Ausgabe 
4.6.1971
Seite
1017
 
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19.oo Uhr Hl. Amt für Christian Fasel und + Sohn Josef

Fr. 11. 6 . Apostel Barnabas.

7.oo Uhr- Hl. Messe für ++ Eheleute Toni Malm. Sa. 12.6.

7.oo Uhr Hl. Amt für Anna Maria Herborn und Salve Andacht.

16.00 Uhr Hl. Beichte.

19.00 Uhr Vorabendmesse: Hl. Amt für ++ Eltern Christian und Franziska Ferdinand.

HORBACH

Wieder Fremdenverkehrsgemeinde

In die Liste der Fremdenverkehrsgemeinden 1971 wurde auchHorbach wieder aufgenommen. Daneben sind aus unserem Verbreitungsgebiet Gackenbach, Welschneudorf und Montabaur vertreten.

Herzliche Glückwünsche!

Es feiern in diesem Monat ihren Geburtstag:

Josef Keul, geb. am 6 . Juni 1897 Josef Straub, geb. am 12. Juni 1894 Johann Sebastian Trum, geb. am 24. Juni 1885. Gemeindeverwaltung und Heimatzeitung wünschen ein schönes Geburtstagsfest und alles Gute für die kommen­den Lebensjahre.

HORRESSEN

Informationen

Der Haushaltsplan des Jahres 1971, der im wesentlichen Gegenstand der Beratungen des Gemeinderates in der Sit­zung am 7. Mai 1971 war, ist kein Haushaltsplan der Sensationen, trotz der Steigerung des Volumens um runde loo.ooo,- DM im ordentlichen Haushalt* Diese Steige­rung ist zum Teil auf allgemeine Kostehsteigerungen zu- rückzuführen. Hiermit hängt indirekt)ein erwarteter An­stieg der Einnahmen zusammen." Im wesentlichen profi­tiert der Haushaltsplan 1971 aber von außerordentlichen Erlösen aus dem Holzverkauf, dem Zufluß der Anlieger­beiträge für Maßnahmen, die im vergangenen Jahr durchgeführt wurden und Einnahmen aus dem Verkauf von Gemeindegrundstücken (4o.ooo, - DM, 57.ooo,-DM bzw. 37 . 0 Ö 0 ,- DM).

Dem Anstieg der Steuereinnahmen (Grundsteuer A = 5.8oo, - DM, Grundsteuer B = 22.ooo, - DM, Gewerbe­steuer = 170 . 000 ,- DM) und des Gemeindeanteils an der Einkommensteuer (= lo5.4oo, - DM) stehen eine Kreisum­lage von lo7.ooo, - DM und eine Gewerbesteuerumlage von 78.5oo,- DM gegenüber. Alleine die Kreisumlage mit einer Steigerung um rund 43.ooo,- DM (rund 7o v.H.) kompensiert fast den Zuwachs bei den Steuer­einnahmen und dem Gemeindeanteil an der Einkommen­steuer. Der erwartete Anstieg der Gewerbesteuereinnah­men steht ohnehin nur auf dem Papier, da hiervon rund 46 v.H. in Form der Gewerbesteuerumlage wieder abgeführt werden müssen.

Interessanter als diese Zahlenspielereien ist für den Bür­ger zweifelsohne, wofür sein Geld ausgegeben, was er an Leistungen erwarten kann. Die Aufzählung der ge­planten Investitionsmaßnahmen kann verständlicherweise nur pauschal erfolgen. Einzelheiten gehen über den Rahmen dieses Nachrichtenblattes hinaus.

Die Schule verschlingt mit rund 52.ooo,- DM über 8 v.H. der Gesamteinnahmen. Das sind rund 8.000 DM mehr als im Vorjahr. Mit den Mehrkosten sollen die Renovierung der Hausmeisterwohnung (Durchfeuchtungs­schäden) und die Reparatur der Wasserleitung der Ver­bandsschule (über 4.000,- DM) finanziert werden.

Für die Ortsbauplanung und das Vermessungswesen sollen rund 20 . 000 ,- DM ausgegeben werden* Die Planungs­kosten fallen für die Bauge;biete Hirtengarten und Hemchen an. Vermessungsgebühren entstehen in den

Plangebieten Wurstwiese und Saubitz. Diese müssen von der Gemeinde vorgelegt und später von den Grundstückseigentümern erstattet werden.

Der Ausbau der Kirchstraße, der Parkstraße, der Bau­straßen (Teilstück Waldstraße, Bergstraße, Friedhofstr., eines Teiles der Straße im Wiesengrund, des Wirt­schaftsweges Neubau Krämer bis Neubau Hönich, der Ausfahrt am Kreuz) eines Wirtschaftsweges im Feld- chen und eines Wanderweges am Waldesrand ober­halb Dr. Eberth verschlingt wahrscheinlich runde 16 0.000,- DM. Davon müssen 21 .000, - DM an Mitteln auf dem Kapitalmarkt beschafft werden. Hinzu kommen fast 13 . 000 ,- DM für die Nachfinanzierung der Straßen­baumaßnahmen des Vorjahres. Der Schwerpunkt des diesjährigen Haushalts liegt damit eindeutig auf dem Gebiet des Straßenbaus.

Die im Vorjahr begonnene Reinigung der Entwässerungs­gräben im Gemarkungsgebiet soll in diesem Jahr zu Ende geführt werden. Hierfür sind 5.5oo, - DM vorge­sehen. Die Erweiterung der Straßenbeleuchtung geht nach dem bestehenden Straßenbeleuchtungsvertrag mit der Kevag mit lo.ooo, - DM zu Lasten der Gemeinde. Außerdem müssen zur Nachfinanzierung des II. Bauab­schnittes der Ortskanalisation noch 8.000,- DM bereit­gestellt werden. Für die Erweiterung des Friedhofs (Erwerb von Vorratsgelände) und die Friedhofsdrainage müssen rund 23 . 000 ,- DM aufgewandt werden. Der Parkplatz im ehemaligen Schulgarten soll mit 12 .000, - DM ausge­baut werden.

Voraussetzung für den Ausbau der Baustraßen, der Wirt­schaftswege , des Wanderweges und des Parkplatzes mit den geplanten Mitteln ist, daß das erforderliche Material durch die Firma Simon Bau KG aus Ausschach­tungsarbeiten auf dem Schloßberg in Montabaur kosten­los zur Verfügung gestellt werden kann.

Das Thema "Sperrung des Schulweges wurde bis zum Abschluß der Verhandlungen mit der Stadt Montabaur über einen gemeindlichen Zusammenschluß zurückge­stellt. Der Ausbau des Schulweges und die Anlage eines Bürgersteiges stehen nämlich auf der Wunschliste der Gemeinde an 1. Stelle.

Es ist damit zu rechnen, daß die Entscheidung im Laufe des Monats Juni fällt. Der ausgehandelte Auseinander­setzungsvertrag und die Beschlußfassung hierüber werden Gegenstand der nächsten Gemeinderatssitzung sein.

Für unbedingt notwendig hält der Gemeinderat die Ein­zäunung des neuen Hochbehälters aus Sicherheitsgründen, Zur Verschönerung des Ortsbildes sollen die Ausbesse­rung des alten Hochbehälters und die Erneuerung des Außenanstriches, die Erneuerung der westlichen Außen­fassade der Leichenhalle, der Anstrich der Fenster, die Pflanzung von Baum- und Strauchgruppen auf dem Friedhofsgelände dienen. Die letztere Maßnahme be­zweckt gleichzeitig die Abschirmung des Friedhofes zur Straße hin.

Leider hat die Firma Nuppeney die Gewährleistungsan­sprüche der Gemeinde bezw. der Sportplatzdecke trotz schriftlicher Zusage im Herbst des letzten Jahres noch immer nicht befriedigt. Der Firma soll nunmehr eine letzte Frist gesetzt werden, nach deren Ablauf die Gemeinde die Schäden auf Kosten der Firma beseitigen lassen wird.

Es wäre wünschenswert, wenn dieses Thema endlich in beiderseitigem Einvernehmen abgeschlossen werden könn­te.

Besichtigungstermin

im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden":

Es sei nochmals darauf hingewiesen, daß die Kommis­sion im o. g. Wettbewerb unseren Ort am Montagnach­mittag, dem 7.6.1971 besichtigen wird. Die Bevölkerung wird nochmals gebeten, alles zu tun, damit der Ort einen sauberen und gepflegten Eindruck hinterläßt. Beson- ideitar Wert wird auf den Pflegezustand der Gebäude, die Sauberkeit der Straßen, Höfe und Plätze, und den Blu­menschmuck in Vorgärten, Grünflächen und an Häusern gelegt. Mit verhältnismäßig geringen Mitteln kann ge­rade mit Blumen ein starker Effekt erzielt werden.

gez. Merz, Bürgermeister