Ausgabe 
25.2.1972
Seite
1490
 
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DRK- Ortsverein

ehrte seine treuen Blutspender

Wieder einmal konnte der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes im Rahmen einer kleinen Feier seine getreuen Spender für 15-, lo-, 6, - und 3-maliges Blutspenden ehren. Der I. Vorsitzende, Herr Dr. Erwin Schlaudt, konnte an diesem Abend eine große Anzahl der zu Ehren den begrüßen. Er dankte allen, die sich immer wieder unentgeltlich der guten Sache des Blutspendern zur Ver­fügung stellten, und bat sie gleichzeitig auch weiterhin der guten Sache treu zu bleiben. Weiterhin erwähnte er, daß der Bedarf an Blutkonserven sich nicht verringert, sondern im Gegenteil, ständig steigt. Deshalb sei es sehr wichtig, daß es immer wieder Freiwillige geben müsse, die ihr höchstes Gut, das Blut anderen zur Ver­fügung stellten.

Auch referierte Herr Dr. Schlaudt im Anschluß an die Begrüßung der Gäste über das Thema "Rettungsdienst heute und morgen".

Nach der Ehrung der Spender saß man noch gemütlich bei einem edlen Tropfen zusammen.

Zahlreich waren die Blutspender gekommen, konnten doch an diesem Abend:

12 Ehrennadeln 19 Ehrennadeln 11 Ehrennadeln 4 Ehrennadeln

für 3-maliges Blutspenden in Bronze für 6-maliges Blutspenden in Silber für lo-maliges Blutspenden in Gold für 15-maliges Blutspenden in Gold

mit den entsprechenden Urkunden ausgehändigt werden.

Rentenzahltage

Beim Postamt Montabaur werden die Versorgungs- und Versicherungs-Renten für Monat März 1972 am l.März 1972 ausgezahlt.

Zahlzeit: von 8.3o - 12.oo Uhr.

Sprechtag

für Versicherte der Rentenversicherung der Angestellten.

Der Überwachungsbeanftragte der Bundesversicherungsan­stalt für Angestellte, Berlin-Wilmersdorf, hält den nächsten Sprechtag am

DIENSTAG, dem 29. Februar 1972,

von 9.oo - 13.oo Uhr im Landratsamt ab.

Die Auskunftssuchenden werden gebeten, ihre Versiche­rungsunterlagen mitzu bringen.

Schweizer Tournee-Theater

MARIA SCHELL SPIELT

" MARIA STUART"

Einmaliges Sonder-Gastspiel in Montabaur.

Unserem Theaterpublikum steht ein großes Sonder-Gast- spiel bevor:

am DONNERSTAG, 9. März 1972, 2o.oo Uhr, findet im Theatersaal der Jos.-Kehrein-Schule ein einmaliges Sonder-Gastspiel mit dem Schauspiel "Maria Stuart" von Friedrich Schiller statt.

Im Mittelpunkt dieser Aufführung steht Maria Schell, die erstmals in ihrer Karriere die "Maria Stuart spielt.

Die bisherigen Gastspiele in der Schweiz, in Deutsch­land und Österreich wurden von der Presse und vom Pub­likum glänzend aufgenommen.

"Maria Schell - eine Darstellerin von bezwingender Ein- drücklichkeit ... eine Inszenierung mit hervorragenden

Darstellern... so muß man heute einen Klassiker spielen.

Dies sind nur einige Sätze aus den ersten Presse-Kriti­ken.

Wir sind überzeugt, daß dieses Gastspiel auch bei unserem Publikum ein großes Echo finden wird.

Kartenvorverkauf: Städt. Verkehrsamt, Rathaus, Zimmer 7, Tel. 3o78. ws.

Mitteilung Kreisverwaltung Uww.

Zahl

der ausländischen Arbeitnehmer weiter gestiegen !

Die Zahl der im Unterwesterwald lebenden Ausländer ist weiter gestiegen.

Nach dem Stand vom 31.12.1971 waren beim Landrats­amt als Ausländerbehörde 4. llo Ausländer einschließl. der Staatenlosen erfaßt. Von ihnen waren 914 Frauen und 551 Kinder unter 16 Jahren. Am 31.lo.197o waren es 3.o39 und ein Jahr zuvor 2.186.

Es handelt sich fast ausschließlich um ausländische Arbeitnehmer, die zum Teil mit ihren Familien hier sind und in der heimischen Industrie und dem örtlichen Baugewerbe arbeiten.

Den größten Teil stellen die Italiener mit 964 Staats­angehörigen. Es folgen die türkischen Arbeitnehmer mit 9o3, die Jugoslawen mit 673, die Spanier mit 523, die Griechen mit 263, die Angehörigen der EWG-Staa­ten, außer Italien, mit 245, sonstige Europäer 278, Asiaten einschl. Angehörigen aus Mittelmeerstaaten lo3, Amerikaner lo, Angehörige aus den Ostblockstaaten 49, Afrikaner und Australier mit je 2 Staatsangehörigen. Hinzu kommen noch 36 Staatenlose. Interessant ist dazu eine Übersicht der zahlenmäßigen Entwicklung der letz­ten 15 Jahre.

1956 waren es nur

272

1957

271

1958

276

1959

285

I960

32o

1961

359

1962

6o4

1963

848

1964

l.o2o

1964 war zum ersten MALE die I.oooer Grenze überschritten mit l.o2o.

1965

1.33o

1966

1.798

1967

1.424

1968

1.712

1969

2.186

197o

3.039

1971

4.110

Hieraus ist der zunehmende Arbeitskräftebedarf in unse*; rer heimischen Wirtschaft zu erkennen. Die Erfassung und Überwachung dieser großen Zahl von Ausländern j bedeuten fiir das Landratsamt und die Ortspolizeibehör- j den einen erheblichen Arbeitsaufwand.

BEREITSCHAFTSDIENSTE

Ärztlicher Sonntagsdienst

SONNTAG, den 27.Febr.1972 Herr Dr.Hans Hei er, Montabaur, Koblenzer Straße lo, Tel. 3141

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