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DRK- Ortsverein
ehrte seine treuen Blutspender
Wieder einmal konnte der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes im Rahmen einer kleinen Feier seine getreuen Spender für 15-, lo-, 6, - und 3-maliges Blutspenden ehren. Der I. Vorsitzende, Herr Dr. Erwin Schlaudt, konnte an diesem Abend eine große Anzahl der zu Ehren den begrüßen. Er dankte allen, die sich immer wieder unentgeltlich der guten Sache des Blutspendern zur Verfügung stellten, und bat sie gleichzeitig auch weiterhin der guten Sache treu zu bleiben. Weiterhin erwähnte er, daß der Bedarf an Blutkonserven sich nicht verringert, sondern im Gegenteil, ständig steigt. Deshalb sei es sehr wichtig, daß es immer wieder Freiwillige geben müsse, die ihr höchstes Gut, das Blut anderen zur Verfügung stellten.
Auch referierte Herr Dr. Schlaudt im Anschluß an die Begrüßung der Gäste über das Thema "Rettungsdienst heute und morgen".
Nach der Ehrung der Spender saß man noch gemütlich bei einem edlen Tropfen zusammen.
Zahlreich waren die Blutspender gekommen, konnten doch an diesem Abend:
12 Ehrennadeln 19 Ehrennadeln 11 Ehrennadeln 4 Ehrennadeln
für 3-maliges Blutspenden in Bronze für 6-maliges Blutspenden in Silber für lo-maliges Blutspenden in Gold für 15-maliges Blutspenden in Gold
mit den entsprechenden Urkunden ausgehändigt werden.
Rentenzahltage
Beim Postamt Montabaur werden die Versorgungs- und Versicherungs-Renten für Monat März 1972 am l.März 1972 ausgezahlt.
Zahlzeit: von 8.3o - 12.oo Uhr.
Sprechtag
für Versicherte der Rentenversicherung der Angestellten.
Der Überwachungsbeanftragte der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte, Berlin-Wilmersdorf, hält den nächsten Sprechtag am
DIENSTAG, dem 29. Februar 1972,
von 9.oo - 13.oo Uhr im Landratsamt ab.
Die Auskunftssuchenden werden gebeten, ihre Versicherungsunterlagen mitzu bringen.
Schweizer Tournee-Theater
MARIA SCHELL SPIELT
" MARIA STUART"
Einmaliges Sonder-Gastspiel in Montabaur.
Unserem Theaterpublikum steht ein großes Sonder-Gast- spiel bevor:
am DONNERSTAG, 9. März 1972, 2o.oo Uhr, findet im Theatersaal der Jos.-Kehrein-Schule ein einmaliges Sonder-Gastspiel mit dem Schauspiel "Maria Stuart" von Friedrich Schiller statt.
Im Mittelpunkt dieser Aufführung steht Maria Schell, die erstmals in ihrer Karriere die "Maria Stuart” spielt.
Die bisherigen Gastspiele in der Schweiz, in Deutschland und Österreich wurden von der Presse und vom Publikum glänzend aufgenommen.
"Maria Schell” - eine Darstellerin von bezwingender Ein- drücklichkeit ... eine Inszenierung mit hervorragenden
Darstellern... so muß man heute einen Klassiker spielen.
Dies sind nur einige Sätze aus den ersten Presse-Kritiken.
Wir sind überzeugt, daß dieses Gastspiel auch bei unserem Publikum ein großes Echo finden wird.
Kartenvorverkauf: Städt. Verkehrsamt, Rathaus, Zimmer 7, Tel. 3o78. ws.
Mitteilung Kreisverwaltung Uww.
Zahl
der ausländischen Arbeitnehmer weiter gestiegen !
Die Zahl der im Unterwesterwald lebenden Ausländer ist weiter gestiegen.
Nach dem Stand vom 31.12.1971 waren beim Landratsamt als Ausländerbehörde 4. llo Ausländer einschließl. der Staatenlosen erfaßt. Von ihnen waren 914 Frauen und 551 Kinder unter 16 Jahren. Am 31.lo.197o waren es 3.o39 und ein Jahr zuvor 2.186.
Es handelt sich fast ausschließlich um ausländische Arbeitnehmer, die zum Teil mit ihren Familien hier sind und in der heimischen Industrie und dem örtlichen Baugewerbe arbeiten.
Den größten Teil stellen die Italiener mit 964 Staatsangehörigen. Es folgen die türkischen Arbeitnehmer mit 9o3, die Jugoslawen mit 673, die Spanier mit 523, die Griechen mit 263, die Angehörigen der EWG-Staaten, außer Italien, mit 245, sonstige Europäer 278, Asiaten einschl. Angehörigen aus Mittelmeerstaaten lo3, Amerikaner lo, Angehörige aus den Ostblockstaaten 49, Afrikaner und Australier mit je 2 Staatsangehörigen. Hinzu kommen noch 36 Staatenlose. Interessant ist dazu eine Übersicht der zahlenmäßigen Entwicklung der letzten 15 Jahre.
1956 waren es nur
272
1957
271
1958
276
1959
285
I960
32o
1961
359
1962
6o4
1963
848
1964
l.o2o
1964 war zum ersten MALE die I.oooer Grenze überschritten mit l.o2o.
1965
1.33o
1966
1.798
1967
1.424
1968
1.712
1969
2.186
197o
3.039
1971
4.110
Hieraus ist der zunehmende Arbeitskräftebedarf in unse*; rer heimischen Wirtschaft zu erkennen. Die Erfassung ■ und Überwachung dieser großen Zahl von Ausländern j bedeuten fiir das Landratsamt und die Ortspolizeibehör- j den einen erheblichen Arbeitsaufwand.
BEREITSCHAFTSDIENSTE
Ärztlicher Sonntagsdienst
SONNTAG, den 27.Febr.1972 Herr Dr.Hans Hei er, Montabaur, Koblenzer Straße lo, Tel. 3141
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