Ausgabe 
10.11.1972
Seite
1894
 
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Montabaur -6 -

telefonisch entgegen: Westerwälder Jugendchor

5432 WIRGES Kapellenstraße 12 Telefon: (o26o2) 3561 + 3181 Der Preis für diese LP beträgt lo, -- DM.

ELGENDORF

KIRCHLICHE NACHRICHTEN

GOTTESDIENSTORDNUNG ELGENDORF 32. Sonntag im JahresKreis (12. - 19.11.72)

SONNTAG 7.3o Uhr:

9.3o Uhr:

MONTAG 7.45 Uhr:

DIENSTAG 7.45 Uhr:

DONNERSTAG

Frühmesse als Jahramt für Georg Mies Amt für Elisabeth Piroth (B)

Hl. Messe für verst. Ehel. Gustav und Helena Valerio (B.)

Hl. Messe für August Görg (B.)

7.45 Uhr:

Hl. Messe nach Meinung (B.)

FREITAG

7.45 Uhr:

SAMSTAG

Hl. Messe für die Verst. der Familie Georg Gehling (B.)

7.45 Uhr:

Hl. Messe für Josef Müller (B.)

SONNTAG

7.3o Uhr:

Frühmesse als Amt für die Verst.der Familie Decker-Dahlem (B.)

9.3o Uhr:

Gestift. Jahramt für Ehel. Franz Wolf

TSV Eigendorf

Tischtennisabt. 2.Mannschaft

TSV Eigendorf II - SG Braubach/Kehlbach I 9:6 Team II bleibt weiterhin in der Spitzengruppe

Wiederum spielte man bei obigem M-Spiel innerhalb der Tischtennis-Bezirksklasse Westerwald/Taunus vor einer stattlichen Zuschauerkulisse, was sich als günstiges Omen auswirkte.

Die beiden Eröffnungsdoppel endeten I : I. Die erste Einzelrunde gestalteten die Gäste mit 4 : 2 erfolgreich, was aus folgenden Spielen resultiert: Decker - Emmel 2:o Westphal - Geisel o:2, Schardt - Helfrich o:2, Meuer- Müller o:2, Seel-Schuch 2:o, Born-Habel o:2. Innerhalb ' des weiteren Spielverlaufes setzte sich Westphal gegen Emmel klar mit 2:o durch, Decker ließ mit 2:o Erfolg Geisel keine Chance, während Schardt von Müller mit o:2 deklassiert wurde. Meuer brachte mit seinem 2:1 Sieg gegen Helfrich eine starke Leistung, so daß es nun 6:6 stand. Seel schaltete Habel mit 2:o aus und Born erzielte den gleichen Erfolg über Schuch.

und mit seinem imposanten Programm alle Freunde und Gönner angesprochen. Auch diesesmal hat der MGV seine Vorschußlorbeeren wahrhaftig verdient. Glanzvolle und effektreiche gesangliche Darbietungen fanden Lob und An­erkennung beim dankbaren Publikum.

Es war schon lange ein stiller Wunsch des MGV, den lei­stungsstarken Nachbarchor -MGV-Mendelssohn Bartholdy, Montabaur-für die Mitgestaltung eines Herbstkonzertes zu gewinnen. In diesem Jahr hatte er diesen Wunsch erfüllt. Unter der Leitung des hervorragenden Dirigenten -Herrn Hans Lingerhand- legte der Chor sein ganzes Können in den Vortrag des klassischen Liedes. Ich brauche nur den berauschenden Chor "Die Allmacht von Fr. Schubert" zu erwähnen, dann wird dem Besucher des Konzertes eine gesangliche Darbietung wachgerufen, der alles Erhoffte und Erwartete weit in den Schatten stellte.

Bei dieser Gelegenheit sei auch dem aufmerksamen Publi­kum ein Wort des Dankes gesagt, das diszipliniert wie selten zuvor den Sängern gelauscht hat, aber auch nicht mit dem wohlverdienten Applaus geizte.

Natürlich bot sich dem Besucher ein krasser Gegensatz an, wenn der Männerchor von Eigendorf auf der Bühne sein Bestes gab. Wir wollen aber nicht verkennen, daß dieses Bild allein schon durch die verschiedenen Chorstärken zum Ausdruck kam. Dem aufmerksamen Zuhörer ist es nicht entgangen, mit welchem Bravour der Dirigent, Herr Pört- ner, diesen Männerchor zu beachtlichen Leistungen und anzuerkennendem hohen Chorgeist ausrichtete. Auch bei diesen Vorträgen kamen besonders gut die Solistenstellen an. Ich erinnere an das Ave Maria in "Wenn ich ein Glöcklein wär".

Das Programm brachte aber auch erstklassige Vorträge des Solisten, Herrn Siry aus Ebernhahn, den die bekannte Pianistin, Frau Käthe Kaltheitzer-Hirsch am Klavier unauf­dringlich begleitete.

Wir erlebten wieder einmal ein reifes und ansprechendes Herbstkonzert.

Leider hatte dieser Abend auch ein erschreckendes Zweit- gesicht. Ich glaube, daß der Männergesangverein Freund­schaft sich ernsthaft fragen muß, ob er mit Recht ähnliche kulturelle Veranstaltungen ansteuern kann. Denn, was wäre aus diesem Abend geworden, hätten nicht die auswärtigen Gäste unsere Gemeindehalle gefüllt? Sollte dies sogar das deutliche Anzeichen für eine immer sich mehr auswei­tende Interesselosigkeit für das schöne Kulturgut, dem deutschen Lied, sein?

Steht der Chorgesang bei uns in solch eisiger Kälte? Es wäre dies ein ernüchternder Wermutstropfen für den Kenner der vergangenen gut besuchten gesanglichen Veranstaltung gen. Oder können wir uns nicht mehr am Guten begeistern? Hoffen wir, daß das Sprichwort auch hier recht behält, wenn es sagt:

Was gut ist, kommt wieder.

Denn woher nähme der eifrige Sänger Mut und Kraft für die anspruchsvollen und anstrengenden Chorproben her, wenn die verdiente Anerkennung im eigenen Dorf ausbleibt?

B. W.

Bereits das erste Abschlußdoppel brachte den schwer er­kämpften siegbringenden 9. Punkt, so daß die 2. Mann­schaft sich als Neuling in der Bezirksklasse mit 8:2 Punkten gemeinsam mit dem TV Bergnassau II auf dem 2. Tabellenrang placiert hat.

Bereits am kommenden Freitag, dem lo.ll.72 spielt man um 21.oo Uhr bei der SG Diez/Freiendiez I. Es ist wahrscheinlich damit zu rechnen, daß Horst Decker (Sportunfall) und Klaus Müller (Manöver) ersetzt werden müssen; damit ist der Ausgang dieser Partie offen.

Das Herbstkonzert in Eigendorf

Ein Rückblick eines kritischen Beobachter

Der Männergesangverein " Freundschaft" hatte zu dem am 28. lo. 72 stattgefundenen Herbstkonzert eingeladen

GIROD

Bekanntmachung

In diesen Tagen findet die öffentliche Sammlung 1972 für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. statt. Helfen Sie bitte alle mit, daß die weltweite Arbeit des Volksbundes fortgesetzt werden kann.

LEBER, Bürgermeister.

DIE ARBEIT DES VOLKSBUNDES:

Er betreut derzeit ca. 2 Millionen Kriegsgräber im In- und Ausland.

Die derzeitigen Kosten einschließlich Ausbau von Neuan­lagen betragen 16 Millionen Mark pro Jahr. Das sind knapp 8 DM pro Grab.

Im Ausland sind es derzeit 299 Anlagen mit 341 ha Flä­che.