Ausgabe 
3.12.1971
Seite
1358
 
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KEULn

VERSICHERUNGEN FINANZIERUNGEN - IMMOBILIEN

Mi MONTABAUR PETERSTORSTR.7-9 Tel: 308 0

Hinweis

Landesbühne Rhein1and-Pfa1z Neuwied

Am Donnerstag, 9. Dezember um 15.oo Uhr bringt die Landesbühne im Theatersaal der Joseph-Kehre in - Schule für unsere Kinder "Rumpelstilzchen.

Märchen nach Brüder Grimm.

Kartenvorverkauf: Stadt. Verkehrsamt, Rathaus, Zimmer 7.

Die Landesbühne bringt am Donnerstag, 9. Dez. um 2o.oo Uhr in Montabaur, Festsaal d. Jos.Kehrein- Schule

" Das Geld liegt auf der Bank

Hin Vorspiel, das ein Nachspiel hat von Curth Flatow. Kartenvorverkauf: Städt. Verkehrsamt, Rathaus, Zi. 7.

Sonder- Kraftpostverkehr

an den verkaufsoffenen Samstagen (27.11. , 4.12., 11.12. 18.12.71)

An den verkaufsoffenen Samstagen vor Weihnachten wer­den folgende zusätzliche Fahrten eingelegt:

Montabaur -Elgendorf-Horressen-Montabaur

15.oo

Montabaur Bf ab

I 8.00 Montabaur Bf ab

15.o2

Montabaur Post

18.o2 Montabaur Post

15.o6

Eigendorf

18.06 Eigendorf

15.15

Horressen

18.15 Horressen

15.25

Montabaur Rathaus

18.25 Montabaur Rathaus

Welschneudorf-Hübing

en-M ontabaur

15.15

Welschneudorf ab

18. o5 Montabaur Bf ab

15.2o

Hübingen

18.o7 Montabaur Post

15.24

Gackenbach

18.2o Holler

15.27

Horbach

18.25 Untershausen

15.34

Daubach

18.29 Stahlhofen

15.37

Stahlhofen

18.33 Daubach

15.41

Untershausen

18.4o Horbach

15.45

Holler

18.45 Gackenbach

15.5o

Montabaur Rathaus

18.5o Hübingen

u. Bf an

18.55 Welschneudorf an.

W e lsc h ne ud o rf - Nieder- und Oberelbert -

Montabaur

14.25

Welschneudorf ab

18.2o Montabaur ab

14.30

Oberelbert

18.25 Niederelbert

14.35

Niederelbert

18.3o Oberelbert

14.4o

Montabaur Rathaus

18.35 Welschneudorf

u. Bf

Die Fahrt 14.45 Uhr Montabaur - Welschneudorf fällt an diesen Samstagen aus.

Außerdem folgende Omnibus-Sonderfahrten:

Montabaur - Nentershausen

17.45 Uhr Montabaur ab Konrad-Platz

Montabaur 17.45 Uhr

Gelbachtal

Montabaur ab Konrad-Adenauer Platz

Kneipp-Verein Montabaur

In der Reihe der Vorträge des Kneipp-Vereins Montabaur sprach am 18.ds.Mts. Frau Annemarie Mayer aus Bayer. Gemain über das Thema: Der Körper warnt, aber wir hören nicht. Die Referentin führt in ihrem Vortrag aus, daß keine Krankheit urplötzlich bei dem Menschen auftrete,son­dern daß sich schon vorher Zeichen einstellen, die auf die

Störungen der Funktionen im Körper hinweisen.

Sie nannte eine Reihe solcher Zeichen, die sich als Vor­bote einer Krankheit einstellen. Von den meisten Men­schen würden diese Zeichen aber mißachtet oder auch ge­waltsam unterdrückt, bis dann die Krankheit im ganzen Umfang ausbreche. Jetzt aber erwartet man von dem Arzt, daß er Heilmittel verordne, die Wunder wirken soll­ten. Man glaubt, mit Hilfe von Tabletten die Krankheit überwinden zu können und seine Lebensweise in keiner Weise ändern zu müssen. Die falsche Lebensweise, die ungesunde Ernährung und der übermäßige Genuß von Ta­bak und Alkohol haben bewirkt, daß der Mensch von heute für viele Krankheiten viel anfälliger geworden ist als die früheren Generationen. Die heutige Wohlstandsgesellschaft ißt und trinkt sich krank und tot. Sie hat vergessen, daß die körperliche Bewegung für den Menschen lebens­erhaltend ist.

Zum Auftakt der Session:

Geselligkeit und Humor

Montabaur. Der ursprüngliche Plan, zum 11.11. eine The­aterfahrt zu unternehmen, ließ sich nicht verwirklichen; stattdessen entschlossen sich die Aktiven der "Heiterkeit" ein bißchen närrisches Theater in eigener Regie zu ma­chen.

Tatsächlich diente die Zusammenkunft auch dem Zweck, die Frauen der Karnevalisten für närrische Abstinenz zu entschädigen. Das sagte auch Präsident Gerd Roßbach in seiner Begrüßungsansprache. Handfeste Narretei praktizierten Siegfried Homann, Ernst Käuper, "Nesthäkchen Hans Georg Schäfer und "Neuentdeckung" Gerd Windeck, die mit vielbelachten Büttenvorträgen ihre Visitenkarte zum Karneval 1972 abgaben.

"Ich verkünde euch eine große Freude!" hatte Willy His- gen eingangs gesagt. Er stellte unter dem Beifall der An­wesenden den Prinzen Karneval 1972 vor: Helmuth Kohns vom Rasthaus Montabaur.

Der zukünftige Narrenherrscher, redegewandt, charmant und humorvoll bestätigte bei seinem Auftreten auf diese Weise, daß er alle Gaben besitzt, die einen Karnevals­prinzen auszeichnen. Wilfried Schardt wird dem Prinzen als Hofmarschall zur Seite stehen.

Eine besondere Ehrung wurde Josef Straub zuteil, dem Prä­sident Gerd Roßbach für 25-jähriges aktives Wirken im Montabaurer Karneval die goldene "Heiterkeitsnadel" mit Diamanten überreichte. Der verdiente Karnevalist ist nicht nur als Büttenredner tätig. Josef Straub ist seit 1954 Vor­sitzender des Elferrats "Heiterkeit".

"Du hast stets in bescheidener Art im Hintergrund gewirkt", sagte Gerd Roßbach, "und bist ein Beispiel dafür, wie man einen Verein erhalten, gestalten und führen kann!"

Damit wurde die Goldene Nadel mit Diamanten zum zweitenmal in der Vereinsgeschichte der "Heiterkeit" verliehen; der erste, der auf diese Weise ausgezeichnet wurde, war Josef Germann.

Hinweis

für den Wanderer zum Aussichtsturm "Koppel" bei Montabaur/Westerwald.

Das Landratsamt des Unterwesterwaldkreises in Montabaur weist darauf hin, daß aus verkehrstechnischen Gründen und auf Veranlassung der Straßenverwaltung die bisherige Zufahrt zum Parkplatz "Großer Herrgott" (Ausgangspunkt zum Aussichtsturm Koppel) an der B 49 (Steilstrecke) bei Montabaur gesperrt werden mußte.

Die neue Zufahrt zu dem Parkplatz erfolgt über die Landesstraße in Richtung Hillscheid (L 3o9).

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