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Kinder erbrachte einen stattlichen Betrag, der dem Vertreter der Jugend des Konvikts übergeben wurde.
Kneipp-Verein Montabaur
Der Kneipp-Verein Montabaur hatte am 25. Nov.l97o zu einem Vortragsabend eingeladen. Es sprach Herr Dr. med. Ernst Meyer : Camberg ( Seehaupt ) über das Thema: Magen-, Darm- und Leberkrankheiten, ihre naturheilkundliche Vorbeugung und Behandlung. Der Redner gab zunächst eine eingehende Aufklärung über die wechselseitigen Vorgänge der Verdauungsorgane im menschlichen Körper. Im Anschluß daran schilderte und beschrieb er die verschiedenen Krankheiten dieser Organe. Sodann legte er dar, wie man mit Hilfe der Kneippschen Methode vorbeugende Maßnahmen durchführen könne . Ebenso machte er Ausführungen, wie bestehende Krankheiten nach dem Kneipp’ sehen Heilverfahren behandelt werden können.
Von der Vereinsleitung wurde darauf hingewiesen, daß an diesem Tag vor 2o Jahren der Kneipp-Verein Montabaur durch den damaligen Landrat Heinrich Roth gemeinsam mit dem Chefarzt des Kneipp-Krankenhauses und Sanatoriums in Boppard, Dr. med. J.H. Kaiser, neu gegründet worden sei. Den Vorsitz übernahm Herr Landrat Roth und nach dessen Tod Herr Studienrat Stein. Nach dessen Wegzug trat dann Herr Bürgermeister Dipl.Kaufmann Robert Kraulich an die Spitze des Vereins, der ihn bis heute noch führt.
Leider hat sich in diesen 2o Jahren die ursprüngliche Zahl der Mitglieder von loo auf 54 verringert. Wie in allen Vereinen fehlt auch hier die Jugend bzw. die jüngere Gene ration als Nachwuchs. Man ist vielfach der Meinung, daß der Kneipp-Verein ein Zusammenschluß von alten und kranken Leuten sei. Kneipp aber lehrt uns, was wir schon in jungen Jahren tun sollen, um gesund in das Alter einzugehen. Sein Wort gilt heute noch " Vorbeugen ist besser als Heilen ! "
Studienfahrt
nach Prag, Wien, Budapest
In Zusammenarbeit mit der VHS Montabaur wird bei ausreichender Beteiligung zu Ostern 1971 eine Studienfahrt nach Prag-Wien-Budapest-Plattensee-Warasdin (Jugoslawien) -Graz-Salzburg durchgeführt. Reiseleitung: O.St.R. Dr. Wenzel, Montabaur
PROGRAMM:
1. Tag: 8.4.71 Abfahrt 6 Uhr ab Montabaur mit moder
nem Reisebus über Würzburg-Nürnberg- Pilsen nach Prag.
2. Tag: 9.4.71 Stadtrundfahrt und Führung durch Prag,
Abend zur freien Verfügung; evtl. Theater - oder Oper- oder Varie'tebesuch.
3. Tag: lo.4„71 Weiterfahrt über Brünn nach Wien
4. Tag: 11.4.71 Stadtrundfahrt und Führung durch Wien;
Abend zur freien Verfügung
Fahrtkosten, Übernachtung und Vollpension vom Abend des 1. Tages bis zum Frühstück des letzten Tages, aus-- genommen Wien, dort an 2 Tagen nur Halbpension» ferner Stadtrundfahrten und Führungen.
Einze.lzimmerzuschlag; DM 4o,-- (soweit Einzelzimmer vorhanden )
ferner sind zu entrichten: DM 15, - für Visum nach der
CSSR
DM 15, - für Visum nach Ungarn. Der Abschluß einer Reisegepäckversicherung ( DM 3,- ) und einer Reiseausfallkostenversicherung (DM lo,-) wird dringend empfohlen.
ANMELDUNG bitte möglichst umgehend entweder Rathaus, Zimmer 8 oder bei Toni Rossbach, Montabaur, Steinweg. Bei der Anmeldung ist eine Anzahlung von DM loo, - zu leisten.
Ferner sind Reisepaß und 4 Lichtbilder möglichst bald abzugeben.
Briefmarken- Tauschabend
Die Briefmarkenfreunde Montabaur und Umgebung treffen sich am
MONTAG, dem 14. Dezember 197o, um 2o.oo Uhr, im Gasthof Heuser, Montabaur, Bahnhofstraße.
Wir erwarten auch gerne jugendliche Sammler.
Schneeweißchen und Rosenrot
Die Landesbühne Rheinland-Pfalz zeigte in der fast ausverkauften Aula der Joseph-Kehrein-Schule das Märchenspiel “ Schneeweißchen und Rosenrot ”, Trotz eines recht unpünktlichen Spielbeginns waren alle Kinder begeistert.
Montabaur im Zwielicht
Wegen dringender Arbeiten am Stromnetz war Montabaur am Montag zeitweise ohne ausreichende Stromversorgung. Teilweise war der Strom ganz ausgefallen, teilweise brannte das Licht noch schwach oder auf zwei Phasen.
In etwa der Hälfte aller Geschäfte mußten Adventskränze und Weihnachtskerzen als Notbeleuchtung herhalten.
MONTABAUR
TONNERRE UND ZURÜCK
Begegnungen werden fortgesetzt
Vom Vorstand der Deutsch-Französischen Gesellschaft Montabaur führen Präsident Kratz, Vizepräsident Adam, Geschäftsführer Marchand, Schatzmeister Frau Wenzel und die Herren Schade, Diefenbach und Große-Heilmann zu einer Arbeitstagung nach Tonnerre. Unterwegs besuchten sie das Grab Generalde Gaulles in Colombeyles- deux-Eglises.
Gemeinsam wurden die folgenden Veranstaltungsvorschläge ausgearbeitet :
5. Tag: 12.4.71 Völlig zur freien Verfügung der Teilnehmer !
6. Tag: 13.4.71 Weiterfahrt nach Budapest. Dort nach
mittags Stadtrundfahrt mit Führung; abends geselliges Beisammensein in einer echt ungar. Csarda.
7. Tag: 14.4.71 Weiterfahrt zum Plattensee, Übernach
tung in Siofok; Abend zur freien Verfügung.
8. Tag: 15.4.71 Fahrt nach Warasdin ( Jugoslawien),dort
Mittagessen anschließend Weiterfahrt über Marburg a.d. Drau nach Graz (Steiermark).
9. Tag: 16.4.71 Fahrt durch die österreichischen Hoch
alpen - Tauern- nach Salzburg.
10. Tag: 17.4.71 Rückreise nach Montabaur.
Gesamtkosten: DM 43o, -; darin sind enthalten:
BESUCHS: In einem Montabaurer Zeltlager können 13- bis 15-jährige Schüler aus Tonnerre untergebracht werden. Leider stimmen die Ferienzeiten nicht überein.
Im Mai oder Juni könnten etwa 2o 15-16jährige Schüler nach Tonnerre kommen.
Außerdem könnten Tonnerre besuchen: Gesangverein und Kirchenchor mit jeweils 6o Personen; fünf Mitglieder des Orchesters " Die Finken ein 2o Personen starker Kinderchor; der Schützenverein und die Feuerwehrkapelle.
Nach Montabaur könnten Schüler, Tanzgruppen und der Judo-Verein kommen.
ADRESSEN: Listen der beiderseitigen Mitglieder und der jeweiligen Vereine sollen ausgetauscht werden.
GEMISCHTES LAGER: Montabaurer und Tonnerrer Jugendliche sollen in einem gemeinsamen Lager sich kennenlernen.
BERUFSSTÄNDE; Im Gegensatz zu Tonnerre gibt es in Montabaur keine Arbeiter- und Landwirtschartsvereine, lediglich einen Bürger- und Gewerbeverein. Die Deutsch- Französische Gesellschaft möchte Kontakte knüpfen.

