Montabaur - 4
Montag:
8.00 Unr Hl, Messe für Verst., best. v. Armenseelenbund 8.00 Uhr Schulmesse (5. Schulj,)
Dienstag:
19.3o Uhr Abendmesse: Amt für Ehel. Martin Schmidt und verst. Söhne
Mittwoch:
8 .oo Uhr Amt für Johann Decker Donnerstag:
8 .oo Uhr Amt für Ehel. Wilhelm May
19. 3o Uhr Rosenkranz i. d. Anliegen der Kirche
20. 15 Uhr Kirchenchorprobe
Freitag:
8 .oo Uhr Amt für Frl. Elisabeth Rommershausen Samstag:
19.oo Uhr Sonntagsmesse Sonntag:
8 . 3o Uhr Amt für gef. Jakob Hahn
AUS VEREINEN UND VERBANDEN
Gemeinde verband der CDU Montabaur
Zeitungsartikel über den Planungsbericht der CDU-Projekt- gruppe "Schul- und Sportzentrum Montabaur".
Im Juni 1972 hat der Vorstand des Gemeindeverbandes der CDU Montabaur die Projektgruppe "Schul- und Sportzentrum Montabaur" gebildet, die die Aufgaben haben sollte, einen Planungsbericht für die Errichtung einer Hauptschule zu erstellen. Im Verlauf ihrer Arbeit hat die Projektgruppe diese Teilaufgabe - Neubau der Hauptschule - erweitert, so daß auch schulorganisatorische Fragen im Hinblick auf die gesamte Aufplanung des Schul- und Sportzentrums Montabaur untersucht wurden.
Der Bericht, der jetzt vorgelegt wurde, enthält neben allgemeinen Leitlinien statistische Untersuchungen in der Stadt und Verbandsgemeinde Montabaur und stellt ebenfalls die derzeitige schulische Situation dar. Er enthält auch Statistiken Uber die Schülerentwicklung der nächsten 6 Jahre und beschreibt gleichfalls ein pädagogisches Rahmenkonzept für die integrierte Orientierungsstufe.
Im Mittelpunkt der einzelnen Darstellungen des Planungsberichtes stellt das von der Bezirksregierung Koblenz genehmigte Raumprogramm der sechszügigen Hauptschule und die entsprechenden Elemente für die Bemessung und Bebauung des Schulgrundstückes sowie Vorschläge für die städtebauliche Eingliederung in die Gesamtanlage des Schulzentrums. Die Bezirksregierung weist in einer Verfügung darauf hin, daß eine Bezuschussung der Baumaßnahme im Jahre 1974 sehr fraglich ist.
Der Leiter der Projektgruppe, Realschuldirektor Gerharz, nimmt zu der Arbeit wie folgt Stellung:
"Die erste Fassung des Planungsberichtes kann den verantwortlichen Beschlußgremien als Entscheidungshilfe dienen; der Planungsbericht müß natürlich im Rahmen der weiteren Aufplanung des Schul- und Sportzentrums Montabaur fortgeschrieben werden."
Deutsche Verkehrswacht
Bezirksverkehrswacht Montabaur e. V.
Liebe Eltern! Der Termin für den bereits angekün
digten Schulungsabend mit Informationsfilmen steht nunmehr fest.
Wir haben ihn für Dienstag, den 13. Februar 1973, 19. 3o Uhr, im Pfarrzentrum Gelbachstraße, vorgesehen.
Wegen der großen Bedeutung dieser Veranstaltung hoffen wir, daß Sie schon im Interesse der Kinder zahlreich erscheinen und interessierte Bekannte und Freunde mitbringen. Alle sind herzlich eingeladen.
Wir wollen Sie informieren und Möglichkeiten aufzeigen, Unfallgefahren von Ihrem Kind abzuwenden und dieses zur Verkehrstüchtigkeit zu erziehen.
Nur mit Ihrer Hilfe wird es gelingen, die Kleinen auf den Verkehr vorzubereiten.
Wir erwarten Sie, Wir wollen Ihnen und Ihrem Kind helfen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Bezirksverkehrswacht Montabaur e. V.
Narrentheater der "Heiterkeit"
Was in langwöchiger Arbeit zurechtgefeilt und bis in Einzelheiten vorbereitet wurde, muß schließlich zum Erfolg führen. Und genau das wurde der zweiten "Heiterkeits"- Sitzung zuteil. Büttenreden, Gesang, Tanz, Sketches und spritzige Bonmots lösten einander ab, wie auch der Schauplatz der närrischen Handlung sich, je nach Bedarf, von der Bütt auf die Bühne verlagerte.
"Freigesprochen" hat sich Prinz Carol-Franz I., der in freier Rede, Witz und heitere Einfälle versprühend, genau dem Bild entspricht, das sich gut aufgelegte "Untertanen” von einem Narrenherrscher machen. Zusammen mit seinem Hofmarschall Ulli Schlosser, der sich redegewandt und einfallsreich dem närrischen Auditorium vorstellte, bilden beide ein großartiges Gespann.
Prinzliche Huld ergoß sich zu Anfang über die reizenden Kinderamazonen, die mit einem Funkentanz den Kappenabend eröffneten.
Im Biedermeierkostüm erschien Bernd Homann, der sein Protokoll mustergültig absolvierte und im zweiten Teil stilecht als "Napoleon Bonaparte" eine meisterliche, mit französischem Charm und Esprit "angereicherte" Rede zum Besten gab.
"Vom kleinen Lausert zum Playboy gemausert" hat sich Jochen Keil, dessen Rede eindeutig auf die weiblichen Zuschauer gerichtet war.
Das "Heiterkeits-Trio” eröffnete den Reigen gesanglicher Darbietungen, und die Narhalla ging begeistert mit.
Eine gehörige Portion närrischer Frechheiten hatte Barbara Straub als "Schulmädchen" auf Lager, die zum erstenmal einen Auftritt in der Bütt und das Publikum auf ihrer Seite hatte.
Gisela Schmidt-Altenhofen warf ihren ganzen Liebreiz-in die närrische Waagschale, und das Narrenvolk sang ihr Lied mit: "Man hats nicht leicht, als kleiner Frosch im Teich”. H. G. Schäfer kam diesmal als "Frühreifer”; er entpuppte sich als hoffnungsvoller Sproß aus Siegfried Homann'S Backstubb.
Der Siegfried als Maurer, der Ulli als Bauer, und beide aus Horressen - dieser Sketch mit stark lokalem Einschlag ließ beide Akteure ihr großes Können voll ausspielen.
Und dann war es soweit: das Doppelquartett des "Mendelssohn” brachte stimmgewaltig mit einem Trinklied, dessen Text von Jos. O. Schneider auf "heiterkeitlichen" Gebrauch abgestimmt war, die Narhallesen aus dem Häuschen.
Auch "Kalinka" feierte ein fröhliches da capo. Edgar Labon- te, Exprinz und gefeierter Solist, sang den Tenorpart. Die Einstudierung dieser herrlichen Vorträge besorgte Paul Heinz

