Haltet unseren Wald sauber
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Zu Beginn der Urlaubssaison wendet sich der Leiter des Kreisverkehrsvereins, Josef Becker, an die Kreisbevölkerung mit der Bitte, unsere Landschaft und die schönen Wälder von Müll und Unrat freizuhalten. In den nächsten Wochen läuft die Aktion " U n ser. Dorf soll schöner werden ". Gleichzeitig sollte eine Aktion " UMWELTSCHUTZ - UMWELTVERSCHMUTZUNG " gestartet werden. Viele Zuschriften in den letzten Wochen und die Auswertung einer Gästebefragung zeigen, daß auch unsere Landschaft von den Zivilisationserscheinungen nicht verschont bleibt. Nicht nur in den Gemeinden, die noch keine Müllabfuhr haben, sondern im ganzen Kreis wird die freie Landschaft, Bachläufe und der Wald als Müllabladestelle benutzt,.Di,e Spannweite von Beschwerden und Anregungen in den Zuschriften ist groß. So schreibt ein Bürger aus Selters, daß ihn das kalte Grausen überkommt, wenn er bei seinen täglichen Fahrten die Straßenränder voll Unrat sehe. Dies ist nur ein Beispiel von vielen. Daß Gammler Uber Ostern die Sporkenburg verunstaltet haben, ist hoffentlich eine einmalige Erscheinung. Weitere Fragen gehen dahin, ob Müllplätze, siehe Selters - Wirges, unbedingt an stark frequendierten Straßen liegen müssen; ob es unbedingt notwendig sei, daß in Gemeinden ohne sichtbaren Grund fast 100 Jahre alte Bäume gefällt werden müssen. " Wir nehmen alle Anregungen sehr ernst”, erklärte Becker, "sie zeigen, daß es vielen unserer Bürger nicht gleichgültig ist, wie unsere Landschaft aussieht". Verkehrs-Direktor Becker würde sich freuen, wenn mehrere Hinweise kämen, damit vielleicht in Zusammenarbeit mit den Gemeindeverwaltungen und den örtlichen Verkehrsvereinen Abhilfe geschaffen werden kann.
Wenn auch unsere ländlichen Gegenden von der Umweltverschmutzung noch nicht so betroffen sind wie die Städte, so müßte es umso mehr unsere Aufgabe sein, der Stadtbevölkerung, die uns an den Wochenenden oder während Ihres Urlaubs besucht, eine saubere Landschaft und sauerstoffhaltige und nicht durch Müll verschmutzte Wälder bieten zu können. Die Ordnungsmaßnahmen der Gemeinden reichen oft nicht aus. Muß es überhaupt zu Strafen kommen? Wenn jeder Bürger im Kreis aufmerksam ist, müßte bald den Leuten, die unsere Wälder, Bachläufe und die Landschaft als Müllplatz betrachten, das Handwerk gelegt werden.

