Ausgabe 
18.12.1970
Seite
652
 
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Boden. Im Superschwergewicht standen sich Hammer­schmidt und Adenau gegenüber. In der sensationellen Zeit von 43 Sekunden gewann Adenau durch Aushaber den Kampf.

DAUBACH

ALLGEMEINE NACHRICHTEN Leichtsinnige Kinder

Einige Daubacher Kleinkinder machen sich seit kurzem einen Spaß daraus, mit ihren Rollern, Rädchen und Kettcars die Bergstraße und Schulstraße hinunterzusausen. Da sie aber noch nicht richtig bremsen können, so fahren sie unten quer über die Hauptstraße ohne Rücksicht auf den Verkehr in gegenüberliegende Höfe hinein. Glück­licherweise kam es bisher noch zu keinen Ungücksfällen.

Weihnachtsfeier des DRK-Ortsvereins

Alle Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes im Ortsver­ein Daubach sind recht herzlich zu einer Weihnachtsfeier am Samstag, dem 19.12.7o, 19.oo Uhr, im Saale Hof­mann ( jetzt Gerwien) eingeladen.

Die angefertigten Wolldecken und Binden für Leprakranke sind mitzubringen.

Für die Bescherung bitten wir, ein kleines Päckchen vor­zubereiten.

gez. I.A. Diel, Schriftführer

ELGENDORF

AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN An die Bürger von Eigendorf

Mit der Einführung des Mitteilungsblattes ist der Ge­meindeverwaltung insgesamt nicht nur die Möglichkeit gegeben, zu allen Situationen des Lebe ns be reiches kri­tisch oder rhetorisch Stellung zu nehmen, zu gratulieren oder kondolieren, sondern hat auch die Möglichkeit, einmal ein passendes Wort zu den bevorstehenden Fest­tagen zu finden.

Es wäre ja schön, wenn die Gemeinde das ganze Jahr hindurch eine Individualpolitik betreiben und jedem ein­zelnen Anliegen des Bürgers nachgehen könnte. Allein, alle Entscheidungen müssen im Rahmen und aus der Sicht des gesamten Dorfes getroffen werden. Das bein­haltet gleichzeitig, daß Entscheidungen auf den einzel­nen Bürger sich sehr verschieden auswirken können. So stellt sich nicht nur der Bürgermeister, sondern die ge­samte Gemeindeverwaltung am Jahresende die Frage, ob sie ihrer Verpflichtung, nämlich für das Gemeinwohl Entscheidungen zu treffen, wirklich nachgekommen ist. Die Verpflichtung ist allerdings nicht so leicht nach­empfunden, wie sie ausgesprochen wird. Eine objektive Betrachtung sieht auch die rein menschlichen Grenzen, die in die Gesamtkonzeption und die gesetzlichen Be­stimmungen eingebettet sind.

Ich selbst bin daher der Auffassung, daß eine Kritik - wenn sie sachlich geschieht - sehr gesund sein kann und oft nicht erkannte Realitäten an das Tageslicht bringt. Der Kritiker sollte aber auch erkennen, daß diejenigen, die sich letztlich um das Gemeinwohl be­mühen müssen, auch nur Menschen sind. Ich empfehle daher, es möge sich jeder Bürger an den kommenden Festtagen einmal ernsthaft überlegen, ob er mit seiner Kritik dem Guten gedient hat oder nur seine persönlichen Rachegefühle befriedigt hat.

Es sollte sich eigentlich jeder vornehmen; täglich eine gute Tat " und ganz besonders bei den kommenden Festtagen. Vielleicht gibt es in der Nachbarschaft noch alte, einsame Menschen, die für jedes gute Wort dank­bar sind, die gerade an solchen Tagen besonders ihre Einsamkeit hart und schmerzlich empfinden. Es gibt für jeden unzählige Möglichkeiten für eine gute Tat !

Bürgern unserer Gemeinde herzliche Glück- und

Segenswünsche zu den kommenden Festtagen aus.

Erlauben Sie mir, noch eine Bitte anzufügen :

Unsere Freiwillige Feuerwehr besitzt zur Zeit ein Fahrzeug, das jeder Beschreibung spottet, das eher auf den Schrott­platz als in die Feuerwehrhalle gehört. Nun - eine Frage an alle : Wer von uns weiß, ob er nicht über kurz oder lang einen raschen Einsatz einer freiwilligen Feuerwehrtruppe braucht ? Möge Gott uns vor Zimmerbränden oder noch grös­seren Schäden bewahren ! Doch wenn es dennoch eintreffen sollte, dann kann man nicht erst die großen Stützpunktwehren alarmieren, sondern dann sind wir für jede sofort einsetzen­de Hilfsaktion dankbar und sei es nur ein Einsatz mit dem Feuerlöscher. Unsere Wehr übt und hält sich für alle bereit. Wir müssen allerdings auch den Verhältnissen entsprechendes Material und Ausrüstung an die Hand geben, um sie tat­sächlich einsatzmöglich zu machen.

Die Gemeinde kann trotz der gemachten Rückla­gen nicht allein die Finanzierung übernehmen. Dafür verdichten sich zu sehr die fälligen Groß­projekte, die wir nicht aufhalten können. Um der Sache weiter zu helfen, haben sich die Ak­tiven der Wehr wiederum bereit erklärt, am Sonntag, dem 27.l2.7o im Rahmen der alIjähr liehen Wurstverlosung eine Sammlung durchzufüh­ren und an jede Tür zu klopfen. Es ist nun je­dem einzelnen die Möglichkeit gegeben, mit einer großherzigen Spende die Aktion 11 Feuer­löschfahrzeug 11 zu unterstützen.

Selbstverständlich bin ich bereit, diese Spenden für die Vorlage beim Finanzamt zu bescheinigen. Diese Bescheinigungen der Gemeinde werden von der Finanzbehörde immer berücksichtigt. Das Er­gebnis der Sammlung sollte beweisen, daß ein einsatzbares Feuerwehrauto ein Anliegen der gan­zen Gemeinde ist.

Im voraus danke ich Ihnen allen für Ihr Verständ­nis und Ihre Spende.

Winkenbach, Bürgermeister.

Bekanntmachung

Die nächste öffentliche Gemeinderatssitzung findet am kom­menden Freitag, dem 18.12.7o, abends um 2o.oo Uhr im Bürgermeisteramt statt. Die Tagesordnung sieht vor :

1) Protokolle

2) Beratung und Beschluß zum Thema des Vortages ^Ein­ladung des Herrn Bgm. Mangels in das Pfarrzentrum )

- Verwaltungsreform.

3) Beratung und Beschluß zum Vertrag über die Bullen­haltung mit den Gemeinden Horressen und Eschelbach

4) Beratung und Beschluß zur Saalbenutzung durch die Kirche im Jahr 1971

5) Finanzierung eines neuen Feuerwehrautos

6) Beratung und Beschluß über die Aufnahme des Bauvor­habens " Wasserhochbehälter in den Haushaltsplan 1971.

NICHTÖFFENTLICH

Personal- und Grundstücksangelegenheiten.

OHNE WERBUNG

KEIN ERFOLG ! !! !

Auch im Namen des Gemeinderates spreche ich allen