Ausgabe 
23.4.1971
Seite
927
 
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DONNERSTAG, 29.4.71 7.1o Uhr J.A. Paul Hammerstein

8.15 Uhr Gemeinschaftsmesse der Frauen und Mütter m. Ansprache

Amt Ehel. Franz Quirmbach

14.oo Uhr Brautamt Trg. Brautpaar Molitor-Gerhardus FREITAG, 30.4.71

7.1o Uhr Schulgottesdienst für alle Schulkinder

J.A. Rosa Fuest

SAMSTAG, 1. Mai 71

8.oo Uhr J.A. Peter Henritzi

Feierliche Eröffnung der Maiandacht (Zeit­punkt wird noch bekanntgegeben)

18.3o Uhr Vorabendmesse - J.A. Peter Meurer

SONNTAG, 2.5.71

9.3o Uhr Hochamt - Amt Christine Löwenguth geb. Beres v.Jahrg. 1892 bestellt.

Immer noch wird geflammt

In unverantwortlicher Weise wurden noch gegen Ende der vergangenen Woche in Montabaur Wiesen abgebrannt. Auch in anderen Gemeinden qualmte es vereinzelt. Abgesehen davon, daß das Abbrennen nun schon seit über einem Monat verboten ist, möge man bedenken, welch großer Schaden damit der Pflanzen- und Tierwelt zugefügt wird.

Diamantene Hochzeit in Montabaur

Am 17. April feierten in Montabaur das Ehepaar Adam Steinebach und Elisabeth, geb. Klaß das Fest der Diaman­tenen Hochzeit. Im Jahre 1911 schlossen Adam Steinebach und Elisabeth Klaß in Arzbach den Bund der Ehe. Aus die­ser Ehe gingen 2 Kinder, drei Enkel und ein Urenkel her­vor. Adam Steinebach arbeitete mehr als fünfzig Jahre im Dienste der Firma Jakob Flügel. 1953 erhielt er das Bundesverdienstkreuz. Landrat Dr. Heinen überreichte herz­liche Glückwünsche des Ministerpräsidenten. ^

Die Glückwünsche der Stadt Montabaur überbrachten, in Vertretung von Bürgermeister Mangels, Beigeordneter Georg Scheid und Karl Morschheuser.

Bezirksverkehrswacht Montabaur,

der "gute Geist” der Kraftfahrer !

Der Frühling hat seinen Einzug gehalten.

Die Natur knospt und sprießt.

Jung und Alt stellt sich auf den Lenz ein.

Hausfrauen machen ihren Hausputz; Gärten werden gesäu­bert.

Die Autos erstrahlen im Hochglanz - Nur die Verkehrsteilnehmer lassen ihren Körper nicht auf Leistungsfähigkeit untersuchen, sagt Kurt Feilen vom Vorstand der Bezirksverkehrswacht. Gerade jetzt wäre es an der Zeit, seine Sehleistung überprüfen zu lassen. Auch ein Reaktionstest würde nicht schaden.

2o Jahre Projekt Umgehungsstraße

Es werden nun 2o Jahre, daß das Projekt einer "Um­gehungsstraße Montabaur" zum erstenmal aufgegriffen wurde. Damals beabsichtigte die Straßenbauverwaltung, nach dem Bau der Umgehungsstraße Arenberg den Monta- baurer Bau in Angriff zu nehmen, allerdings weit be­scheidener, als dies inzwischen geschehen. Die Straße sollte z.B. bis zum Wehr die Gelbachstraße hinauffüh­ren und dann in die Bodener Straße einmünden. Der Plan scheiterte jedoch an dem Widerstand Montabaurer Gewerbetreibender, die diesen "utopischen Plan "als eine Gefahr für den Fremdenverkehr und eine "Belastung" für die Stadt ansahen. Einige wollten als Alternative eine Umgehungsstraße über die Alberthöhe ausbauen.

Aus unserer Partnerstadt Tonnerre

AUTORENNEN IN TONNERRE

119 Rennwagen lieferten sich am vergangenen Wochen­ende auf einer 21oo m langen Strecke ein spannendes Rennen. Ausgerichtet wurde dieses 4. Tonnerrer Rennen vom Automobilsportclub Auxerre.

SCHWIMMBAD WIRD GEBAUT

Am Stadtrand von Tonnerre wurde in diesen Tagen mit dem Bau eines Schwimmbades begonnen.

FLÄCHENBRÄNDE VERNICHTEN KULTUREN

Auch in Tonnerre gibt es anscheinend den Unsinn des Abflämmens. Zweimal mußte die Feuerwehr gerufen werden, um in Brand geratene Wiesen und Forstkultu­ren zu löschen.

Der schon seit einigen Tagen einsetzende Massenverkehr auf unseren Straßen erfordert Kraftfahrer, die gesund und verkehrstüchtig sind.

Blättern Sie noch einmal kurz die Verkehrsregeln durch, wenn Sie Ihren Frühlingsausflug machen wollen.

Denken Sie vor allem daran, daß Sie als Lenker eines Kraftfahrzeugs eine große Verantwortung für sich und Ihre Familie, sowie ihre Mitmenschen tragen.

Wenn Sie es irgendwie können, meiden Sie Alkohol und Drogen. Die dadurch verursachte Herabminderung Ihrer Verkehrstüchtigkeit kann Ihnen Ihre Freude am Frühling restlos verderben.

Denken Sie nicht zuletzt an Ihr schön poliertes, gepflegtes Auto. Es wäre schade, wenn es schon gleich einen Schaden erleiden würde.

Die Bezirksverkehrswacht wünscht allen Verkehrsteilnehmern für die kommenden Monate viel Glück und Gesundheit und bittet vor allem

" so zu fahren, daß nichts passiert”.

Polizeiberichte

Großholbach, 19.4.1971, o7. oo Uhr Pkw-Fahrer befuhr die B 49 und wollte bei km 13,73o nach links in einen Waldweg einbiegen. Hierbei kam es zu einem Verkehrsunfall mit einem in gleicher Richtung fahrenden Pkw, der bereits zum Überholen angesetzt hatte. Personen wurden keine verletzt. Es entstand Sachschaden.

Bannberscheid, 19.4.1971, 12.55 Uhr.

Zu einem leichten Verkehrsunfall kam es in Bannberscheid in der Hauptstr. Haus Nr. 44, als ein Lkw-Fahrer nach rechts auf ein Grundstück auffahren wollte, jedoch irrtüm­licherweise den linken Blinker gesetzt hatte, und hierbei einen Pkw anfuhr, der rechts an dem Lkw vorbeifahren wollte. Personen wurden keine verletzt. Es entstand Sach­schaden.

DER KANAL VON BURGUND

An Tonnerre vorbei führt der Burgundische Kanal. Er verbindet die Seine mit der Rhohe. Auf ihm können kleinere Schiffe quer durch Frankreich vom Ärmelkanal zum Mittelmeer fahren. Im Sommerhalbjahr wird er auch von vielen Privatjachten befahren.

WINDHUNDE JAGTEN UM DIE WETTE

8oo Personen sahen einem Rennen zu, bei dem es um die Schelligkeit der Windhunde ging.

Nentershausen, 19.4.1971, 16.3o Uhr.

Pkw-Fahrer der in Nentershausen die B 49 befuhr, wollte in Höhe von km 9, 57o, an einem am rechten Fahrbahnrand geparkten Lastzug vorbeifahren. In diesem Moment wurde er von einem in gleicher Richtung fahrenden Pkw-Fahrer überholt. Um nun einen Zusammenstoß mit diesem Pkw zu vermeiden, zog er sein Fahrzeug wieder nach rechts, konnte jedoch nicht mehr vermeiden, daß er gegen den Lastzug fuhr. Der Fahrer , der den Unfall verursachte, setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern; Zeugen, die Angaben über den un­fallflüchtigen Fahrer oder das Fahrzeug machen können, werden gebeten, sich beim Gend.-Kommando in Montabaur zu melden.