Ausgabe 
7.1.1972
Seite
1440
 
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EIS BACHTALER VEREINSNACHRICHTEN Rhein land li ga :

Neuwied - Eisbachtal 1:3 (1:1)

Daß man beim ehemaligen Rheinlandvizemeister die Kral­len des Abstieggespenstes zu spüren bekommen würde, war klar. Aber mit einem derartigen Widerstand hatte man nicht gerechnet. Bereits nach sechs Minuten stand es schon l:o als unsere Abwehr den Ball nicht wegbekam. Aber Schwab und zweimal Arnold hießen die Torschützen für einen sicheren Sieg. Folgende Mannschaft war auf- geboten: Mürtz, Casel, Stein, H. Meuer, Ferdinand,

M. Meuer, Hommrich, Schwab, Pagojus, Arnold, Kelter­bach. Auswechselspieler waren Reusch, der ab der 65. Minute für Kelterbach ins Spiel kam, sowie Schönberger und Heinz.

Am Sonntag, dem 16. Januar um 14 Uhr wird in Groß- holbach der Ta bellen fünfte aus Remagen erwartet. Wieder­um ein harter Brocken für den Tabellenführer. Eine Neue­rung gibt es auf dem Parkplatz. Die Polizei hatte bemän­gelt, daß der Platz nach der B 49 hin offen ist, daß also gleichzeitig 2o und mehr Fahrzeuge auf die stark befah­rene B 49 auffahren können. Um dies zu verhindern und die Unfallgefahr zu vermindern sollen künftig nur noch zwei Ausfahrten geschaffen werden. Wie immer stellte sich Kamerad Hommrich zur Verfügung und wird mit seinen Rammgeräten am Samstag den Parkplatz mit Leit­planken absperren. Es gibt dann nur noch 2 Ausfahrten eine für Linksabbieger und eine für Rechtsabbieger.

Bei der Anfahrt bitte schon darauf achten und entsprechend e inordnen.

Die Polizei will dann nach dem Spiel die B 49 sperren, so daß die Schlachtenbummler schnellstens ausfahren kön­nen.

In Freundschaft

'Glas/Chemie II - Eisbachtal II 1:3 (o:l)

Gegen die klassehöheren Platzherren lieferte unsere Reserve eine starke Partie nid lag durch Tore von Kulimann,Ort­siefen und Meurer 3:o in Front, ehe 3 Minuten vor Schluß der Ehrenteffer für die Platzherren fiel.

Am Sonntag, dem 16. Jan. um 14 Uhr muß die Res. zum ersten Meisterschaftsspiel in diesem Jahr in Stromberg an- treten. Wenn die letztgezeigte Form gehalten werden kann, dürfte ein doppelter Punktgewinn zu erwarten sein.

Weiter spielten:

A-Jugend Steinefrenz/Weroth A 2-Jugend Eisbachtal 2:4 B-Jugend Auj^t -B-Jugend Eisbachul 1:1

Am Wochenende spielen:

A 1-Jugend Meuenacrf - Al-Jugend Eisbachtal

ll.oo Uhr

A Jugend Ahrbach - A2 Jugend Eisbachtal

11.15 Uhr

B Jugend Eisbachul - BJugend Maischeid

lo Uhr in Heilberscheid

Den Pkw-Fahrern,die mit den Jugendmannschaften fuhren, Bernd Metz, Hans-Jürgen Reusch, Stefan Quirmbach, Ger­hard Burkard, Gerhard Dennes, Gerd Belecke und Otto Steinebach ein herzliches Dankeschön.

Keinen Pfennig fürs blaue Knie

Wer mit dem Bus oder der Straßenbahn fährt, sollte sich stets gut festhalten. Auch dann, wenn er aufsteht und zur Tür geht. Denn wer bei einem unvermuteten Bremsen des Busses oder der Bahn zu Fall kommt, erhält nichts für sei­ne blauen Flecken, berichtet die Barmer Ersatzkasse (BEK) in der neuesten Ausgabe ihrer ,,BEK-Brücke. Das Land­gericht Hamburg betonte in einer Entscheidung, ein Fahr­gast müsse grundsätzlich auf scharfes Bremsen gefaßt sein, das im Großstadtverkehr jederzeit erforderlich werden könnte.

Machen uns unsere Wohnungen krank ?

D's Deutsche Angestellten-Krankenkasse (DAK) hat am Dien­stag die Frage aufgeworfen, ob uns neben Lärm, Schmutz und Abgasen auch unsere Wohnungen krank machen. Wenn das Statistische Bundesamt feststellt, daß die Zahl der Kran­ken im Verhältnis zur Bevölkerung mit der Größe der Ge­meinde steigt, muß man nach Auffassung der DAK fragen: Haben wir in der Vergangenheit an den echten Wohnraumbe- dürfnissen der Bevölkerung vorbeigebaut, auch an den medizi­nischen Erkenntnissen ?

Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Wohnungsmedi­zin, Dr. Friedrich von Halle-Tischendorf, nennt in der jüng­sten Mitglieder-Zeitschrift der DAK als Folgen des Baus über­dimensionaler Wohnblocks anstelle von überschaubar und viel­fältig gestalteten Städten oder Stadtbezirken: Haltungsschä­den wegen fehlender Bewegung, Zunahme vegetativer Funk­tionsstörungen und nervöser Überbeanspruchung bei gleich­zeitiger körperlicher Unterbeanspruchung sowie zahlreiche psychische Störungen wegen schlechter Isoüerungs- und Schutz möglichkeiten im Wohnbereich und wegen zahlloser Lärmstö­rungen und ebenso zahlreicher Schlafbeeinträchtigungen. Dr. von Halle-Tischendorf:Unsere auf Automation eingestellte Wirtschaft, die reaktionssichere Menschen mit optimaler psy­chischer Leistungsfähigkeit braucht, kann mit einem Heer un­ausgeschlafener Nervenbündel nichts anfangen.

Nach Aufassung der DAK sollten sowohl die Feststellungen des Statistischen Bundesamtes ebenso wie eine EMNID-Befra- gung zu denken geben. Das Statistische Bundesamt hatte fest­gestellt, daß die Krankheitshäufigkeit in Gemeinden mit 10.000 bis 50.000 Einwohnern um elf Prozent, mit 50.000 bis 100.000 Einwohnern um 23 Prozent und in den Groß­städten um 52 Prozent höher als in den kleinen Orten liegt.

Bei der EMNID-Befragung hatten 68 Prozent aller Bundesbür­ger erklärt, sie wollten in den 80er Jahren am liebsten in Städten mit weniger als 50.000 Einwohnern leben. Lediglich vier Prozent möchten auch künftig in Ballungsräumen mit mehr als einer Million Einwohnern bleiben.

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