Ausgabe 
7.1.1972
Seite
1436
 
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SONNTAG

7.3oUhr Frühmesse als Jahramt für Maria Meuer (B) 9.3o Uhr Jahramt für verst. Anna Piroth

TSV Eigendorf

Abteilung Tischtennis

Die Rückrunde begann für die 1. Mannschaft genauso unglücklich, wie die Vorrunde endete. Gegen den Tabel- lenciritten DJK Herdorf, der eine sehr ausgeglichen' be­setzte Mannschaft besitzt, gab es eine knappe 6:9 Niederlage. Entscheidend waren wieder einmal die Doppel, die die Gäste alle für sich entscheiden konnten. In den Einzeln hielt Eigendorf gut mit und konnte sie ausgeglichen gestalten. Bester Spieler war Görg mit 2 Siegen, Meuer, Fein, Schmidt und Gerz gewannen je einmal.

Besser machte es die Jugend. Sie schlug den Arzbacher Nachwuchs auf dessen eigener Platte hoch mit 7:1 und wiederholte damit ihren Varrundensieg. Die Punkte: Schreiner und Spanger je 2, Wolf 1 sowie die Doppel Schreiner/Spanger und. Wolf/Marx je 1.

Am nächsten Wochenende kommt es nur zu zwei Spie­len:

Freitag 19 Uhr ESV Siershahn - Eigendorf Jugend Freitag 2o Uhr Eigendorf I - VfL Höhr-Grenzhausen.

Es wird darauf hingewiesen, daß für den 23.1.72 die Ausspielung des Vereinspokals vorgesehen ist.

ESCHELBACH

Es ist in Eschelbach schon zur Tradition geworden, daß in den Tagen um Dreikönig die Sternsinger kommen, um den Familien Glück und Gottes Segen zu wünschen und dafür ein Geldgeschenk zu erhalten zur Linderung irgendeiner Not in der Welt.

In diesem Jahre stand das Dreikönigssingen wie bekannt, unter dem Motto: "Hilfe für die ostpakistanischen Flüchtlin^kinder"!

Der Erlös betrug 228,17 DM und 4 Schillinge.

Das sind ca. 43, - DM mehr als im-. cvergangenen Jahr. Herzlichen Dank wie jedes Jahr den 3 heiligen Königen und ihrem Sternträger und allen hochherzigen Spendern".

GROSS-U. KLEINHOLBACH

Jahresbilanz der Eisbachtaler Sportfreunde (Abt. Damenfußball)

EIN ERFOLGREICHES JAHR 1971

Als im vorigen Jahr im Fußballverband Rheinland die ersten Schritte in Richtung Damenfußball gemacht wurden, versuchten sich auch einige Mädchen von Eisbachtal auf diesem Gebiet. Damals wurden in einigen Freundschafts­spielen beachtliche Ergebnisse erzielt. Diese Erfolge und die Begeisterung bei den FußbaHerinnen waren ausschlag­gebend für eine Intensivierung der Trainingsarbeit. Es kamen immer neue Interessentinnen, die sich im Laufe der Zeit lückenlos in das Mannschaftsgefüge einpaßten und heute nicht mehr wegzudenken wären.

All diese Voraussetzungen berechtigten schließlich zur Meldung und Teilnahme an der ersten offiziellen Meister­schaftsrunde im Damenfußball innerhalb des Fußballver­bandes Rheinland (mit ca. 6o Mannschaften).

Auf diese Punkterunde bereiteten sich die Spielerinnen in 4 Begegnungen vor, die mit einer Ausnahme gewonnen wurden.

Es folgten nun in regelmäßigen Abständen die 5 Spiele um die Staffelmeisterschaft, die dann auch ohne Punktver­lust mit einem Torverhältnis von 38:5 gegen die Mann­schaften Marienrachdorf, Ellingen und Neuwied II errungen wurde.

In der Zwischenzeit und Folge- versuchten die Eisbach-

talerinnen ihre gute Form in Freundschaftstreffen, die alle siegreich beendet wurden, zu konservieren.

Als Staffelsieger war man nun berechtigt, an der Zwi­schenrunde der 12 besten Mannschaften teilzunehmen. Die Gegnerinnen waren keine geringeren als die Damen der TuS Neuendorf und des SV Oberkostenz. Nach dem Modus jeder gegen jeden ( 1 Heim- und 1 Auswärtsspiel) mußte man versuchen, die nächste Runde zu erreichen.

Schon im Heimspiel gegen Neuendorf suchten die Wester­wälderinnen eine Vorentscheidung. Doch nach dramatischem Verlauf gelang es ihnen lediglich, einen zweimaligen Rück­stand wettzumachen (2:2). Eine Woche später waren sie zu Gast in Oberkostenz, wo sie in einem sehr harten Treffen mit 2:1 die Oberhand behielten. Das Spiel Neuendorf-Ober- kostenz mußte die Entscheidung bringen.

Die Koblenzerinnen gewannen glücklich mit 3:1 (Ober­kostenz verschoß 2 Min. vor Schluß beim Stande von 1:2 einen Elfmeter).

Am 3. Io. fand in Neuwied das Entscheidungsspiel gegen Neuendorf statt. Die verletzungs- und ersatzgeschwächt angetretenen Eisbachtalerinnen mußten jedoch die hervor­ragende Leistung des Gegners anerkennen, der mit einem 5:o - Sieg die Endrunde erreichte, dort aber am späteren Meister Bad Neuenahr scheiterte.

In 4 weiteren siegreichen Freundschaftsspielen klang die doch sehr erfolgreiche Saison aus. Darunter war ein 5:1 Sieg gegen eine Eifelauswahl, der im Rahmen eines Aus­flugs in Antweiler bei Adenau erzielt wurde. Es sei noch eine kleine Statistik angeführt:

In 28 Spielen blieb man 25mal siegreich, zweimal mußte man sich geschlagen geben und einmal lautete das Ergeb­nis unentschieden. Das Gesamttorverhältnis von 129:27 ist ein Beweis für eine gute Abwehr und einen guten Angriff. Die Trefferausbeute ging auf das Konto von:

Spielführerin Ingrid Steiger (61), Dorothe Weimer (36),

Ingrid Steinebach (lo^ Annerose Kaiser (7,) Doris Müller (6), Monika Ortseifer (3);

An den übrigen Toren war fast die gesamte Mannschaft be­teiligt.

Die entscheidenden Faktoren für diese schönen Erfolge waren zunächst der Trainingsfleiß, sowie die große Einsatz­bereitschaft und die allgemeine Konditionsstärke.

Wenn man in der nächsten Saison weiterhin so erfolgreich sein will, muß dies noch mehr intensiviert werden; der Rheinlandmeister 72 wird nämlich in einer Leistungsklasse der stärksten Mannschaften aus gespielt werden.

Am Ende des Berichtes sollen noch zwei Bestätigungen der Mannschaft stehen:

Die Spielerinnen Ingrid Steiger und Dorothe Weimer wur­den mit 54 anderen Aktiven des Verbandes im November zu einem Sichtungslehrgang nach Koblenz eingeladen. Beide wurden auf Grund ihrer Leistung von Verbandstrainer Schnip pe in dem 18köpfigen Aufgebot berücksichtigt, das sich im nächsten Jahr zu bewähren hat. Auch von dieser Stelle sei ihnen nochmals herzlich dazu gratuliert, verbunden mit dem Wunsch, daß sich die beiden in dem Aufgebot halten und in Auswahlspielen ihr fußballerisches Können unter Beweis zu stellen wissen.

Für die kommende Saison liegen auch schon einige Einla­dungen zu Freundschaftsspielen vor, darunter eine an die Mosel, eine in die Nähe von Frankfurt und eine nach Ober- österreich.

Vielleicht trägt dies alles, nicht zuletzt aber die Begeiste­rung der Mädchen dazu bei, daß Gegner des Pamenfußballs diesem Sport etwas offener (oder noch besser) etwas objek­tiver gegenüberstehen, und daß allzu schnell gefaßte Vorur­teile abgebaut und letztlich beseitigt werden.

HORRESSEN

Gottesdienstordnung Horressen

2. Sonntag im Jahreskreis , 16. - 23.1.72 SAMSTAG 19. oo Uhr

Sonntags messe