch, dem 21. Februar 1973, um 19. oo Uhr, mit ihrem Sohn im Vereinslokal Heibel zu erscheinen. Einzelheiten, z. B. Instrumentenbeschaffung. Ausbildung etc. werden besprochen. Wir würden uns freuen, recht viele Interessenten begrüßen zu können.
Musikverein Holler, Der Vorstand
Bund der Heimatvertriebenen
- Ortsverband Montabaur -
Strömt doch Ihr Narren, strömt in Scharen,
wohin, das sollt Ihr gleich erfahren;
am Freitag, dem 23. Februar 1973 ins Pfarrzentrum
mit tschingderassa und bum bum.
Um 2o. 11 Uhr laut Karnevalszeit, da ist das "Trio" zu spielen bereit.
Drum seid recht pünktlich, ins Pfarrzentrum rast, damit Ihr auch nicht das Geringste”verpaßt.
Denn zu fröhlichem Faschingstreiben mit Humor, ladet Euch ein der Ortsverband und der Chor, was dort geboten wird, man staune, bringt Fröhlichkeit mit und gute Laune.
Vor allen Dingen ist sie wieder da:
"Die riesengroße Tombola"
Kostüme zieht an, recht schön und bunt,
vielleicht kommt der Prinz mit Gefolge zur närrischen Stund!
Kommt liebe Freunde, kommt Ihr Narren
wir werden fröhlich Eurer harren
kommt mit "Helau” und mit "Humor"
zum BDV und Vertrieb nen Chor.

