Ausgabe 
2.4.1971
Seite
893
 
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STAHLHOFEN

Kath. Pfarrei St. Wendelin Stahlhofen

Palmsonntag in der Passion des Herrn, 4.4.1971

8.00 Uhr Frühmesse als Jahramt für Katharina Neuroth, geh. Schuster

10.oo Uhr Palmweihe, Hochamt für Lebende und Ver­storbene der Familie Nink MONTAG, ft.4.

7.:to Uhr Hl. Messe für verstorbene Eltern der Familie Staudt

10. oo Uhr Erstkommunion Unterricht

DIENSTAG, 6.4.

7.ho Uhr Hl. Messe

16.oo Uhr bis 18,oo Uhr Beichte

ab 19.3o Uhr Beichte MITTWOCH, 7.4.

7.3o Uhr Hl. Messe

GRÜNDONNERSTAG, 8.4.

10.oo Uhr Erstkommunion-Unterricht

19.3o Uhr Abendmahl-Amt für Pfr. Alois Stähler

KARFREITAG, 9.4. (Fast- und Abstinenztag)

15.oo Uhr Gottesdienst vom Leiden und Sterben Jesu Kollekte für das Hl. Grab in Jerusalem KARSAMSTAG, lo.4. (Grabesruhe Jesu) lfi.oo Uhr - 17.oo Uhr Beichte

20.oo Uhr Osternachtfeier, Stiftungs-Jahramt für Eheleute

Ignaz Neuroth und Eheleute Johann Bartholomä­us Neuroth OSTERSONNTAG, 11.4.

8 .oo Uhr Frühmesse

10.oo Uhr Hochamt

14.oo Uhr Osterandacht

Wir suchen ein

nettesjunges Mädchen oder Frau

zur Mithilfe in unserer Pension und zur Betreuung unserer Gäste.

Wir bieten einen liebevollen Familienanschluß und ge - regelte Freizeit.

Bitte Angebote mit Lichtbild und Ein - trittstermin an

Landhaus B E Z

7241 Lützenhard / Schwarzwald

Tel 0744 / 8150

Kaltluft fließt wie Wasser

Gärtner und Bauern fürchten im Frühjahr die Nachtfröste, die ihnen die Blüte zerstören und die Hoffnung auf eine gute Ernte nehmen. Die Gefahr kann schon durch eine geeignete Gelände­form beeinflußt werden. Frostgefahr entsteht in wolkenlosen Nächten, wenn die Erdoberfläche ihre Wärme ungehindert von Wolken in den Weltenraum ausstrahlen kann. Vor allem kühlen sich Hochebenen ab. Die am Boden aufliegende Luftschicht verliert Wärme und wird dadurch schwerer. Nun fließt sie nach

den Tälern ab. In Mulden, manchmal sogar aus Unwissenheit künstlich durch Straßen- oder Eisenbahndämme geschaffen, bleibt sie gestaut und sie zerstört die Blüten durch längere Kälteeinwirkung. Daher unterbricht man heute oft Dämme durch Bogenbrücken, um die kalte Luft ungehindert weiter strömen zu lassen. Oft schreibt man der Kaltluft ihre Strö­mungswege durch geeigneteFluß"-betten geradezu vor, um sie von den Obst- und Weinbaugärten fernzuhalten.

Wer fuhr als

erster nach Amerika?

Sicherlich gebührt Kolumbus das Ver­dienst, die Kunde vom neuen Kontinent als erster nach Europa gebracht zu ha­ben. Er war jedoch keineswegs der erste, der Amerika entdeckt und betreten hatte. Ein halbes Jahrtausend vor ihm waren bereits die Wikinger dort, sehr wahr­scheinlich von Grönland herkommend. Erst vor wenigen Jahren konnte hierfür der Beweis erbracht werden. In Neufund­land an Cap Bauld, einer weit ins Meer ragenden Landzunge, fand man eine voll­ständige, ehemalige Siedlung, deren An­lage und Bauweise eindeutig auf die Wikinger hinwies. Das Kernstück ist eine alte Schmiede mit Werkzeugen, Eisen­teilen und Schlacke. Acht Häuser und eine große Halle waren das Ausgra­bungsergebnis. Die Fundamente bestan­den aus Rasenstücken. Radioaktive Teste ergaben, daß die Siedlung um das Jahr 1000 n. Chr. errichtet sein mußte, also 500 Jahre vor Kolumbus.