Ausgabe 
16.6.1972
Seite
1664
 
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bisher vorliegenden Ergebnissen einige vordere Plätze her­ausspringen.

Ein Spaziergang

zum Himmelberg in Montabaur

Ein von der Stadt Montabaur neu ausgebautes Wegenetz lädt.zueinem Spaziergang auf den 295 m hoch gelegenen Himmelberg ein. Ausgangspunkt des 1,6 km langen Rund­wanderweges bildet das Hotel Montabaur. Von hier wandern wir Richtung Norden zur Autobahn und haben nach zwei Rechtskurven einen kurzen Anstieg bis zum höchsten Punkt des Himmelberges zu bewältigen, der durch einen trigo­nometrischen Vermessungsstein gekennzeichnet ist.

Von hier können wireinen kleinen Abstecher nach Osten zu dem neu erbauten Fernsehumsetzer machen und haben eine sehr schöne Rundsicht in Richtung Heiligenroth.

Weiter auf dem befestigten Weg führt unser Spaziergang an einer eingezäunten Fläche vorüber, die teilweise mit der aus Amerika stammenden Roteiche bepflanzt ist. Hier bietet uns im Herbst die einzigartige Buntfärbung des Rot­eichenlaubes einen besonderen Anziehungspunkt.

Schon bald kommen wir aus dem schattigen Wald an einer Fichten-Neukultur vorüber und haben beim Abstieg vom Himmelberg den wohl schönsten Blick auf Montabaur vor uns.

Zurück in Richtung Hotel liegt unser Weg wieder im Schatten der Bäume, vorbei am alten sogen.Volkmanns Häuschen", das z. Zt. noch einen verfallenen Eindruck hinterläßt, im nächsten Jahr aber renoviert werden soll, um dem Spaziergänger als Raststätte zu dienen.

Neu errichtete Ruhebänke auf dem gesamten Wegabschnitt laden überall zur Rast ein.

Dem naturverbundenen Spaziergänger wird sicher nicht entgangen sein, daß der Himmelberg nicht nur Wiflschafts wald ist, sondern mehr als Erholungswald anzusehen ist.

Mehr als verschiedene Waldbäume und Sträucher sind hier auf den 15 ha anzutreffen.

Aus den Geschichtsdaten des Himmeiberges ist zu er­wähnen, daß dieser bis 1870 als F^ 1 und Schafweide bewirtschaftet wurde. Danach erfolgte die Erstauffcrstung mit Fichte, Kiefer, Lärche und Eiche. In den Jahren 1888 bis 1895 entstanden durch mehrere Waldbrände, großer Schäden, die Pflanzungen mußten teilweise ersetzt werden

Die erste Hiebsmaßnahmen von durchforstungsfähigen Be­ständen erbrachten von 1952 bis 1962 insgesamt 510 fm Holzmasse. In den letzten drei Jahren wurden die ab 1870 gepflanzten Fichten, also etwa 100 jährigc,. auf der Südseite des Himmelberges eingeschlagen, die eine Holz­masse von rd. 1000 fm erbrachten.

Auch der Wildbeobachter dürfte hier nicht leer ausgehen. Neben einem guten Rehwildbestand sind es vor allem die Wildkaninchen, die auf dem Himmelberg in großer Zahl anzutreffen sind.

Zum Schluß noch ein Aufruf und eine Bitte zugleich: Helfen Sie als Erholungssuchender mit, unsere schöne Landschaft zu erhalten, wirken Sie der Verschmutzung unseres Waldes entgegen, benutzen Sie die aufgesteIlten Papierkörbe und pflegen die vorhandenen Einrichtungen. Helfen Sie mit, die Minderheit auf diesen Weg hinzu­leiten.

Reifenberger

ELGENDORF

Gottesdienstordnung

11. Sonntag im Jahreskreis (18.-25.6.1972)

SONNTAG

7.30 Uhr Frühmesse als Amt f. Ehel. Josef Keul (B.)

9.30 Uhr Vierwochenamt f. Paul Kuch

MONTAG

7.45 Uhr Hl. Messe nach Meinung (B.)

8.00 Uhr Schulmesse (6. Schj.)

DIENSTAG

7.45 Uhr Hl. Messe zur immerwährenden Hilfe (F. W.)(B.) MITTWOCH

7.45 Uhr Hl. Messe f. Josef Ickenroth (B.)

DONNERSTAG

18.00 Uhr Rosenkranz i. d. Anliegen d. Kirche

18.30 Uhr Abendmesse Amt f. Lebende und Verstorbene der Famiiilie Jakob Dupp, MitteLstraße

FREITAG i

7.45 Uhr Hl. Messe f. Ehel. Peter Piroth u. verst. Kindetfl

SAMSTAG j

7.45 Uhr Hl. Messe f. einen Kranken (B.) |

9.00 Uhr Schulentlassungsgottesdienst (in der Schule)

SONNTAG

7.30 Uhr Frühmesse Jahramt f. Johann Adam Wolf

9.30 Uhr Jahr amt f. Josef Höher (B.)

Am 25. Juni 1972 ist die diesjährige Männerwallfahrt nach, Marienstatt.

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TSV Eigendorf

Die Seniorenmannschaften des TSV nahmen in den letzten Wochen an Pokalspielen teil. Es gab folgende Ergebnisse:

1. Runde: ESV Siershahn III - TSV Eigendorf IV 5 : 1 Den Gegenpunkt erzielte Klein.

TSV Eigendorf III - TuS Pohl/Taunus 2 : 5 Höher war für Eigendorf zweimal erfolgreich. jh Damit sind beide Mannschaften aus dem Wettbewerb ausge, schieden. I

Erfolgreicher spielte die 2. Mannschaft. In der ersten Rundf gewann sie gegen TV Arzbach II mit 5 : 1 in der Aufstell Müller, Decker und Birk; in der zweiten Runde "rächte" si die 3. Mannschaft, indem sie in Pohl mit 5 : 2 gewann, i Born, Seel und Höher boten hier eine sehr ausgeglichene Lej stung. Die dritte Runde brachte jedoch das Ende der Pokal- j hoffnung. Gegen den Zweitender Bezirksliga SK Dienethal i gab es die erwartete 0 : 5 Niederlage. In dieser Runde grii^ auch die 1. Mannschaft in das Geschehenein. Mit einem j deutlichen 5 : 1 Erfolg beim SV Seenplatte qualifizierte sij sich für die nächste Runde. Scheugenpflug und Görg hatten) mit je 2 Siegen den Hauptanteil, den 5. Punkt steuerte G| bei. Die 1. Mannschaft spielte außerdem noch um den Klf senpokal der Bezirksliga. Zunächst wurde der Mitabsteiger 1 Willmenrod mit 5 : 3 bezwungen. Die Einzelsiege dazu^ kämpften Görg und Gerz je 2 und Schmidt. Meister TV dorf bedeutete dann aber die Endstation. Mit 5 : 0 siegte» Gäste von der Sieg eindeutig und bewiesen ihre Spitzenste lung in der Bezirksliga. Am Samstag, den 17.6. , finden i Eigendorf die Tischtenniswettkämpfe im Rahmen der Bunde jugendspiele 1972 statt. Alle aktiven Spielerinnen u. Spiel 1

des TSV, die die altersmäßigen Voraussetzungen erfüllen gang 1951 und jünger), werden gebeten, daran teilzunehwf i

Nähere Einzelheiten können beim Jugendwart Werner Görg j fragt werden. !

'(LIEDERABEND IN ELGENDORF siehe Seite 8!) I J.