Ausgabe 
16.2.1973
Seite
2037
 
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Montabaur - 2 -

BEREITSCHAFTSDIENSTE

Ärzte-Sonntagsdienst

für Samttag/Sonntag, den 17. /18.2.1973

Dr. Josef SCHMIDT, 543 Montabaur, Gerichtwtr. 7,

Tel.: 322o

Zahnärzte- Sonntagsdienst

für Samstag/Sonntag, den 17. /18.2.1973 Dr. KNIPS, Wirges, Bahnhofetr. 57, Tel.: o26o2/3837 Dr. KRAMANN, Höhr-Grenzhausen, Wester­waldstraße 4 Tel.: 02624/437

Apothekendienst

von Sonntag, 18.2.1973 - Samstag, 24.2.1973 MARIEN-Apotheke, 543 Montabaur, Kirch- straße 19 Tel.: 429o

Maria Görgens geb. Linz, Ransb. -Baumbach 75 Jahre Johanna Wilhelm!» Louise Humbsch geb. Hertel,

Heiler 83 Jahre

Otto Franz Mann, Montabaur 51 Jahre

j Johann Schog, Holler 67 Jahre

Josef Weyand, Staudt 73 Jahre

' Anna Payk geh. Danielczyk, Westerburg 65 Jahre

Gregor Lind, Siershahn 8o Jahre

Friedrich Julius Wilhelm Höfer, Montabaur,

Stadtteil Horressen 65 Jahre

Maria Kaiser geb. Nilges, Molsberg 67 Jahre

Wilhelm Ferdinand Karl Henkel, Horbach 89 Jahre

Anna Barbara Noll geb. Merz, Oberelbert 68 Jahre

Maria Bach geb. Preuß, Görgeshausen 88 Jahre

Wilhelm Johannes Karl Henri Kunz, Montabaur 73 Jahre Barthel Robert Eisbach, Ransb. - Baumbach 7o Jahre

Jakob Gläßer, Salz 75 Jahre

SONSTIGE MITTEILUNGEN

Krankenwagen

17.2. - 18.2.1973

Transportstelle Montabaur Tel.: o26o2/3777

Transportstelle Herschbach Tel.: 02626/5166

Ärzte- Sonntagsdienst

für Wallmerod - Meudt - Nentershausen:

Sonntag, den 18.2.1973

Dr. ERBSLÖH, Nentershausen, Tel.: o64375/2o9

STANDESAMTLICHE NACHRICHTEN

GEBURTEN:

Andrea Gisela Adam, Montabaur

Mario Ivan Simunovib, Ransbach- Baumbach

Michaela Noll, Wirges

Antonia Elisabeth Schneider, Simmern /Uww.

Stefan Zinnert, Sessenbach Annette Wiek, Heilberscheid Michael Reinhard Meuer, Dreikirchen Erica Jung, Westerburg Thorsten Kospe, Dernbach /Uww.

Susanne Staas, Brechen

Jutta Decker, Montabaur

Natascha Margarete Koch, Hübingen

EHESCHLIESSUNGEN:

Wolfgang Isbert, Eitelborn und Ursula Margot Gerharz, Arzbach

Paul Günther Zenzel, Nentershausen und Hannelore Stendebach, Montabaur, Stadtteil Ettersdorf Franz-Josef Alois Herbst, Heiligenroth und Sibilla Ursula Dornuf, Montabaur

Aziz Akin und Irmgard Katharina Blettenberg geb. Pfeil, beide Eitelborn.

STERBEFÄLLE:

Anton Oswald Weckenmann, Montabaur 8o Jahre

Johann Labonte, Welschneudorf 69 Jahre

August Wengenroth, Westerburg 77 Jahre

Katharina Schäfer geb. Schutz, Diez 85 Jahre

Magdalena Schuld geb. Heitzmann, Ransb. -Baumb. 77 J. Johann Adam Höher, Niederelbert 77 Jahre

Kaspar Ludwig Püsch, Montabaur 66 Jahre

Georg Bendel, Wallmerod 73 Jahre

Peter Brühl, Nentershausen 78 Jahre

Westerwaldpreis für Keramik ausgeschrieben.

Der Unterwesterwaldkreis hat erstmals für das Jahr 1973 den "Westerwaldpreis für Keramik 73" ausgeschrieben.

Es handelt sich um einen großzügig dotierten Preis, mit dem keramische Kunstwerke und Modelle für die industri­elle Produktion ausgezeichnet werden sollen. Der Preis umfaßt fünf Hauptabteilungen mit Preisen von je 3 bezw. 4.000. DM sowie 12 Ehrenpreise von je 1. ooo. -- DM. Neben dem Unterwesterwaldkreis selbst werden die Haupt­preise vom Ministerpräsidenten Dr. Kohl, der Handwerks­kammer Koblenz, Verband Deutscher Feinsteinzeugfabri­ken e.V. Höhr-Grenzhausen, Koblenzer Elektrizitäts­und Verkehrs AG übernommen. Die Ehrenpreise haben neben der Deutschen Keramischen Gesellschaft die wich­tigsten Westerwaldorte mit keramischen Produkten Höhr- Grenzhausen, Ransbach-Baum bach sowie große Firmen der keramischen Industrie (z. B. Gewerkschaft Keram- chemie, Siershahn, Steuter-Indsistriewerke GmbH, Höhr- Grenzhausen, Firma Cremer & Brauer, Frechen) über­nommen.

Wie Landrat Dr. Heinen mitteilte, will der Unterwester­waldkreis mit diesem Preis aüf die vielfältigen Möglich­keiten der Gestaltung und Verarbeitung des Tons hinweisen und Künstlern sowie den in der Gebrauchskeramik Schaf­fenden Gelegenheit zur Selbstdarstellung und gegenseitigen Anregung geben. Den Grund für die Stiftung des Preises sieht der Unterwesterwaldkreis nach Meinung von Landrat Dr. Heinen darin, daß der Kreis die größten und bedeu­tendsten Tonvorkommen Europas in seinen Grenzen beher­bergt und seit Jahrhunderten eine überregionale Bedeutung in der handwerklichen und industriellen Keramikproduktion besitzt. Das Ansehen des Kannenbäckerlandes werde auch dadurch gefördert, daß die Stadt Höhr-Grenzhausen Sitz der angesehenen Fachrichtung Keramik der Fachhochschule Rheinland-Pfalz sowie der Fachschulen für Keramikge­staltung und Keramotechnik und der Berufsschule für Ke­ramik ist.

Der Kreis rechnet mit einer hohen Beteiligung von kerami­schen Künstlern an dem Preis. Er verbindet mit der Preis­verleihung eine Ausstellung der eingerichteten Werke in der Zeit vom 2. 9. - 28. Io. 1973. Die Preisverleihung findet am 2.9.1973 in Anwesenheit von Ministerpräsident Dr. Kohl statt.