Ausgabe 
19.2.1971
Seite
795
 
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Untershausen - Stahlhofen

DAUBACH

Aus der gemeinschaftl. Gemeinde­ratssitzung Stahlhofen und Daubach

Die gemeinschaftliche Sitzung am Donnerstag, dem

11. Febr. verlief im wahrsten Sinne des Wortes "wie eine

Eins".

Zum 2. mal trafen sich die Gemeinderäte Stahlhofen und Daubach im Sitzungssaal in Stahlhofen, wo die künftige, gemeinschaftliche Wasserversorgung auf der Tagesordnung stand. Die hierzu eingeladenen Fachleute: Herr Ing.

Hartert von der Unteren Wasserbehörde, Herr Reg.Oberin­spektor Ruff von der Gemeindeaufsicht und Herr Ing.

Kempf aus Hölzenhausen leisteten gute Pionierarbeit, denn die im Laufe der Verhandlung gestellten Fragen konnten immer durch einen entsprechenden Fachmann klärend beantwortet werden. So wurde eine Schwierigkeit nach der anderen beseitigt. .Als ein historisches Ereignis kann wohl der einstimmige Beschluß beider Gemeinderäte bezeichnet werden, worin ein Wasserzweckverband Stahl­hofen - Daubach ins Leben gerufen wurde.

Ausführliche Berichte über die vorhandenen Wasserverhältnis se in Stahlhofen zeigten, daß die 144 cm Quellschüttung pro Tag ausreichen, beide Gemeinden auch in der Zu­kunft zu versorgen. Hier sind statt heute 72o Einwohner,

9oo gerechnet und pro Kopf 15o ltr. Verbrauch zu Grunde gelegt. Vieh und Kleingewerbe sind ebenfalls berechnet, ln Daubach liegt der Wasserverbrauch pro Kopf und Tag bei 6o-7o ltr. Der Verbrauch für Vieh ist darin enthalten.

Diese Tatsache überzeugte dazu, eine Tiefbohrung nur als Zukunftsmusik zu betrachten.

Das Verhandlungsergebnis erwies sich als ein weiterer Grund für die Zusammenlegung der beiden Teilnehmer.

Auch dieser Punkt wurde gestreift, und erfreulicher Weise war eine grundsätzliche Abneigung nicht zu vernehmen.

Der Zeitpunkt allerdings erscheint vor der Bildung der Verbandsgemeinde als ungünstig. Ebenfalls wurden auch gleich schnell die Punkte Friedhof, Leichenhalle und Müllabfuhr zur Zufriedenheit gestreift.

Nachdem, konnte den Ratsmitgliedern für den vorbild­lichen Verhandlungswillen im Hinblick auf die Gemein­schaft gedankt werden.

Ein Dankeslob wurde auch den Herrn Ing. Hartert,

Herrn Reg.Oberinspektor Ruff und Herrn Ing. Kempf, verdient ausgesprochen. Aus gutem Grund trafen sich alle Sitzungsteilnehmer im nahe gelegenen Lokal Stephan zum wohlverdienten Umtrunk und feierten kurz, lang und länger den scheinbar errungenen Sieg über den Unter­gang der Dörfer ohne Zukunftschancen (siehe letzte Aus­gabe Nr. 7!

(" 3 Dörfer ohne Zukunftschancen")

Frink, Bürgermeister 1

ZUM ARTIKEL " 3 DÖRFER OHNE ZUKUNFTSCHANCEN"

Dem anonymen Schreiber wäre sehr viel zu seinen pessimistischen Darstellungen, (Entstellungen) zu kriti­sieren.

Für diePkte.straßenverhältnisse, Seelsorge, Landwirtschaft und Fremdenverkehr fühlen wir uns nicht verantwortlich; Dieser Haken ist wo anders zu suchen. Aber punkto Kultur hat der Pessimist leider Unrecht, da es anschei­nend an mangelnder aktiver Beteiligung fehlt, entschul­digen wir großzügig, daß nicht alle kulturtragenden Ver­eine aufgeführt wurden. Denken wir mal an die DRK - Ortsgruppe Daubach, die sehr von den 3 genannten Orten getragen wird. Die R.R.K.Blaskapelle, die doch auch denselben Namen trägt und wiederum zum Haupt­teil aus Daubach und Stahlhofen aktiviert wird.

Die gerade jetzt so aktiven Möhnen tragen einen wich­tigen Teil zur Kultur bei, und haben hinsichtlich der Bewertung, Beachtung verdient. Nun genug der Kri­tik, denn sie paßt nicht in die Zeit 1

Die Fastnacht soll leben, und seht nicht grau,

mit Blick in die Zukunft rufen wir,

und Daubach

Helau

J.F. i

ELGENDORF

Bekanntmachung

Die von der Gemeindeaufsicht genehmigte Haushaltssatzung und der Haushaltsplan der Verbandsschule Horressen/Elgen­dorf wird der Vorschrift entsprechend in der Gemeinde Eigendorf ab Montag, dem 22.2.71 während der allgemein bekannten Dienststunden im Bürgermeisteramt zu jedermanns Einsichtnahme offen ausgelegt.

Der Haushaltsplan sieht für aas Rechnungsjahr 1971 vor: im ordentlichen Haushalt:

Einnahmen DM 75.73o,--

Ausgaben DM 75.73o,--

im außerordentlichen Plan:

Einnahmen DM 13o,69

Ausgaben DM 13o, 69

Die Verbandsschul-Umlage beträgt insgesamt DM 61.215,- davon Anteil der Gemeinde Horressen DM 36.234,-- Davon Anteil der Gemeinde Eigendorf DM 24 . 981,--.

BESCHWERDEN:

Aufgrund der letzten Vorkommnisse bin ich leider gezwun­gen, hiermit in der Öffentlichkeit besonders die Eltern der schulpflichtigen Kinder darauf wieder einmal hinzu­weisen, daß der alte Schulhof kein Kinderspielplatz is t.

In letzter Zeit ist erheblicher Sachschaden dadurch entstan- den, daß Kinder mit Mutwillen Glasscheiben zertrümmern. Denken wir nur zum Beispiel an die wertvollen Glastüren am Haupteingang des Saales, die jetzt wieder von einer Fachfirma neu verglast werden müssen.

Ja - es wird sogar berichtet, daß Kinder auf dem Dach der Halle gesehen wurden. Hierzu grundsätzlich folgendes: die Gemeinde Eigendorf haftet nicht für Schäden, die durch Abstürzen entstehen. Sie wird im Gegenteil die Eltern noch zur Rechenschaft ziehen wegen mangelnder Aufsicht ihrer Kinder.

Es ist eigentlich sehr traurig, wenn man solche Dinge tag­täglich hören muß, obwohl die meisten nicht wissen, unter welchen Opfern das Kulturzentrum errichtet wurde. Wir sollten alle bedacht sein, daß wir das wenigstens schätzen, was nur zum Wohle der Allgemeinheit erstellt wurde. Wir alle sollten darauf achten, daß unsere Halle und ihre Umgebung nicht verunstaltet werden. Ich bitte alle Erwachsenen, an dieser Aktion "Schutz unseres Kultur­zentrums sich zu beteiligen.

Winkenbach, Bürgermeister.

Wir gratulieren!

Am Aschermittwoch wird Frau Katharina GÜNSTER 7o Jah­re alt.

Die Jubilarin wird im Kreise ihrer Familie an der Seite ihres Gatten dieses Fest begehen. Sie. ist noch sehr rüstig und nimmt noch regen Anteil am öffentlichen Geschehen. Auch die Gemeindeverwaltung nimmt diese Gelegenheit zum Glückwunsch wahr. Wir wünschen alle noch viele und gesunde Jahre.

Desgleichen wird am 28. Februar der in Ruhestand lebende Herr Erich ALBERT 7o Jahre alt. Auch er ist noch verhält­nismäßig rüstig. Er war zuletzt Beamter beim Bundesamt für Wehrtechnik und wohnt seit seiner Pensionierung in Eigendorf in aller Stille und Bescheidenheit.

Auch ihm wünschen wir zu diesem Geburtstagsfest alles Gute und weiterhin Gesundheit,.

Winkenbach, Bürgermeister

Verbandsschule Horressen- Eigendorf

Anmeldung der Schulneulinge

In der ersten Märzwoche findet in der Verbandsschule die Einschreibung der Schulneulinge von Horressen und Eigendorf statt und zwar am Dienstag, dem 2.3. für die