Ausgabe 
5.2.1972
Seite
1473
 
Einzelbild herunterladen

- 7 -

uth

Donnerstag:

15. oo Uhr Kommunionstunde

I 8.00 Uhr Rosenkranz i. d. Anliegen der Kirche

18.3o Uhr Abendmesse - Gest. Jahramt f. verst. Jakob Schäfer

Freitag:

7.45 Uhr Hl. Messe für Frau Anna Wirth (B.)

Samstag:

7.45 Uhr Hl. Messe für Katharina Haas (B.)

Sonntag:

7. 3o Uhr i. d. Kirche Frühmesse: Gest. hl. Messe für Ehel. Karl Wittelsberger

9. 3o Uhr Amt für Gerd Wolf (B.) - i. d. Kirche 18. oo Uhr Abendmesse als Amt für Willi Hasdenteufel und gef. Sohn Willi (B.) - i. d. Kirche

TSV Eigendorf

- Abteilung Tischtennis -

Die Niederlagenserie der 1. Mannschaft riß am vergangenen Samstag ab. Beim TuS Langenscheid gelang ein über­raschend hoher 9:4- Sieg, der durch eine geschlossene Mannschaftsleistung zustande kam. Wichtig war vor allem, daß es nach langer Zeit endlich einmal gelang, eines der Eröffnungsdoppel zu gewinnen, so daß man nicht wieder einem Rückstand nachlaufen mußte. Ein Sieg von Schmidt brachte das 2:2, danach gewannen alle 6 Spie­ler ihre Einzel und stellten damit das Ergebnis auf 8 : 2, Durch zwei Niederlagen an der Spitze kam Langenscheid noch auf 4 : 8 heran, ehe Görg den Sieg endgültig sicher stellte. Dieser Sieg läßt den Kampf gegen den Abstieg wieder etwas aussichtsreicher erscheinen.

Die 3. Mannschaft fuhr nach Arzbach und mußte dort gegen die stärker gewordene Zweite eine 3 : 7 Nieder­lage hinnehmen. Decker, Reimann und Decker/Weber erzielten die Gegenpunkte.

Die Jugendmannschaft verlor in Bergnassau-Scheuern nur ganz knapp mit 5 : 7.

Die nächsten Spiele (in Klammern Vorrundenergebnisse): Eigendorf I Eigendorf III Eigendorf IV Eigendorf III Eigendorf IV ViL Herkersdorf/S.

Eigendorf Jug.

Augst A ugst

TSV Eigendorf

-Abt. Tischtennis - 2. Mannschaft

SK Dienethal

(3:9)

Augst II

(3:7)

Augst III

(7:2)

Augst III

(1:7)

Augst II

(4:7)

Eigendorf Damen

(o: 6 )

Dienethal II

(7:1)

Eigendorf Schüler I

(3:7)

Eigendorf Schüler II

(7:o)

Diez/Freiendiez II - TSV Eigendorf II 2:7

Die 2. Tischtennisgarnitur des TSV setzte ihre Siegesse­rie am vergangenen Wochenende in Diez fort. Mit 7 : 2 fiel der Sieg auch in dieser Höhe wie erwartet aus, so daß der 2. Tabellenplatz untermauert wurde. - Wiederum gelang es dem TSV, die beiden Eingangsdoppel siegreich zu gestalten, wobei der 24:22 - 21:19-Erfolg von Schardt/Horst Decker über die starke Kombination Schmid/Eckhardt besonders hervorzuheben ist; an der Spitze erreichen Seel und Schardt jeweils 1 : 1 Punkte, während Born zweimal und Decker einmal erfolgreich blieben.

Altenkaffee in Eigendorf

Aufgrund der Initiative im Pfarrgemeinderat würde am ver­gangenen Sonntag (23.1.1972) im Gemeindesaal Eigendorf der ^A ltenkaffee^ durchgeführt.

Die Organisation lag in den bewährten Händen von Schul­leitung, des Kindergartens und nicht zuletzt in den Hän­den von selbstlosen Frauen, die sich immer für solche Dinge finden lassen.

Unsere alten Leute sind gerne der Einladung gefolgt und so konnte der Bürgermeister eine stattliche Anzahl Frauen und Männer willkommen heißen. Auch Herr Pfarrer Hassel­bach richtete sein Grußwort an die Geladenen und dankte den Organisationen für ihre Mühen.

Sinn und Zweck einer solchen Veranstaltung ist es, den alten Leuten zu zeigen, daß sie nicht vergessen sind und um ihnen ein paar schöne Stunden zu bringen, an die sie sich gerne zurückerinnern.

Den Reigen der Unterhaltung eröffnete der Kindergarten mit dem Singspiel "Die Bremer Stadtmusikanten".

Als neutraler Beobachter konnte man schon hier feststellen, daß die beiden Kindergärtnerinnen damit den aiten Leuten einen großen Spaß gemacht hatten.

Bevor der Schülerchor in Aktion trat, bedienten die frei­willigen Helferinnen die alten Leute mit Kuchen, belegten Broten und Kaffee. Später gab es auch nach Wunsch ein Gläschen Wein oder Bier. Jetzt waren die Geladenen in ihrem Element, sie hatten nun einmal die Möglichkeit, sich gegenseitig das Neueste vom Tage zu berichten.

Herr Konrektor Weidenfeller unterstrich diese halbe Stunde mit alten und bekannten Weisen auf dem Klavier.

Als der Bus die Schüler des Chores bfachte, begann ein munteres Treiben. Für Unterhaltung brauchte man sich nun nicht mehr zu sorgen. In 2 vollen Stunden zauberte Herr Weidenfeller mit seinen "Mannen" einen bunten Strauß von Melodien und Theaterstückchen, die alle so gut an­kamen, daß sogar vergessen wurde, Kaffee zu trinken.

Ein enormes Programm wurde entwickelt, das wieder ein­mal Zeugnis für den guten Geist unserer Volksschule ab­legte. Herr Konrektor Weidenfeller zeigte sich von seiner natürlichsten Seite, nämlich von der musikalischen Seite und so stellte er sich den Leuten als Meister seines Faches vor. Seit einem Jahr unterrichtet er an unserer Schule, und wir konnten sehen, daß die Kinder Energie, Fleiß und Ausdauer ihres Lehrers belohnten. Moderne Pädagogik zeigte das schöne Zusammenspiel zwischen Lehrer und Schüler.

Wir konnten dabei auch feststellen, daß eine geschickte Hand mit der antiautoritäten Erziehungsmethode zum Wohle der Jugend wirken kann. Die Kinder wissen sehr wohl abzuwägen zwischen der Kameradschaftlichkeit und der notwendigen Strenge ihres Lehrers, indem sie ihn mit liebevollem Fleiß und Aufmerksamkeit belohnen.

Die alten Herrschaften werden noch sehr lange an die schönen Stunden zurückdenken, vor allem an die ge­lungenen vorgetragenen Späße. Auch fanden die mo­dernen Rhythmen Beifall und Anklang - man muß eben eine entsprechende Erklärung vorher abgeben, wie es Herr Weidenfeller äußerst geschickt getan hat. So konnte er es wagen, moderne Musiktakte unter den bunten Reigen zu streuen. Auch die Kostproben mit den "Orffchen Musik­instrumenten" fanden großen Beifall. Hiermit zeigte Herr Weidenfeller, wie das Kind in die Musikwelt hinein­wächst, wenn man sie dem Kind aufzuschließen versteht.

Die Anschaffungen solcher Klangkörper sind zwar für die Gemeinden immer mit "Anstrengungen" verbunden, dennoch zeigt es sich, daß es eine gute Anlage bedeu­ten kann, wenn man mit diesen Geräten zu arbeiten ver­steht.

Herr Weidenfeller hat es natürlich auch verstanden, die alten Leute in sein Programm einzuschließen und be­geistert wurde wieder einmal nach Herzenslust gesungen. Natürlich fanden die "Tiroler Volkstänze" unserer Trach­tengruppe großen und stürmischen Beifall.

Nur allzu rasch vergingen die wenigen Stunden der Er­holung und der Freude, aber sie haben den Vorteil, daß sie noch recht lange nachklingen. Es wurde der Wunsch geäußert, daß man nicht allzulange auf das "Wieder­sehen" in diesem Kreise warten möge.

Abschließend möchte ich im Namen von Gemeinderat und Pfarrgemeinderat allen mitwirkenden nochmals sehr herzlich danken, die mit viel Liebe und Fleiß und Ausdauer zum Gelingen dieses "Altenkaffees" beigetragen haben.

gez. Winkenbach (Bürgermeister)

i

I