Ausgabe 
11.8.1972
Seite
1750
 
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Montabaur - 6 -

SAMSTAG

8.00 Uhr Amt f. Leb. u. Verst. d. Jahrgangs 1922 19.00 Uhr Sonntagsmesse, Vierwochenamt f. Josef Manns

SONNTAG

8.30 Uhr Amt f. Alois Hannappel

Bitte evtl Änderungen bei Vermeidung und Aushang beachten!

STAHLHOFEN

Kath. Kirchengemeinde Stahlhofen

20. Sonntag im Jahreskreis 20. Aug. 1972

10.00 Uhr Hochamt als Jahramt f. Andreas Weidenfeiler

MONTAG, den 21. 8. 1972

7.45 Uhr Hl. Messe für Anna Maria Diel und ++ Kinder

DIENSTAG, den 22. 8. 1972 Maria Königin 7.00 Uhr in MT-Ettersdorf hl. Messe für die Pfarrge- meinde

7.45 Uhr in Stahlhofen Schulmesse für den vermißten Wendelin Diel

MITTWOCH, den 23. 8. 1972

7.45 Uhr Hl. Messe f. Juliane Schröder u. Angehörige

DONNERSTAG, 24. 8. 1972 Apostel Bartholomäus

7.45 Uhr Hl. Messe nach Meinung

FREITAG, den 25. 8. 1972 Hl. Ludwig

7.45 Uhr Hl. Messe f. Ehel. Johann Christian Neuroth

SAMSTAG, den 26. 8. 1972 16.00 Uhr Beichte

18.30 Uhr Vorabendmesse als Jahramt für Ludwig Merzig

SONNTAG, den 27. 8. 1972 8.00 Uhr in Stahlhofen Amt f. Gilberg-Paulus 9.00 Uhr in MT-Ettersdorf Kirchweihamt für die Pfarrgemeinde

Bunt umsitzen frohe Leute unsre Tafel. Ja, die Mutter schonte weder Fett noch Butter. Lecker war der Kirmesschmaus, alle Schüssel leckt ich aus.

Prall - satt dank ich mit Behagen. Doch schon wieder knurrt der Magen, wenn ich vor den Ständen stehe und die fetten Würstchen sehe: Würstchen, knusprig um und um! Mein Begehren bleibt nicht stumm.

Gierig zück ich meinen Säckel, Metzger nimmt den Pappedeckel und gibt mir mit runder Ruh Wurst und seinen Senf dazu.

4. Schiffschaukel

Ich schaukle rechts, ich schaukle links, und immer hin und wider.

Im Nachbarschiffchen schwingt ein Kind und jauchzt viel lustge Lieder.

Jetzt fahr ich runter, jetzt zur Höh; so wars in meinem Leben.

Wer weiß, wo ich am Ende steh: tief, hoch - oder daneben?

5. Tanz

"Klarheit ist das einzig Wahre", sagt Papa und trinkt zehn Klare, tanzt drauf manchen flotten Tanz und kommt heim beim Monden glanz, summt nach Kräften Melodien, die das Saxophon geschrien.

Hausbewohner werden wach, denken: "Der hat eins im Dach! "

Nur das Baby ist vernünftig und meint: "Vater, der ist zünftig!" Baby lallt: "Komm her, Papa, tanze mit mir Tscha Tscha Tscha! "

Grades und Krummes zur Kirmes

1. Kirmesbaum

Hau Ruck! Viele junge Fäuste heben die Riesen-Fichte; in ihr Leben des hohen Forstes Sturm und Lüfte, des Heimatwaldes Ruch und Düfte.

Raunt hier - wie län^t verschollner Traum - verjagter Götter Weltenbaum?

Er prüft, still bebend, in der Nähe des wuchtgen Kirchturms heilge Höhe.

Doch fruchtverheißend wiegt im Tanz, vom Wind umspielt, der Eierkranz.

2. Kirch-Messe

Gott steigt zur heilgen Stätte nieder, die ihm gesalbt ward und geweiht; aufsteigen fromm Gebet und Lieder.

Zeit reicht die Hand der Ewigkeit.

3. Nimmersatt Mittagessen, welche Freude!

6. Ausklang

Zerstampft trauert der Kirmesplatz,.

Ein Kind mit schwarzen Haaren winkt aus dem letzten Wagen zurück.

Wie gern wär ich mitgefahren!

d.t.

Die Kriminalpolizei rät:

T RICK DIEBE !

Kriminalpolizeiliches Vorbeugungsprogram ni August 1972

Sie täuschen, um zu stehlen:

Durch Wortschwall durch Ablenkung durch Amtsanmaßung.

Kriminelle kennen viele Tricks.

IHR "TRICK":

VORSICHT !

Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz, Koblenz