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Wenn der Frühling auf die Berge steigt, entfaltet las Werratal im ersten lichten Grün seiner Buchenwälder ianz besondere Reize. Spült dann hernach noch das verschlimmernde Meer der Kirschbaumblüte mit seinen Mellen bis an den Fuß des Ludwigsteins und bis an die länge des Hohen Meißner, ist es in Bad Sooden-Allen: lorf einfach schön. Ob man im Zug der großen Alpen- )stsee-Ferienroute auf der B 27 daherkommt oder der \nfahrt mit dem D-Zug auf der Strecke Hamburg-Göttin- |en-Bebra-München den Vorzug gibt, allemal führt der lieg zur Gesundung in Bad Sooden-Allendorf durch das omantische Söder Tor.
Das ausgesprochene Schonklima verdankt die gastliche, auf beiden Ufern der Werra gelagerte Doppelstadt dem Schutzwall hoher Bergwälder. Malerische Winkel wie die "Weinreihe'' und das “ehemalige Salzamt'' auf dieser inddie Ufergasse "Fischerstad" und der "Brunnen vor lern Tore" auf jener Seite entzücken das Auge eines je- len Besuchers. Hervorragende Beispiele hessischer Fach- verkarchitektur wie die "Apotheke Zum Hirschen" und ler"Löwe" von 1639 verleihen dem Stadtbild ein über- )us farbig-markantes Gepräge.
Urelement des Heilbades aber ist die seit Tacitus lekannte und seit 1881 für Heilzwecke genutzte 4 und 2prozentige radonhaltige Sole. In den letzten Jahren jroßzügig ausgebaut, auf ganzjährigen Kurbetrieb einge- tellt, besitzt Bad Sooden-Allendorf ein modern einge- ichtetes Kurmittelhaus, das für Erwachsene und Kinder ußer Solbädern und Inhalationen eine Fülle physika- isch-therapeutischer Anwendungsmöglichkeiten bietet.
Jnd die gleiche heilkräftige Sole verwandelt die Parkan- ägen am Gradierwerk, in dessen Nähe das Sole-Hallen- ichwimmbad entsteht, in ein Freiluftinhalatorium.
^azu kommen zahlreiche Sportmöglichkeiten für den :>ast, der während seiner Kur die neuen Formen der Bewegungstherapie nicht missen möchte.
Erfolgreich behandelt werden Katarrhe der At- ^ngsorgane, Asthma, rheumatische Erkrankungen der Muskeln und Gelenke und Kinderkrankheiten.
Blick vom Hegeberg auf Bad Sooden-AIlendorfAVerra — Inmitten von Bergen und Wäldern gelegen.
Wir:*
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Reichhaltig ist das Veranstaltungsprogramm. Dank der im Bau begriffenen Konzert- und Veranstaltungshalle mit Wandelgang und Brunnentempel im Kurpark wird es sich künftig noch abwechslungsreicher gestalten lassen. Von Bedeutung ist nicht zuletzt, daß sich die Zahl von bisher 2.700 Gästebetten jüngst um die Unterkünfte in den eingemeindeten Meißnerdörfern Dudenrode, Hilgershausen, Oberrieden, Orferode und Kleinvach noch vergrößert hat. Diese neuen Stadtteile bieten zu jeder Jahreszeit schöne Wander- und Ausflugsziele.
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Bild unten links:
Das Gradierwerk, im Jahre 1638 zur Salzgewinnung errichtet, beherrscht das Bild des Bades. Die gewaltigen Dornenwände spenden an warmen Tagen kühlenden Schatten und man atmet mit Behagen die von zerstäubter Sole gesättigte, kräftiggesunde Luft ein. 18 bis 20 cbm Sole werden pro Stunde benötigt, um das Gradierwerk zu berieseln. Gepflegte Tennisplätze für die Anhänger des weißen Sports liegen in unmittelbarer Nähe.
Bild unten rechts: Motiv am Schwanenteich, inmitten der Tennisplätze und des Gradierwerks.

