Montabaur -3
AUS VEREINEN UND VERBANDEN ijjG Mons Tabor berichtet:
ERSTER ERFOLG DER SPIELGEMEINSCHAFT
Um vergangenen Samstag mußte die II. Mannschaft der SG Mons Tabor zum ersten Meisterschaftsspiel antre- ten. Zu Gast in Holler war die I. Mannschaft von Olympia Eschelbach.
Von Beginn an drängten die Gäste auf eine schnelle Führung und hatten klar das Heft in der Hand. Die Elf der Spielgemeinschaft fand nicht ganz zum gewohn- Spiel und mußte sich zunächst auf's Verteidigen [konzentrieren. Einige gestartete Kontervorstöße waren [jedoch für die Gäste immer gefährlich. Durch einen [fehler der Hintermannschaft kam Eschelbach schließlich (in der 3o. Minute zur o:l Führung. Mit diesem Ergebnis ging man in die Pause.
Iln der 2. Halbzeit kam die SG besser ins Spiel. Als [schließlich Theuer in der 60 . Minute mit einem herrschen Tor den 1:1 Gleichstand erzielte, dominierte Mons Tabor. Minutenlang stand nun das Tor der ICäste unter Beschuß. Durch Tore von Marschall und heuer gelang schließlich der verdiente 3:1 Sieg.
[Eine gute Ausgangsposition für die kommenden Spiele.
Am kommenden Sonntag, dem 13.8.72, 15.oo Uhr,
[spielen:
|G Mons Tabor I - SV Marienrachdorf I in Montabaur
IV Grenzhausen I - SG Mons Tabor II
p Vorstand bittet um zahlreichen Besuch der Spiele. Mit sportlichen Grüßen gez. U.V.
Betriebssport
[im FREITAG, dem 4.8.72 spielte die Betriebsfiißball- mannschaft der Fa. Erwin KALINNA, Montabaur, gegen fie Fa. Josef WEIMER in Weroth, lach einem fairen und spannenden Spiel trennte man [ich 1:1 unentschieden.
Anschließend verbrachten beide Mannschaften bei Bier pd Spießbraten noch ein paar schöne gemeinsame Stunden.
jäin Job
fei der Post - ein begehrter Job
Mer einmal ist die Urlaubszeit da. Schon lange ist P Appartement an der Costa Brava, vielleicht ein Ijatz an der Sonne in Rimini gebucht. Viele aber zählen licht die Tage bis zum Reisebeginn. Sie bleiben, um Ich erst die Urlaubskasse durch eine Ferienarbeit zu illen, oder um für ein anderes Ziel zu "jobben", ias mit dem normalen Einkommen nicht zu erreichen
™ diese Zeit verschwinden mehr und mehr auch die «kannten Gesichter der Briefträger aus dem Straßenbild. |uch bei der Post müssen die Familienväter in den piulferien Urlaub machen, wenn die ganze Familie | mrna l ausspannen will. Dank der "Ferienarbeiter" ist ,s heute kein großes Problem mehr. Schüler, Hausfrau- j? Un d Studenten, die einmal Postluft schnuppern wollen, ["«rnehmen die notwendigen Vertretungen gern. Man- j en gefällt die Arbeit bei der Post so gut, daß sie solange das überhaupt geht- jedes Jahr wieder einen i ef ienjob bei ihrem Postamt annehmen.
fauchen jetzt vielerorts ungewohnte Gesichter an Haustüren auf, um Briefe und Geld zuzustellen.
«nn sie anfangs auch ein wenig skeptisch beobachtet “'den, sind die meisten von ihnen doch nach kurzer af als Briefträger-Ersatz anerkannt, denn man gönnt fadich dem Herrn Meier, Müller oder Schulze, der st unermüdlich seine Kunden bedient, seinen Urlaub.
pdändnis hilft den Mitarbeitern auf Zeit 1 trauen, Schüler und Studenten arbeiten sich schnell
und intensiv in die postalischen Geschäfte ein.
Trotz allem guten Willen aber ist es für Neulinge nicht so einfach, in wenigen Tagen die Sicherheit und Routine beim Sortieren und Zustellen von Briefen zu erreichen, wie man sie beim "Stammbriefträger" einfach erwartet. Auch seine langjährigen Gewohnheiten -hier zu klingeln, dort aber auf keinen Fall ein Zeichen zu geben, wenn die Post in den Briefkasten eingelegt wird, bei Abwesenheit des Empfängers nur einem bestimmten Nachbarn die Sendungen auszuhändigen - eben den höchstpersönlichen Service, den nur einer zu bieten weiß, vermißt man wohl hier und da recht schmerzlich. Daneben kann es dann auch einmal zu kleinen Pannen und Schnitzern kommen, die in wenigen Fällen zu Beschwerden fuhren. Wenn ein Kunde dann allerdings erfährt, daß ein "Ferienarbeiter" seinen Zorn hervorgerufen hat, lenkt er wohl zumeist ein. Mag sein, der Gedanke an einen eigenen Schnitzer bei der Vertretung eines Kollegen läßt die Angelegenheit in einem milderen Licht erscheinen. So hilft das eigene Bemühen und das Verständnis der Kunden den Postlern auf Zeit über manche Klippe des nicht gerade einfachen Dienstes hinweg.
GERN BEI DER POST
Die "Urlaubsbriefträger" versehen ausnahmslos gern ihren Dienst. In den Kreis der Kollegen fügen sie sich ein und es ist selbstverständlich, daß jeder ihnen weiterhilft, wenn sie Hilfe brauchen. Vielen von ihnen macht offensichtlich auch die ungewohnte Arbeit Spaß. Für einige Wochen treppauf, treppab zu laufen, Menschen kennenzulernen und so die fremde Welt des Briefträgers zu erschließen, vermittelt Erfahrungen, an die man sich auch nach langer Zeit noch gern erinnert.
ELGENDORF
KIRCHLICHER NACHRICHTEN
GOTTESDIENSTORDNUNG ELGENDORF 19. Sonntag im Jahreskreis (13. -2o.8.1972)
SONNTAG
7.30 Uhr:
9.30 Uhr:
Frühmesse als Amt für Heinrich Braun Amt für Ehel. Albert Jonas.
Kollekte für die Jugendseelsorge der Pfarrei
DIENSTAG Fest Maria Himmelfahrt
8 .oo Uhr: , Hl. Messe für Anna Klein, Bornwiese
,,>* Verlobter Tag:
Um 14.oo Uhr geht die Prozession vom Kirchplatz in Montabaur nach Wirzenborn. Dort gegen 15.oo Uhr hl. Messe und Predigt.
Für Gehbehinderte fährt um 13.3o Uhr ein Bus.
SONNTAG
7.30 Uhr:
9.30 Uhr:
Frühmesse als Amt für Josef Merfels Gestift. Jahramt für gef. Herbert Ritz und verst. Eltern
Bitte, evtl. Änderungen bei Vermeidung und Aushang beachten!
GROSS-u. KLEINHOLBACH KIRCHLICHE NACHRICHTEN
SAMSTAG, 12.8.:
7.3o Uhr: Hl. Messe für Josef Schaaf und ++
Eltern und Salve. ..
19.oo Uhr: Hl. Messe für Lebende und Verstorbene
der Familie Josef Müller.
SONNTAG, 13.8. -19.Sonntag der Jahresreihe:
9.oo Uhr: Hochamt - 13.3o TJhr: Andacht.
Haussammlung: Missio!

