Sechs Krankenpflegeschwestern erhielten für ihre selbstlose Hingabe einen Orden verliehen
1. Schwester Aida, Oberin im Altersheim in Montabaur, ist seit 1938 als Krankenschwester und seit 1968 mit in der Krankenpflegestation in Montabaur der größten Station des Kreises, tätig.
Schwester Aida gehört dem Orden der Armen Dienstmägde Jesu Christi in Dernbach an.
2. Schwester Friederike Meyer ist seit 193o als Kran- kenschwester tätig. Sie versieht bereits seit 1946, also schon 25 Jahre lang, ununterbrochen ihren Dienst in der Krankenpuegestation in Höhr-Grenzhausen II (Krankenpflegeverein Höhr-Grenzhausen). Schwester Friederike Meyer gehört dem Diakoni- schen Mutterhaus in Bad Ems an.
3. Schwester Berta Sadlowski i st seit 194o als Kranken- schwester tätig. Sie betreut seit 1967 die Krankenpflegestation in Freirachdorf. Zu dieser Station gehört auch die im Oberwesterwaldkreis gelegene Gemeinde Roßbach.
Schwester Berta Sadlowski gehört dem DiakonisGhen Mutterhaus in Marburg an.
4. Schwester Idonea ist seit 1933 Krankenschwester und
wurde am 21.6.1971 in Herschbach geehrt, da Schwester Idonea erkrankte. Seit 1933 betreut
sie ununterbrochen die große Krankenpflegestation in Herschbach. Schwester Idonea gehört dem Orden der Armen Dienstmägde Jesu Christi in Dernbach an.
5. Schwester Carissa wurde 1938 Krankenschwester. Seit 1957 ist sie in der Krankenpflegestation in Hundsangen tätig. Nach Auflösung des Altersheimes Hundsangen versieht sie ihren täglichen Dienst im Betreuungsbezirk von Elz/Krs. Limburg aus.
Schwester Carissa gehört dem Orden der Armen Dienstmägde Jesu Christi in Dernbach an.
6. Schwester Hermengildis, seit 1937 Krankenschwester, wirkt seit 1946, also schon 25 Jahre lang, mit grosser Umsicht in der Krankenpflegestation in Nauort.
Sie gehört dem Orden der Armen Dienstmägde Jesu Christi in Dernbach an.
Die genannten Schwestern haben in selbstloser Hingabe und ständiger Einsatzbereitschaft bei Tag und Nacht weit über das normale Maß hinaus ihre Arbeitskraft kranken und hilfsbedürftigen Menschen zur Verfügung gestellt und durch ihre langjährige uneigennützige Wirksamkeit im sozialen Bereich besondere Verdienste um das allgemeine Wohl erworben. Sie versehen auch heute - teilweise im hohen Alter - mit gleicher Hingabe ihren aufopferungsvollen Dienst.
Kennen Sie
die Heimat rund um Montabaur
Wissen Sie noch nicht,
.... 1. wie Wirzenborn früher hieß?
.... 2. wo sich, abgesehen von der Montabaurer Höhe,
die längste durch Wald führende Straße unseres Verbreitungsgebietes befindet?
.... 3. wo der Kreidelberg liegt und wie hoch er ist?
.... 4. in welchem Tal die Weißmühle liegt?
.... 5. welche Wahrzeichen die Türme von St. Peter
in Ketten tragen?
.... Dann lesen Sie unsere nächste Ausgabe!
Und hier die Auflösungen aus Heft 26:
1. Die nördlichste Gemeinde unseres Verbreitungsgebietes ist Ruppach-Goldhausen.
2. Als "Ehrenhain Westerwald" wird die Kriegsgräberstätte auf dem Montabaurer Friedhof bezeichnet.
3. Der hinter Heiligenroth hoch aufsteigende "Koppel” wird offiziell als "Mühlberg'' bezeichnet.
4. Neben der Bezeichnung ”E 5" CTuropastraße 5”) trägt die Autobahn Köln-Frankfurt auch die Nummer "A 15" (Autobahn 15).
5. Die neue Turnhalle in der Gelbachstraße wird die Maße 18 x 33 Meter haben.
Eine Erziehungsstätte für Schüler:
Das bischöfliche Konvikt zu Montabaur
Als vor hundert Jahren in weiten Bereichen des Westerwälder Landes keine Möglichkeiten bestanden, begabte Jugendliche auf ein Gymnasium zu schicken, da hatte es der Limburger Bischof Blum als eine dringende Notwendigkeit angesehen., zur Förderung einer ausreichenden Zahl von katholischen Geistlichen Knabenkonvikte zu gründen, durch die neben einer sittsamen, christlichen Heimerziehung auch der Gymnasialbesuch gewährleistet wurde. Viele Priester und Ordensleute sind aus dem 1852 in Hadamar gegründeten "Collegium Bernar- dinum" und dem am 1. April 1866 in Montabaur eröfr- neten "Collegium Marianum" hervorgegangen.
Das .Bischöfliche Konvikt zu Montabaur war zunächst im ehemaligen Rettungshaus der Barmherzigen Brüder untergebracht, bis im Mai 191o das jetzige Gebäude an der Ecke Koblenzer Straße/Ignatius-Lötschert- Straße fertiggestellt wurde. Dernbacher Arme Dienstmägde hatten zusammen mit einem Regens und einem Subregens die Führung der zunächst 64 Schüler übernommen.
1964 war das Haus um einen großzügigen Komplex mit Schwimmbad und vielen anderen Gemeinschaftseinrichtungen erweitert worden.
Dem Wandel der Zeit ist auch ein Konvikt unterlegen: Nicht nur, daß in den letzten Jahrzehnten in vielen Mittelzentren des Westerwalds weiterführende Schulen entstanden, die zusammen mit nunmehr befriedigenden Verkehrsverhältnissen es der Jugend fast jeden Westerwald dorfes ermöglicht, zu einer solchen Schule fast täglich fahren zu können. Auch die Zielsetzung im Hinblick auf ein Theologiestudium hat sich geändert. Das Konvikt besuchende Abiturienten, die den Wunsch äußern, Priester zu werden, bilden heute die Ausnahme. In einem kürzlich herausgegebenen Werbefaltblatt heißt es recht allgemein: "Das Bischöfliche Konvikt ist eine christliche Bildungsstätte, in der eine Begegnung mit christlichen Erziehern möglich ist. Der Junge kann neue Formen christlichen Lebensvollzuges kennenlernen."
Das Konvikt soll helfen, den Schulbesuch zu erleichtern und zu fördern. Dazu dient vor allem eine sinnvolle Einteilung des Nachmittags. Nach dem Mittagessen verfügt die Jugend bis 16 Uhr über freie Stunden, in denen aber auch besonders bei Leistungsschwächen in einzelnen Fächern nachgeholfen werden kann. Von 16 bis 18 Uhr ist dann Studierzeit. Hilfe bei der Erledigung der Hausaufgaben kann jederzeit gestellt werden. Nach dem Abendessen stehen ein Schwimmbad, Werkräume, ein Fotolabor, ein Tischtennisraum, große Spielwiesen, zahlreiche Gruppenräume und eine Hausbücherei zur Verfügung. Die Nachtruhe beträgt mindestens acht Stunden.
Vielfältige Anregungen erhalten die Jugendlichen durch den ständigen Umgang mit Klassenkameraden und den Gesprächen mit ihren Erziehern: Sie beschäftigen sich mit vielen Problemen; sie werden davon abgehalten, den Schulbesuch vorzeitig abzubrechen; sie verbessern ihren Sprachschatz; sie werden selbständiger; sie lernen sich zu behaupten und ihre innere Freiheit zu bewahren; sie lernen mit anderen zusammenzuarbeiten und Verantwortung zu übernehmen.
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