Ausgabe 
7.1.1972
Seite
1428
 
Einzelbild herunterladen

-6

Kollekte für die kirchliche Familienarbeit und den Familienbund der deutschen Katholiken.

Bitte, Kandidatenvorschläge für die Pfarrgemeinderatswahl bis zum 9. Jan. beim Pfarramt in der Sakristei oder beim Wahlausschuss abgeben.

23.1« 72 A lten ta g in Eigendorf

Karnevalistische Veranstaltung

am 8.1.72 in Eigendorf

Am Samstag, dem 8. L 72 lindet im Gemeindesaal Eigen - dorf die 1. karnevai:«tisrbe Veranstaltung zu Gunsten des Kindergartens statt.

A' Mitwirkende konnten verpflichtet werden: der Männergesangverein Freundschaft, die Trachtengruppe Eigendorf,

Büttenredner und

ein modernes Tanzorehester.

Zu diesem bunten Abend sind alt und jung eingeladen. Beginn: Pünktlich urn 2o. 11 Uhr.

Die Verantwortlichen

TSV Eigendorf

TSV II verabschiedet sich mit Sieg aus der Vorrunde.

Die aufgestiegene 2. Tischtennismannschaft des TSV bestritt am vergangenen Sonnabend ihr letztes Vorrundenmeister - schaltsspiel der Saison 1971/72 bei der gleichen Garnitur des SK Dienethal. Wollte man den 3. Tabellenplatz,der zum Aufstieg in die Bezirksklasse berechtigt, behalten, so mußte man schon alle Register ziehen, um zum Erfolg zu kommen.

In den Eingangsdoppeln bezwangen Schardt/Müller ihre Gegenspieler Ptaff/Wagner 2:1, während Born/Seel gegen Späth/Apel knapp mit 1:2 unterlagen. Durch hervorragen­de taktische Einstellung der Elgenaorfer Born und Schardt an der Spitze gegen ihre Kontrahenten Apel bzw. Späth ging der TSV mit 3:1 in Führung, welche durch Müller und Seel mit Siegen über Ptaff respektive Wagner in überzeugender Manier auf 5:1 aus ge baut wurde. Trotz einer guten Leistung unterlag Peter Born gegen Späth im ent­scheidenden 3. Satz unglücklich mit 23:25. Schardt schlug Apel 2:o und Raimund Seel erkämpfte mit einem 2:o Erfolg über Pfaff den siegbringenden 7. Punkt. Insgesamt gesehen bestach die 2. Mannschaft an diesem Abend mit an allen 4 Brettern gut disponierten Spielern. In der Rückrunde (beginnend Anfang Januar 72) geht die Jagd dann wieder auf die 3 führenden Mannschaften TG Äugt I, TV Arzbach I und TSV Eigendorf II los, insbesondere von Nauort I, Seenplatte I und Grenzau II.

ESCHELBACH

Dreikönigssingen 1972

Unbequemer Appell an die Bequemlichkeit Dreikönigssingen 1972 hilft ostpakistanischen Flüchtlings­kindern !

31 ooo Mädchen und Jungen ersangen beim Dreikönigssin- en 1971 fast zwei Millionen DM. Rund 3ooo Pfarreien es Bundesgebietes beteiligten sich an dieser Hilfsaktion für notleidende Kinder und Jugendliche in allen Teilen der Welt. Seit Bestehen der Aktion konnten insgesamt elf Millionen DM eingebracht werden.

Träger des Dreikönigssingens sind der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und das Päpstliche Missions­werk der Kinder in Deutschland.

Angesichts des entsetzlichen Elends in den indischen Mas­senlagern für ostpakistanische Flüchtlinge sollen die Spen­denbeiträge der Dreikönigssinger-Aktion 1972 vordringlich der Flüchtlingkinderhilfe Ostpakistan zur Verfügung ge­stellt werden. Der Appell der kleinen Sängerinnen und Sänger, die in diesen Tagen von Haus zu Haus, von Familie zu Familie eilen, um lür die vom Hunger- und Kältetod bedrohten Flüchtlingskinder eine lebensnotwen­dige Spende zu erbitten, möchte allerdings nicht nur als

karitativer Hilferuf verstanden werden. Den Dreikönigs- Sängern geht es darüber hinaus vor allem auch um eine Solidarisierung aller Bürger im Bewußtsein eines erbarmungswürdigen, grauenhaften Elends zahlloser Kinder in den Entwicklungsländern.

Um ein ostpakistanisches Flüchtlingskind einen Monat lang mit den lebensnotwendigen Nahrungmitteln ver­sorgen zu können, würden bereits 15,- DM hinreichen. Aber zrotz zwischenzeitlich weltweiter Hilfeleistung ist nicht einmal diese Versorgung gewährleistet. Hinzu kommt eine gleichermaßen unzureichende Arzneimittel­versorgung und das drohende Gespenst des Kältetodes, wenn diesen Kindern die erforderliche Bekleidung vorent­halten bleibt.

Einzelspenden, die steuerlich absetzbar sind, können auf die Postscheckkonten Köln 6835 bzw. Köln 19646 oder aber auf das Girokonto Nr. 299 bei der Stadtsparkasse Aachen überwiesen werden. Spendenüberweisungen soll­ten den Vermerk "Dreikönigssingen 1972" tragen.

HORRESSEN

Fahrpreisermäßigung für kinderreiche Familien

Die Deutsche Bundesbahn gewährt für ledige dem Fami­lienhaushalt an gehörige Kinder von kinderreichen Fami­lien Fahrpreisermäßigungen. Die Ermäßigung wird gegen Vorlage einer Bescheinigung nach vorgeschriebenem Mu­ster bewilligt. Der erforderliche Antrag ist vom Haus­haltungsvorstand der lür seinen Wohnsitz zuständigen Mel­debehörde (Gemeindeverwaltung) vorzulegen.

Die Vordrucke sind bei der Gemeindeverwaltung vorrätig.

Sprechtag d.Arbeiterrentenversicherung

Der Überwachungbeauftragte der Landesversicherungan­stalt Rheinland-Pfalz, Zweigtelle Andernach, hält den näcnsten Sprechtag am DIENSTAG, dem 11. Januar 1972 von 8.3o - 12. oo Uhr im Landratsamt (Erdgeschoß) ab.

Die Versicherung unterlagen sind mitzubringen.

Schluckimpfung gegen Kinderlähmung

Der 2. Impfdurchgang für die Gemeinde Horressen findet am Dienstag, dem 18. Januar 1972 um 14. oo Uhr in der Verbandsschule Horressen/Elgendorf statt.

Auch diesmal sind schriftliche Einverständniserklärungen für Minderjährige unbedingt mitzubringen. Das gleiche gilt für vorhandene Impfbücher.

Lehrgang

über elektronische Datenverarbeitung in der Volkshoch- sch u le Monta ba ur

Die Volkshochschule der Stadt Montabaur richtet einen Lehrgang über elektronische Datenverarbeitung ein.

Ein Kennzeichen unserer heutigen Entwicklung in Industrie, Handel und Verwaltung ist der stetig zunehmende Anteil der reinen Verwaltungstätigkeit im Büro. Hierbei ist es von entscheidender Bedeutung, daß sich die Verwaltung­arbeit von heute nicht mehr darauf beschranken kann, einmal angefallene betriebliche Daten iestzuhalten, sondern gezwungen ist, diese Daten auch zielgerecht auszuwerten. Bei dieser Auswertung einmal an gefallener Daten spielt der Zeitmoment eine entscheidende Rolle. Weil die betrieb liehen Daten der Vergangenheit die Grundlage der unter­nehmerischen Entscheidungen von morgen sind, muß die Auswertung dieser Daten schneller, als bislang auf manu­ellem Wege möglich war, durchgeführt werden.

Dies ist aber mit einem vertretbarem Mitarbeiterstab be­reits heute in Klein- und Mittelbetrieben kaum noch mög­lich. Deshalb werden in Zukunft immer mehrere Beliebe dieser Größenordnung auf die EDV umstellen. Die Herstel­lung dieser EDV-Anlagen ist heute kein Problem mehr.

Das Problem liegt vielmehr in der Personalbeschaftung, sei es an Programmierer, Organisatoren, Analytiker oder Operatoren.