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wu rde gar Universitätsprofessor. Andere wurden sonstige jeamte oder ergriffen freie Berufe; einige sattelten auch um und wurden Geistliche. Aus manchen nassauischen !Lehrerfamilien fanden im Wechsel der Generationen Großvater, Vater und Sohn am Montabaurer Lehrerseminar die Ausbildung zum Lehrerberuf.
Montabaur wahrt einen alten Ruf als Schulstadt. 1454 wird hier eine Schule zuerst urkundlich erwähnt. Schon 1498 wird hier eine städtische Schule das ganze Jahr hindurch und nicht nur im Winter gehalten.Das Schulwesen in Montabaur muß jedoch noch älter und schon lange fundiert gewesen sein; denn seit 1377 werden Studenten aus Montabaur an der Universität in Prag, seit 14o4 in Erfurt, seit 1387 in Heidelberg und seit 1389 in Köln genannt. Bereits seit 1498 ist für Montabaur eine sehr eingehende Schulordnung mit genauem Stunden- und Lehrplan bekannt.
Auch das Montabaurer Gymnasium fußt auf der Tradition seiner mittelalterlichen Lateinschulen, die nur in der nassauischen Zeit zeitweise unterbrochen war. Im Jahr 18o6 wurde eine Lateinschule in Montabaur wiederbegründet als die unmittelbare Vorgängerin des heutigen staatlichen Gymnasiums. Der Direktor dieser Schule übernahm auch die pädagogische Ausbildung an der bald zu dieser gekommenen Normalsehule zur Ausbildung von Volksschullehrern, die insgesamt von 13o Schülern besucht wurde. Von ihnen wollte ein Teil nicht Lehrer werden, sondern erstrebte lediglich die Vervollkommnung der Schulkenntnisse. Eine solche Art der Lehrerausbildung konnte auf die Dauer nicht befriedigen. Das Gymnasium stand bei dieser gemeinsamen Schulbildung zu stark im Vordergrund, stand so einer ordnungsmäßigen Ausbildung der Lehrer im Weg.
Nassau-Usingen (-Weilburg), zu dem Montabaur seit dem 2. November 18o2 gehörte, ging einen anderen Weg der Lehrerausbildung. Es gründete in Idstein ein Schullehrer-Seminar. Bis 1851 wurden an ihm sämtliche Lehrer des Landes ausgebildet. Der Bedarf an solchen wuchs jedoch auch in Nassau ständig. So sah man sich veranlaßt, Parallelklassen einzurichten. Auch diese Lösung konnte auf die Dauer nicht zufriedenstellen.
Durch Ministerialverordnung vom 25. August 1851, vor l2o Jahren, wurde die Teilung des Idsteiner Lehrersemi - nars in zwei selbständige Seminarien verfügt. Diese Verordnung auch stellte die Unzweckmäßigkeit der Errichtung von Parallelklassen wegen der großen Zahl der Seminaristen heraus. Sie verfügte u.a„: " Das Gesamt- Seminarium in Idstein wird mit dem Anfang des nächsten Wintersemesters in zwei Seminarien getrennt, von denen das eine sich in Usingen, das andere sich in Montabaur befinden soll". Das so zum Herbst 1851 gegründete Montabaurer Lehrerseminar fand seine erste Unterkunft in dem ehemals kurtrierischen Residenzschloß Montabaur. Für die Anstalt ergaben sich jedoch sehr bald entscheidende Versorgungsschwierigkeiten, insbesondere in der Wasserversorgung. Der gesamte Wasserbedarf mußte dem tiefen Schloßbrunnen entnommen werden, der sich jedoch bald als hierfür nicht ausreichend ergab.
schule trägt, und Karl Severin Meister. Sie wurden wegen ihres Wirkens für die Stadt Montabaur später zu Ehrenbürgern der Stadt Montabaur ernannt. Genannt werden muß hier auch Karl Walter sen., dessen Erinnerung auch eine Straße in Montabaur, die "Karl-Walter-Straße", wachhält. Joseph Kehrein schrieb neben zahlreichen wissenschaftlichen Einzelabhandlungen nicht weniger als 5o Bücher. Sein dreibändiges Werk: "Volkssprache und Volkssitte in Nassau" ist noch heute ein Standardwerk zur Erforschung der Volkssprache und der Volkskunde im Nassauer Land. Auch das Denkmal an der katholischen Pfarrkirche in Montabaur erinnert noch an Joseph Kehrein. Karl Severin Meister und Karl Walter sen. waren hervorragende Musikpädagogen, aber auch Verfasser von Fachartikeln und - Büchern und Komponisten zahlreicher Werke.
Von den früheren Seminaristen des Montabaurer Lehrerseminars wurde der am 9.9.1893 in Montabaur geborene spätere Gymnasial-Oberlehrer Josef Pehl wegen seiner Verdienste um die Stadt Montabaur ebenfalls zu deren Ehrenbürger ernannt.
Die Schüler des Montabaurer Lehrerseminars erhielten ihre dreijährige Vorbildung in der Montabaurer Präparan- denanstalt. Sie wurde im Jahr 1887 gegründet und zwei Jahre später dem Seminardirektor unterstellt. Eine Verbindung zwischen den beiden Lehranstalten war nur durch den Lehrplan erreicht. Die Präparandie an der Gelbachstraße mit ihrem Nutz- und Ziergarten von rund 1,15 Morgen Grundfläche ging zum 1.4.1919 zum Kaufpreis von loo ooo Mark in den Besitz der Stadt Montabaur über. Ostern 1923 schloß die Montabaurer Präparanden- anstalt ihre Pforten.
Inzwischen kamen im Staat Preußen neue Pläne zur Ausbildung von Volksschullehren zur Ausführung: es entstanden die Pädagogischen Akademien. So nahm das Montabaurer Lehrerseminar im März 1926 sein Ende nach einem Bestehen von 75 Jahren.
Viele Generationen Volksschullehrer hatten in Montabaur ihre Ausbildung gefunden. Am 6. und 7. April 1926 fand die sog. "Seminar-Abschlußfeier" statt. Sie führte noch einmal 7oo in Montabaur ausgebildete Volksschullehrer zusammen.
Seitdem lebt die Erinnerung an das Montabaurer Lehrerseminar wach in den Kreisen der langsam schon letzten Lehrer, die hier ihre Ausbildung fanden, und bei allen denen, die der früheren Montabaurer Lehrerausbildungsanstalt in größter Achtung gedenken.
Walter Kalb.
Die nächste öffentliche Gemeinderatssitzung findet am Freitag, dem 1. Oktober 1971, abends um 2o.l5 Uhr im Bürgermeisteramt statt mit folgender Tagesordnung:
1) Protokoll vom 3.9,71 und der Eilentscheidung vom 21,9.1971
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Auch nach dem Übergang der Landeshoheit von Nassau auf Preußen blieb das Lehrerseminar zunächst im Montabaurer Schloßgebäude. Ein beabsichtigter Neubau des Seminars kam nicht zustande, obwohl die Stadt Montabaur hierfür geeignetes Baugelände auf der Alberthöhe zur Verfügung stellte. Der Staat Preußen kaufte vielmehr im Jahre 1878 das von der Genossenschaft der Armen Dienstmägde Christi - Dernbacher Schwestern - hinter der katholischen Pfarrkirche errichtete Gebäude, das spätere, in den letzten Jahren abgebrochene Landratsamt, zum Preis von 225 ooo Mark. Das Lehrerseminar siedelte l88o in diese neue Bleibe um. Diese erwies sich jedoch auch bald als zu klein, so daß im Jahr 19ol, vor 7o Jahren, der Anbau jenes Gebäudeteiles erfolgte, der zu dem Gebücktürmchen hin lag und der auch die Aula des Seminars enthielt.
An dem Montabaurer Lehrerseminar wirkten unter andern; Lehrer, die sich weit über den Bereich ihrer eigentlichen Berufstätigkeit Ruf und Ansehen verschafften, so: Joseph Kehrein, dessen Namen die Montabaurer Volks-
2) Beratung über das vorliegende Bebauungsplankonzept "Hirtengarten"
3) Antrag der Verbandsschule auf Bewilligung von DM 5o4, - als Gemeindeanteil an dem Aufenthalt der Kinder 1972 im Schullandheim (Schwarzwald)
4) Antrag des Herrn Pfarrers für den Kindergarten, bezüglich: Abgrenzung,
Erneuerung der Heizungsanlage Erweiterung der WC- und Waschanlagen
5) Beratung und Beschluß über den Einbau von Wasseruhren
6) Angebot der Fa. Hohler zum Bau einer Stützmauer
7) Änderung des Strompreises für die Wärmespeicheranlage i.Saal
8) Verschiedenes.

