Ausgabe 
17.11.1972
Seite
1913
 
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Montabaur -9-

Nächsten Sonntag, 27. Sonntag nach Pfingsten, letzter im Kirchenjahr.

CHRISTKÖNIGSFEST.

Beichtgelegenheit: Sa. 15.3o Uhr Kinderbeichte,

I 6.00 Uhr nach der Salve-Andacht für alle.

Verband der Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen

Ortsgruppe Girod.

Am FREITAG, dem 24. Nov. 1972, abends 2o.oo Uhr, findet in der Gastwirtschaft Fischbach, Großholbach aus Anlaß des 25-jährigen Bestehens unserer Ortsgruppe eine außerordentliche Generalversammlung statt. Hierzu sind alle Mitglieder herzlich eingeladen.

Der Vorstand

Antilepra-Aktion in Großholbach

Noch immer gibt es in der Welt 11 Mill. Leprakranke!

Sie sind auf unsere Hilfe angewiesen.

Unter dem Motto "Praktiziert Weihnachten startet der Jugendclub 72 in Großholbach eine Antilepra-Aktion.

Im Rahmen dieser Aktion steht allen Interessierten am 26. Nov. ein Weihnachtsbasar offen und zwar ab 14.oo Uhr im Jugendheim Großholbach.

In diesen Tagen beginnen die Initiatoren damit, eine Werbekampagne zu starten. Sie hoffen auf Erfolg, zumal die Aktion von der Frauengemeinschaft und vielen Privat­leuten unterstützt wird.

Spenden können bis Jahresende auf das Konto loo. 543339 der Kreissparkasse Montabaur -Stichwort "Aktion Lepra- kranke" - überwiesen werden. -pas-

ALLGEMEINE NACHRICHTEN Landwirtschaftskammerbeitrag

Es wird darauf hingewiesct. daß der Landwirtschaftskam­merbeitrag für das Jahr 1972 am 15. November 1972 fällig wird.

Sie wollen bitte Ihre Beiträge rechtzeitig unter Angabe der SOLLBUCH-NUMMER auf eines der nachgenannten Konten der Finanzkasse Montabaur überweisen:

Landeszentralbank Höhr-Grenzhausen Nr. 572ol5oo

Kreissparkasse Montabaur Nr. 5oo777

Postscheckamt Ludwigshafen Nr. 23429

gez. Piwowarsky

Veranstaltung

des "fördererkreises palermo"

am 22.11.1972, 14.oo Uhr, Montabaur, LANDRATSAMT

Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Westerwald haben in den Jahren 1969 bis 1972 jeweils in den Oster­ferien in den Sozialstationen der Waldenserkirche in Paler­mo mitgearbeitet.

Aus- Kenntnis der unmenschlichen Verhältnisse in Sizilien haben sie sich entschlossen, die-Dienstgruppe um Pfarrer Dr. Pietro Panascia zu unterstützen. Sie bildeten den "fördererkreis palermo", der es sich zur Aufgabe gemacht hat, über die Ursachen des sizilianischen Problems in Pa­lermo zu berichten.

An einer Sammlung für einen dringend benötigten Schulbus für Palermo, um die Kinder aus den Armen- und Elends­vierteln in die Schule fahren zu können, beteiligten sich viele Privatpersonen, Jugendgruppen, Schulklassen, Kirchengemeinden und Firmen. Die lokal begonnene Aktion weitete sich bis zum Odenwald und nach Rheinhessen aus.

Am 22. November 1972 wird die Schweizerin Inge Schäd- ler, die seit sieben Jahren als Sozialarbeiterin in der Dienstgruppe in Palermo mitarbeitet, alle Interessierten und alle, die sich an der Finanzierung des Schulbusses beteiligt haben oder noch beteiligen wollen, über die Probleme der Schule und der Sozialarbeit in Palermo informieren.

In dieser Feierstunde wird die offizielle Übergabe des Schulbusses für Palermo erfolgen.

Einen Überblick über die Gruppen, die in Sizilien an der Problemlösung arbeiten, wird Herr Weissinger, Vertreter des Ökumenischen Dienstes des Diakonischen Werkes in Frankfurt geben. Er wird ebenfalls hinweisen auf die besonderen Probleme des Erdbebengebietes in Westsizilien und auf ein weiteres Beispiel konkreter Hilfe aus dem Westerwald beim Bau eines Back- und Waschhauses für die Siedlung "Hoffnung" in Vita/Bezirk Trapani.

Die Arbeit des "fördererkreises palermo stellt ein Modell dar, daß die Einsicht in die weltweiten Probleme nicht zu einem lähmenden Jammern, sondern zu einer Übernahme von Verantwortung führen kann, indem eine Dienst gruppe unterstützt wird, die in Palermo im Rahmen ihrer Möglichkeit ihren Beitrag leistet zur Erneuerung der Gesellschaft im Sinne einer Entwicklung zum Frieden. Ein Schulbus für Palermo - 12o Kinder sagen:

DANKESCHÖN!

Weihnachtsmarken 1972

Ausgabetag für die Weihnachtsmarken 1972 im Rahmen der Wohlfahrtsmarken mit Zuschlägen zugunsten der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege ist der lo. Nov. 1972.

Der Wert 3o + 15 Pf. mit der Beschriftung "Deutsche Bundespost" zeigt die Heiligen Drei Könige; auf dem Wert 2o + lo Pf. mit der Beschriftung "Deutsche Bundes­post Berlin" ist die Heilige Familie dargestellt.

Die Entwürfe für die Weihnachtsmarken lieferte Eugen Max Cordier, München.

Die Weihnachtsmarken 1972 werden auf weißem, fluoreszie­rendem Postwertzeichenpapier in der Markengröße V (27,5 x 32,8 mm), Querformat, im Mehrfarben-Offset­druck von der Bundesdruckerei Berlin hergestellt.

Theater der Stadt Koblenz

SONNTAG, 19.11.

19.3o Uhr Bes.R. 2 u.

Die Ratten fr. Verk.

MONTAG, 2o. 11.

19.3o Uhr Volksbühne

Die Ratten

1

DIENSTAG, 21.11.

19.3o Uhr

Meine Schwester und ich

F /6 u. fr. Verkauf

MITTWOCH, 22.11.

19.3o Uhr

Emilia Galotti

D /6 u. fr. Verk.

DONNERSTAG ,23.11.

19.3o Uhr

Der Teufelsschüler

E /6 u. fr. Verk.

FREITAG, 24.11.

19.3o Uhr Neuinszenierung

Zar und Zimmermann/ J /6 u. fr. Verk.

SAMSTAG, 25.11.

19.3o Uhr

Die Ratten

H /6 u. fr . Verk.

SONNTAG, 26.11.

19.3o Uhr

Die Ratten freier Verkauf

MONTAG, 27.11.

19.3o Uhr

August August August Volksbühne 2