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der schönen Feiertage nachklingen. Zunächst kommen unsere Freunde aus Sellrain/Tirol zu Wort, die u.a. ge- schrVben haben:
"Wir sind wieder gut zu Hause angekommen. Wir alle denken gerne zurück an die schönen Tage in Eigendorf. Im Namen des Musikvereines Seilrain und der Plattlergruppe danke ich für die herzliche Gastfreundschaft und Bewirtung. Es hat sich wieder einmal bewiesen, daß zwischen den Gemeinden Eigendorf im schönen Westerwald und Sell- rain in Tirol eine echte und aufrichtige Freundschaft und Verbundenheit besteht und wir alle hoffen, daß es auch so bleibt. ” .
Im Namen Aller
Euer Ferdl
Diesen aufrichtigen und ehrlichen Dank an das ganze Dorf weiter zu leiten , ist Sinn dieser Zeilen.
Als Bürgermeister möchte ich diesen Dank insofern unterstreichen, und meinerseits Dank und Anerkennung besonders den Verantwortlichen des Vereinsringes Eigendorf aussprechen, die wieder in selbstloser Art für das Ansehen unseres Dorfes nicht nur gesprochen, sondern in ihrer Freizeit für die kulturelle Tradition unseres Dorfes etwas getan haben. Ich glaube, daß besonders unserem bewährten Quartiermeister Dank gebührt, der zunächst es möglich machte, daß unsere Gäste unterkamen. Selbstverständlich sei nicht minder Dank allen Haushaltungen ausgesprochen, die unsere Gäste aufgenommen und bewirtet haben. Nur in solch vorbildlicher Zusammenarbeit ist es möglich, unsere kulturelle Tradition zum Segen unseres Dorfes zu erhalten und auszuweiten. Immer wieder beweist der zahlreiche Besuch von auswärtigen Gönnern und der Nachklang zu unseren Veranstaltungen, daß wir eine vorbildliche Oase auf diesem Gebiet im Westerwald sind, und es wird unser Ehrgeiz sein, diesen guten Ruf in der Zukunft auch zu erhalten.
Winkenbach, Bürgermeister.
Gottesdienstordnung Eigendorf
12. Sonntag im Jahreskreis (2o - 27.6.71)
SAMSTAG
17.00 Uhr
SONNTAG
7.30 Uhr
9.30 Uhr
13.3o Uhr
MONTAG 7.45 Uhr 8.oo Uhr
DIENSTAG 7.45 Uhr
MITTWOCH
19.oo Uhr
19.3o Uhr
DONNERSTAG 7.45 Uhr
FREITAG 7.45 Uhr
SAMSTAG 7.45 Uhr
lo.oo Uhr
19.oo Uhr
SONNTAG 9.3o Uhr
Beichtgelegenheit
Frühmesse als Amt nach Meinung Josef Müller, Mittelstr. (B)
Gestift. Jahramt für Frl. Margarete
Decker und Eltern
Andacht
Kollekte für das Bonifatiuswerk für die Diaspora
Hl. Messe zur Immerw. Hilfe (B) Schulmesse (4„Schulj.)
Hl. Messe für Alois Mertens (B)
Rosenkranz i.d. Anliegen der Kirche Abendmesse: Amt für verst.Richard Piroth und gef. Bruder Otto
Hl. Messe für Franz Decker (v.Hei- bel ) (B.)
Hl. Messe für Kath. Fein (v.L.Görg)
(B)
Hl. Messe für Verstorbene der Familie Fein-Dommermuth (B)
Schule ntlaß-Gottesdienst Sonntagsmesse, für verst. Karl Kloft
Amt für Gerd Wolf (B)
Die Prozession zum Heilborn wird am 4.7. gehalten.
GACKENBACH mit Dies und Kirchähr
Erster Platz der Sonderklasse
Unter 13 Mitbewerbern hat die Gemeinde in diesem Jahr sogar den 1. Platz in der Sonderklasse des Wettbewerbs "Unser Dorf soll schöner werden" belegen können. Auf Kreisebene kam Gackenbach auf den 2. Platz unter 49. Besonders gefielen der Kommission die vorbildlichen Anlagen am Dorfplatz, am Kirchenvorplatz und am Friedhof. "Rund um Montabaur" gratuliert herzlich!
Kaffee
und Kuchen für unsere Alten!
Zum 7. Mal hatte der DRK-Ortsverein Daubach zum Altentag eingeladen, diesmal ins Gasthaus Weidenfeller in Gackenbach. Gekommen waren 123 Gäste aus Gackenbach, Hübingen, Dies, Ettersdorf, Bladernheim, Untershausen, Stahlhofen, Daubach und Horbach.
Herr Meuer aus dem Ignatius-Lötschert-Altersheim zu Horbach war gar mit seinen 94 Jahren noch guter Laune.
Nach Willkommensgrüßen des DRK-Geschäftsführers,
Herbert Wolf, des gastgebenden Bürgermeisters Hans Weidenfeller (der sogar loo Mark extra für den Altentag spendiert hatte) und des 1. Vorsitzenden, Dr.Staudt, begann ein buntes Unterhaltungsprogramm für viele Stunden, das von Walter Noll angesagt wurde. Besonders gefiel die besinnliche und auch schmissige Musik der vereinseigenen Blaskapelle. Für Abwechslung sorgten außerdem die Buchfinkensängerinnen aus Horbach, Frau Ludwig am Schifferklavier, die tanzende DRK-Bereitschaft, der Tanz der Liliputaner (Ehepaar Wolf) Frau Jung und Frau Homann sowie mancher andere.
Geistlicher Rat, Pfarrer Schlitt. ulkte mit humorvollen Worten in seiner kurzen Ansprache über die Formen der Anrede: Als "liebe Pfarrkinder” könne man die alten Leute wohl nicht mehr bezeichnen. Bei "And ächtige Christen!" frage er sich, ob auch die nötige Andacht vorhanden sei.
Er selbst wolle am liebsten mit "Pastor" angesprochen werden. Daß heiße "der Hirt", aber dann müßten eigentlich auch Schafe da sein.
Ernster wurden seine Worte, als er über die Eigenarten der älteren Leute sprach. Diese dürfe keineswegs mit Altersdickköpfigkeit verwechselt werden. Vielmehr müsse man mit eigenen Standpunkten den Versuchen des Lebens widerstehen, um guten Gewissens dem Ende entgegensehen zu können.
Die alten Leute feierten indessen bei Kaffee und Kuchen, Wein und Schnittchen frohe Stunden des Wiedersehens mit alten Bekannten. Nachdem sie fünf Stunden von den Helferinnen des DRK bewirtet worden waren, gab es dann noch als Abschiedsgeschenk für jeden ein Päckchen mit Kaffee und Schokolade.
Mitteilungen
des Wasserzweckverbandes "Buchfinkenland " .Gackenbach, am 15. Juni 1971.
Für die Gemeinde Hübingen wurde als Wasserzählerableser Herr Bernhard Wilhelmi, Gackenbach, eingestellt.
Herr Wilhelmi hat seine Tätigkeit bereits aufgenommen.
Öffentl. Bekanntm achungen
Die Grundstückseigentümer werden an die Unkrautbekämpfung auf den brachliegenden Grundstücken hingewiesen.
Auf dem Friedhof wurde ein weiterer Mülleimer für Blumenabfälle pp. aufgestellt.
-Wußten Sie schon ....
..... daß aus Gackenbach 17 Personen, aus Horbach 16 Personen, aus Hübingen 9 Personen, aus Bladernheim 5 Personen, aus Ettersdorf 13 Personen, aus

