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WALLFAHRTSKIRCHE WIRZENBORN Sonntag 9.15 Uhr Hochamt,
Filialkirche Eschelbach Sonntag 8.00 Uhr Hochamt
Evang. Kirchengemeinde Montabaur
Pfr. D. Borck,
von Orsbeckstraße 12
GOTTESDIENSTE UND VERANSTALTUNGEN vom 4.6. bis lo.6.72
SONNTAG, 4. Juni
10.30 Uhr: Abendmahlsgottesdienst in der Lutherkirche
9.00 Uhr: Abendmahlsgottesdienst in der Pauluskirche
Bus fährt/Kindergottesdienste gleichzeitig
MITTWOCH, 7.6.
18.30 Uhr: Jugendkreis
DONNERSTAG, 8.6.72 2o.oo Uhr: Bibelstunde
SAMSTAG, I 0 . 6 .
15.oo Uhr: Jungscharen
D. Borck, Pfr.
VEREINSMITTEILUNG
Sippe "Möwe” wurde Erste
Großes Pfingstlager der Jungpfadfinder !
Montabaur. Die Jungpfadfinderstufe der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg, Stamm Montabaur e.V. zeltete über Pfingsten zwischen . Daubach und Horbach. Das Zeltlager, das als Vorbereitung für das bevorstehende 14-tägige Sommerlager diente, stand unter dem Motto "Gemeinschaft in der Gruppe”. In einem Wettbewerb, der sich über das ganze Lager hinzog, galt es, die beste Sippe zu ermitteln, obwohl sich alle sehr anstrengten, konnte die Sippe "Möwe” das Rennen klar für sich entscheiden und errang den begehrten Truppwimpel.
43 Jungen, : in fünf Sippen gegliedert, fuhren am Freitagnachmittag unter der Leitung von sechs Führungskräften zum Lagerplatz an der "Häusges Mühle". Der Lageraufbau war bis Samstagmittag abgeschlossen, jede Sippe hatte einen Sippenplatz mit allen notwendigen Bauten errichtet. Bei der Stafette am Nachmittag mußten die Jungen sieben Stationen anlaufen und zahlreiche, teils schwierige Aufgaben bewältigen. Für den Sonntag- und Montagvormittag bereiteten die Jungen eine Lagermesse vor, abends war großes Lagerfeuer., die Stimmung war hervorragend, so daß das Heimweh der Jüngsten bald vergessen war. Am Sonntagnachmitfag waren die Eltern eingeladen, den Sportwettkämpfen und Spielen der Jungen zuzusehen.
Obwohl die Gruppe sehr groß war, herrschte eine vorbildliche Disziplin und Ordnung, wie sie in fast keinem Lager dieser Altersstufe zu finden war.
Nicht zuletzt die gute und reichliche Verpflegung und das Wetter waren am Gelingen des Unternehmens beteiligt.
Im Auftrag der DPSG, Stamm Montabaur
e.V.
ELGENDORF
Kirmes in Eigendorf!
Im Nachrichtenblatt vom 26.5.1972 wurden 2 Bilder von der Kirmes in Eigendorf veröffentlicht. Ganz so schlicht und einfach war es nicht., Es ist deshalb notwendig, ein Wort hinzuzufügen.
Der Musikverein, die Trachten- und Tanzgruppe sowie Jodler aus Sellrain/Tirol waren in diesem Jahr bereits das 5.Mal in Eigendorf.
Sellrain ist im gleichnamigen Tal der nördlichen Stubaier Alpen gelegen, ca. 17 km südwestlich von Innsbruck, 1 Es ist ein schmuckes tiroler Dorf, das sich fast ganz auf Fremdenverkehr umgestellt hat, das alle Reize einer Alpenlandschaft anbietet, wo auch der reißende Gebirgs- fluß mitten im Dorf nicht fehlt. Die freundlichen Men« sehen verstehen es, dem Erholungssuchenden Ruhe und Ausgeglichenheit und mit ihren Heimatabenden Freude und Entspannung zu bieten.
Bereits am Pfingstsamstag um lo.45 Uhr konnten die Tiroler unter dem Kirmesbaum von Altbürgermeister begrüßt werden. In echter Wiedersehensfreude hat das Orchester ein paar Märsche geschmettert und zeigten, daß| sie wieder einmal gut gelandet waren. Die Quartiere wurden zügig verteilt, d.h. die meisten hatten ja ihr Stammhaus, in dem sie bereits "zu Hause" sind.
Das Wort Quartier muß an dieser Stelle etwas unterstrichen werden, denn in diesem Jahr mußten 55 tiroler Gäste untergebracht werden. Daß dies reibungslos geschehen konnte, das verdanken wir zunächst dem QuartieJ meister, dem Wehrführer Freitag, vor allem aber den Faj milien, die in ihrer Gastfreundschaft die Gäste aufnahmer und vor allem auch bewirteten (eine Familie ist bekarai| die sogar 3 Tiroler aufnahmen - hierzu kann nur lobens-J werte Anerkennung ausgesprochen werden).
Noch am gleichen Abend war die offizielle Kirmeseröff-I nung im Saal. Zu solchen Anlässen stellt sich das Ge- f meindehaus als viel zu klein heraus. Der Vereinsring Eigendorf - eine Dachorganisation aller Ortsvereine -als Ausrichter der Kirmes hat sich wieder einiges einfallen 1 lassen, um nicht nur mit freundlichen Worten sondern auch mit Gastgeschenken aufzuwarten.. So wird Freundschaft nicht nur betont sondern auch' erhalten. Die Grüße! von Herrn Bürgermeister Mangels und der Stadtverwaltung! zu überbringen war ebenfalls dem- Altbürgermeister iibei-l tragen. So Konnte nach dem offiziellen Teil nach Herze| lust das Tanzbein geschwungen werden.
Am Pfingstsonntag hat der Musikverein Sellrain nach be-J währtem Rezept des Vorjahres in Eitelborn im Festgottesj dienst die "Deutsche Messe" gespielt. Auf das anschließende Standkonzert hatte sich Eitelborn schon lange ge-J freut.
Abends fand in Eigendorf der im,Programm vorgeseheneI Tiroler Heimatabend statt. Lange vor Beginn waren diel Plätze von fast ausschließlich auswärtigen Besuchern besej Das zügig abgewickelte Programm ging bis 24 Uhr. Allel in diese Veranstaltung gesetzten Erwartungen wurden wel übertroffen, Den gleichen Erfolg erzielte diese Truppe am nächsten Tag in Nentershausen, während in Elgendoij nur die kleine Tanzkapelle aufspielte.
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Aufgrund von zufälligen Freundschaften einiger Elgendorfetl hat der Musikverein Sellrain zugesagt, die Halleneinwei - 1 hung in Eigendorf, verbunden mit der Kirmes im Jahr 1967 mit uns zu feiern. Seit dieser Zeit kommen Musikverein, Tanz- und Jodlergruppe jedes Jahr, um mit um | gemeinsam die Kirmes zu gestalten und vor allem zu feiern. Wenn auch in diesem Jahr ein großer Schatten durch den trag. Todesfall Uber Eigendorf lag, so hat dennoch das Leben - so hart es klingen mag- seinen Forti gang genommen.
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Im eigentlichen Kirmes-Festgottesdienst tsprelte auch diel Kapelle und sie gestaltete auch die Ehrung der Gelallte! am Kriegerdenkmal mit dem Lied vom guten Kamera'l den und dem großen Zapfenstreich. Vergessen darf nichf werden , daß sich anschließende Platzkonzert, das sich| allgemeiner Beliebtheit erfreut.
Den traditionsreiche;) Frühschoppen am Pfingstdienstag gestalteten die Tiroler Gäste gemeinsam mit dem MdI Freundschaft zlu diesem Ereignis war Herr Bürgermeister Mangels nut seinen Fraktionssprechern erschienen. Stürmischen Beifall erhielt Herr Mangels, als er die Bürgerinitiative von Eigen dorf beim Saalbau ansprach, Vor allem dazu, daß die Stadtverwaltung sich über bas harmonisch pulsierende kulturelle Leben in Eigendorf freut und daher kein Interesse hat, die Gemeindehalte zweckzuentfremden. Für dieses Wort sind wir Herrn
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