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DJENSTAG, 21.12. (Apostel Thomas)
7.3o Uhr Hl. Messe für Eheleute Ludwig Weis und ++ Angehörige
MITTWOCH, 22.12.
I 8.00 Uhr Amt für Josef Pehl
2o. 15 Uhr Beichte
DONNERSTAG, 23.12.
8 .oo Uhr (!) Hl. Messe für Egidius Schönberg 16.oo-19.oo Uhr Beichte (bei auswärtigem Beichtvater)
FREITAG, 24.12.
8 .oo Uhr Hl. Messe für Eva Veltens und Anna Stendebach
I 8.00 Uhr Christmette als Amt für Josef Pehl und Schwiegersohn Peter
25.12. SAMSTAG - Hochheilige Weihnachten 7.3o Uhr Hirtenamt für die + Elisabeth Henritzi geb. Neuroth
lo.oo Uhr Hochamt für Egidius Stahlhofen
14.oo Uhr Weihnachtsandacht
Kollekte Adveniat für Latein-Amerika In Ettersdorf: 8.45 Uhr Amt für Karl Habe rstock
SONNTAG, 26.12. Fest der hl. Familie 8 .oo Uhr Frühmesse als Amt für Marliese Mies
lo.oo Uhr Hochamt für Franz Josef Becker und
Sohn Alfons.
Kollekte für unsere Kirche.
Die Kinder opfern für das päpstliche Missionswerk der Kinder.
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Nikolausfeier und Krippenspiel in Stahlhofen
Am frühen Abend des 5.12.71 war auf den Straßen Stahlhofens ein reges Treiben zu bemerken. Erwachsene und Kinder strömten dem Saale der Gastwirtschaft Ferdinand zu, um dort der Nikolausfeier beizuwohnen. Eingeladen dazu hatte der Stahlhofener Gesangverein, dem die Organisation des Abends oblag.
Die Feier begann mit einem Prolog und zwei Gedichten, die von Stahlhofener Kindern vorgetragen wurden. Nun folgte der Auftritt der kleinen Schauspieler, die mit ihrem Lehrer ein Krippenspiel eingeübt hatten. Mit Bravour spielten sie ihre Rollen und erfreuten durch gute Leistungen die Anwesenden. Die beiden Sprecher erfüllten ebenfalls ihre Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit, denn ihre Stimmen drangen bis in den hintersten Winkel des Saales.
Nach Beendigung des Krippenspiels dankte der Vorsitzende des Gesangvereins in einer kurzen Ansprache dem Herrn Lehrer Schmidt und den Schulkindern für die gelungene Mitwirkung. Nun folgten zwei Weihnachtslieder, vom Gesangverein vorgetragen dann erschien der Nikolaus. Wäl rend er zur Bühne schritt, begrüßten ihn die Kinder mit dem Lied "Laßt uns froh und munter sein". Gespannt verfolgten die Kinder die anschließende Bescherung.Jedes Kind erhielt zwei Tüten voll süßer Köstlichkeiten. Bemerkenswert und lustig war die Reaktion der Kinder bei der Geschenkübergabe. Manche Kinderaugen hingen gebannt an diesem seltsamen Mann mit dem weißen Bart. Andere wiederum lachten verschmitzt, sehr wohl wissend, wer sich unter der Maske verbarg. Nur die allzu frechen Bengel wurden vom Nikolaus am Ohr gezupft oder durch einen leichten Klapps bestraft. Nach einiger Zeit waren alle belohnt und der Nikolaus verabschiedete sich bis zum nächsten Jahr.
Nachträglich herzlichen Dank dem Jagdpächter, Herrn Genske, dem Basaltwerk Horst und Jüssen und der Gemeinde, die durch finanzielle Mittel zur Bescherung der Kinder beigetragen haben. Ebenso Dank an alle Beteiligten und Zuschauer.
Inserieren bringt Gewinn
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AUSTRÄGER gesucht !
Für das Mitteilungsblatt "Rund um Montabaur" wird ab Dezember ein Austräger gesucht. Bewerber wollen sich bitte bei der Stadtverwaltung Montabaur melden.
Kath. Kirchenchor
" St. Cäcilia", Montabaur
Am 1., 2. und 3. Mai ds.Js. erwiderte der Kirchenchor "St.Cäcilia" den Besuch des Kirchenchores "St.Charles" in der Partnerstadt Tonnerre. Dieses wichtige Ereignis vertiefte die Freundschaft und brüderliche Verbundenheit zwischen den Mitgliedern der beiden Kirchenchöre und knüpfte die Bande zur Partnerstadt in Burgund noch fester. In seiner Weihnachtsansprache 1971 an den Kirchenchor von Montabaur ging "Sankt Nikolaus" ausführlich auf die Reise des Chores nach Tonnerre ein.
Wir halten die Ausführungen im Hinblick auf die partnerschaftlichen Bindungen zu Tonnerre dafür geeignet, daß sie einem größeren Kreis zugänglich gemacht werden.
Der Vortrag stammt aus der Feder von Jos.O.Schneider,der auch den Chor im Mai nach Tonnerre begleitet hatte.
Ganz obenan in diesem Jahr -ich meine, das ist doch wohl wahrsteht hier und nicht von ungefähr die Fahrt im Maimond nach Tonnerre.
Und wenn ich jetzt in Einzelheiten darüber möchte mich verbreiten, was alles auf der Fahrt geschehn, so wißt, ich hab es selbst gesehn; denn auf der ganzen langen Reise hab still ich und auf meine Weise euch hin und her im Bus begleitet- Ich denk, daß niemand das bestreitet!
Und deshalb habt mit Fug und Recht ihr einen Zeugen, welcher echt, der nichl mit falschem Argumente euch Märchen hier erzählen könnte.
Der erste Mai in diesem Jahr zu früher Stund 'recht kühl noch war.
Da standet ihr, dicht bei Sankt Peter,
-der Bus kam leider etwas später- und fröret zitternd um die Wette, als ob man tiefsten Winter hätte!
Und dann spazierten keck daher die Bläser von der Feuerwehr mit ebenfalls schon kalten Nasen.
Sie wollten aus dem Schlafe blasen das Städtchen, das noch ohne Kummer still lag im ersten Maienschlummer.
Und dann ging's los! Den Reisesegen sprach der Deltan. - Halt, stop, von wegen!
Es ist in diesem Fall geboten nicht wegzufahren ohne Noten; woll'n in Tonnerre wir musizieren, dann dürfen wir uns nicht blamieren!
Fresenius, Koob und der Dekan sich bald drauf in der Kirche sahn und suchten flink im Notenschrank.
Hier sind die Noten, Gott sei Dank!
Und dann erst ging die Reise los.
Trotz allem war die Stimmung groß!
Ein frisches Lied, wir sind nicht prüde, kaum einen gibt es, der noch müde.
Die Zeit vergeht, wie, weiß der Deifel, schon hat man hinter sich die Eifel, und deshalb heißt's aus manchen Gründen, geeignet einen Platz zu finden, und wegen zweierlei Geschlechts: die Herren links, die Damen rechts!
Und etwas später, wohl um acht, wird dann in Trier schon haltgemacht.
Ganz ohne Zögern zeigt man willig den Reisepaß in WasserMllig.
Forts.i.d. Nr. 52!

