Ausgabe 
26.2.1971
Seite
813
 
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Jahreshauptversamml. d. Vogelschutzgruppe

Die Vogelschutzgruppe Montabaur hält am Samstag,dem 27.2.1971, im Kolpinghaus Montabaur ihre Jahreshauptver­sammlung ab. Beginn 15 Uhr im Gesellschaftszimmer.

An alle Mitglieder ergingen schriftliche Einladungen.

Alle Vogel- u. Naturfreunde sind zu dieser Jahreshaupt­versammlung recht herzlich eingeladen.

Vogelschutzgruppe Montabaur.

IM ZENIT

Wer am vergangenen SONNTAG den Fastnachtszug in den Straßen unserer Stadt anschaute und auf dem letzten Wagen, dem Prunkwagen des Prinzen, den Hofmarschall

REINHARD SONNENSCHEIN

seines Amtes walten sah, der ahnte wohl kaum, daß just an diesem seinem großen Tag auch sein 5o. GEBURTSTAG

war. Reinhard Sonnenschein ist ein echtes Rosenmontags- Kind.

Wir wünschen ihm noch viele Jahre voll so strahlender Gesundheit, so herrlicher Laune und mit so viel Spaß an der Freud !

Die Junge Union hilft!

Frau Kaufmann, Vorsitzende von amnestie international, suchte Hilfe bei der JU. Da gibt es fremdsprachige Briefe zu übersetzen, da ist manche Korrespondenz zu schrei­ben und mancher Weg zu gehen. Und Frau Kaufmann bat nicht vergeblich, die Junge Union sagte ihre Hilfe zu. Um eine Vorstellung der Arbeit von amnestie international zu vermitteln, referierte jetzt Frau Kaufmann vor der JU.

(siehe auch Bildseite)

BODEN

KIRCHLICHE NACHRICHTEN

Gottesdienstordnung SONNTAG, 28.2.

9.oo Uhr 1. Jahramt für Josef Gramig

14.15 Uhr Andacht

DIENSTAG, 2.3.

19.3o Uhr Amt für Josef Wüst und verstorbene Ange­

hörige

FREITAG, 5.3.

19.3o Uhr Herz-Jesu-Amt für die Lebenden und Ver­

storbenen des Rosenkranzvereins, zuvor Kranke nkom m union SONNTAG, 7.3.

9.oo Uhr Amt für Willi Schäfer

Br autle ute kurs in Montabaur: Sonntag,7.3. Beginn: 9.3o Uhr mit einer Eucharistiefeier im Konvikt.

DAUBACH

Erstmals Kinderzug

Zum ersten Mal hatte auch Daubach seinen eigenen Fastnachtszug. Am Dienstagvormittag zogen die Kinder, begleitet von der Blaskapelle des DRK, durch die Straßen des Dorfes. Auch viele Erwachsene waren dabei wieder jung geworden.

ELGENDORF

Wir gratulieren!

Am MONTAG, dem 1. März 1971 wird Herr Rudolf Rieger 8o Jahre alt.

Zu diesem Festtag darf die Gemeinde nicht unter den

f

vielen Gratulanten fehlen.

Noch vor lo Jahren war das Geburtstagskind jederzeit für die Belange der Gemeinde anzusprechen, und er setzte sich vielseitig ein. Sei es, daß statistische Erhe­bungen einzuholen oder ein Rohrbruch zu beseitigen war, anz gleich, er war immer zur Stelle. Heute kann er iese Arbeiten nicht mehr ausführen, aber am Dorfge­schehen nimmt er noch regen Anteil.

Wir alle wünschen dem Jubilar noch viele gesunde Jahre und alles Gute für Leib und Seele.

Winkenbach

Das Heimatblatt RUND UM MONTABAUR schließt sich den Glückwünschen an und gratuliert ebenfalls herzlich 1 zum 8o. Geburtstag.

Kirmesgesellschaft 1951/52

Für die Ausgestaltung des traditionellen "Eierkranzes" bittet die Kirmesjugend die Hausfrauen von Eigendorf, künftig die Eier auszublasen und nicht zu zerschlagen.

Die erste Eier-Sammlung tindet Ende März statt.

Für die freundliche Unterstützung bedankt sich im voraus die Kirmesgesellschaft des Geburtsjahrganges 1951/52.

K. Müller, 1. Vorsitzender.

Sprechtag der LVA

Für die Versicherten der Arbeiter-Rentenversicherung und der Handwerker findet am

DIENSTAG, dem 2.3.71 von 8.3o bis 12 Uhr im Land­ratsamt Montabaur- Erdgeschoß - der nächste Sprechtag der LVA Rheinland-Pfalz statt.

Die Beamten der Versicherungsanstalt bitten immer wie­der, daß die gesamten Versicherungsunterlagen mitzubrin­gen sind, um auch eine ausreichende und erschöpfende Auskunft geben zu können.

Naturschutz

Das Abbrennen von Wiesen und Rainen ist in letzter Zeit zu einer Krankheit ausgeartet, deshalb macht das Land- ratsamt Montabaur erneut wieder auf den Wortlaut des § 14 der Naturschutz Verordnung aufmerksam, die also lau­tet:

(1) In der freien Natur ist für die Zeit vom 15.3. bis 3o. 9. verboten:

a) Hecken, Gebüsche, lebende Zäune zu roden, abzu­schneiden oder abzubrennen,

b) die Bodendecke von Wiesen, Feldrainen, ungenutz­tem Gelände, an Hängen und Hecken abzubrennen,

c) Rohr- u. Schilfbestände zu beseitigen.

(2) Das Verbot gilt nicht für behördlich angeordnete oder zugelassene Kulturarbeiten oder Maßnahmen zur Schäd­lingsbekämpfung.

Zuwiderhandlungen werden gemäß § 3o der Naturschutz­verordnung mit Haft oder Geldstrafe bis zu DM 15p, - geahndet.

Winkenbach

Das Echo der Fastnacht in Eigendorf

Beim Erhalt dieses Mitteilungsblattes ist die zeit des Faschings längst vorbei - eine ernstere Zeit ist jetzt im Zeitgeschehen. Wenn auch Fastenzeit oder Bußzeit, wie man es heute nennt, ist, so darf dennoch ein Wort des Dankes der "Vergangenheit nachklingen.

Unsere Ortsvereine haben es sich in den letzten Wochen nicht leicht gemacht, um dem Dorf und seiner Umge­bung mit Freude und Witz dem Menschen Erholung vom Alltag zu spenden. Es galt dabei nicht nur, viele Frei­zeitstunden für die Ausgestaltung der Abende zu opfern, es mußten auch persönliche finanzielle Opfer getragen werden, die nicht immer gering waren. Als Meister der guten Veranstaltungen hat sich wie immer der Männer gesangverein Freundschaft bewährt und er hat in seiner Prunksitzung mehr geboten, als man nur zu hoffen wagte. Hervorheben möchte ich vor allem die Beiträge der Mädchengruppe, die den echten Plattlergruppen aus Tirol Konkurrenz machten, als auch dem einmaligen Vortrag unseres Seelsorgers. Der Angler für das Himmelreich ist