Ausgabe 
11.12.1970
Seite
628
 
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Kinder erbrachte einen stattlichen Betrag, der dem Ver­treter der Jugend des Konvikts übergeben wurde.

Kneipp-Verein Montabaur

Der Kneipp-Verein Montabaur hatte am 25. Nov.l97o zu einem Vortragsabend eingeladen. Es sprach Herr Dr. med. Ernst Meyer : Camberg ( Seehaupt ) über das The­ma: Magen-, Darm- und Leberkrankheiten, ihre natur­heilkundliche Vorbeugung und Behandlung. Der Redner gab zunächst eine eingehende Aufklärung über die wechsel­seitigen Vorgänge der Verdauungsorgane im menschlichen Körper. Im Anschluß daran schilderte und beschrieb er die verschiedenen Krankheiten dieser Organe. Sodann legte er dar, wie man mit Hilfe der Kneippschen Methode vorbeu­gende Maßnahmen durchführen könne . Ebenso machte er Ausführungen, wie bestehende Krankheiten nach dem Kneipp sehen Heilverfahren behandelt werden können.

Von der Vereinsleitung wurde darauf hingewiesen, daß an diesem Tag vor 2o Jahren der Kneipp-Verein Montabaur durch den damaligen Landrat Heinrich Roth gemeinsam mit dem Chefarzt des Kneipp-Krankenhauses und Sanato­riums in Boppard, Dr. med. J.H. Kaiser, neu gegründet worden sei. Den Vorsitz übernahm Herr Landrat Roth und nach dessen Tod Herr Studienrat Stein. Nach dessen Weg­zug trat dann Herr Bürgermeister Dipl.Kaufmann Robert Kraulich an die Spitze des Vereins, der ihn bis heute noch führt.

Leider hat sich in diesen 2o Jahren die ursprüngliche Zahl der Mitglieder von loo auf 54 verringert. Wie in allen Vereinen fehlt auch hier die Jugend bzw. die jüngere Gene ration als Nachwuchs. Man ist vielfach der Meinung, daß der Kneipp-Verein ein Zusammenschluß von alten und kranken Leuten sei. Kneipp aber lehrt uns, was wir schon in jungen Jahren tun sollen, um gesund in das Alter ein­zugehen. Sein Wort gilt heute noch " Vorbeugen ist besser als Heilen ! "

Studienfahrt

nach Prag, Wien, Budapest

In Zusammenarbeit mit der VHS Montabaur wird bei aus­reichender Beteiligung zu Ostern 1971 eine Studienfahrt nach Prag-Wien-Budapest-Plattensee-Warasdin (Jugoslawien) -Graz-Salzburg durchgeführt. Reiseleitung: O.St.R. Dr. Wenzel, Montabaur

PROGRAMM:

1. Tag: 8.4.71 Abfahrt 6 Uhr ab Montabaur mit moder­

nem Reisebus über Würzburg-Nürnberg- Pilsen nach Prag.

2. Tag: 9.4.71 Stadtrundfahrt und Führung durch Prag,

Abend zur freien Verfügung; evtl. The­ater - oder Oper- oder Varie'tebesuch.

3. Tag: lo.471 Weiterfahrt über Brünn nach Wien

4. Tag: 11.4.71 Stadtrundfahrt und Führung durch Wien;

Abend zur freien Verfügung

Fahrtkosten, Übernachtung und Vollpension vom Abend des 1. Tages bis zum Frühstück des letzten Tages, aus-- genommen Wien, dort an 2 Tagen nur Halbpension» fer­ner Stadtrundfahrten und Führungen.

Einze.lzimmerzuschlag; DM 4o,-- (soweit Einzelzimmer vorhanden )

ferner sind zu entrichten: DM 15, - für Visum nach der

CSSR

DM 15, - für Visum nach Ungarn. Der Abschluß einer Reisegepäckversicherung ( DM 3,- ) und einer Reiseausfallkostenversicherung (DM lo,-) wird dringend empfohlen.

ANMELDUNG bitte möglichst umgehend entweder Rathaus, Zimmer 8 oder bei Toni Rossbach, Montabaur, Steinweg. Bei der Anmeldung ist eine Anzahlung von DM loo, - zu leisten.

Ferner sind Reisepaß und 4 Lichtbilder möglichst bald ab­zugeben.

Briefmarken- Tauschabend

Die Briefmarkenfreunde Montabaur und Umgebung treffen sich am

MONTAG, dem 14. Dezember 197o, um 2o.oo Uhr, im Gasthof Heuser, Montabaur, Bahnhofstraße.

Wir erwarten auch gerne jugendliche Sammler.

Schneeweißchen und Rosenrot

Die Landesbühne Rheinland-Pfalz zeigte in der fast ausver­kauften Aula der Joseph-Kehrein-Schule das Märchenspiel Schneeweißchen und Rosenrot, Trotz eines recht un­pünktlichen Spielbeginns waren alle Kinder begeistert.

Montabaur im Zwielicht

Wegen dringender Arbeiten am Stromnetz war Montabaur am Montag zeitweise ohne ausreichende Stromversorgung. Teilweise war der Strom ganz ausgefallen, teilweise brannte das Licht noch schwach oder auf zwei Phasen.

In etwa der Hälfte aller Geschäfte mußten Adventskränze und Weihnachtskerzen als Notbeleuchtung herhalten.

MONTABAUR

TONNERRE UND ZURÜCK

Begegnungen werden fortgesetzt

Vom Vorstand der Deutsch-Französischen Gesellschaft Mon­tabaur führen Präsident Kratz, Vizepräsident Adam, Ge­schäftsführer Marchand, Schatzmeister Frau Wenzel und die Herren Schade, Diefenbach und Große-Heilmann zu einer Arbeitstagung nach Tonnerre. Unterwegs besuch­ten sie das Grab Generalde Gaulles in Colombeyles- deux-Eglises.

Gemeinsam wurden die folgenden Veranstaltungsvorschläge ausgearbeitet :

5. Tag: 12.4.71 Völlig zur freien Verfügung der Teil­nehmer !

6. Tag: 13.4.71 Weiterfahrt nach Budapest. Dort nach­

mittags Stadtrundfahrt mit Führung; abends geselliges Beisammensein in einer echt ungar. Csarda.

7. Tag: 14.4.71 Weiterfahrt zum Plattensee, Übernach­

tung in Siofok; Abend zur freien Ver­fügung.

8. Tag: 15.4.71 Fahrt nach Warasdin ( Jugoslawien),dort

Mittagessen anschließend Weiterfahrt über Marburg a.d. Drau nach Graz (Steiermark).

9. Tag: 16.4.71 Fahrt durch die österreichischen Hoch­

alpen - Tauern- nach Salzburg.

10. Tag: 17.4.71 Rückreise nach Montabaur.

Gesamtkosten: DM 43o, -; darin sind enthalten:

BESUCHS: In einem Montabaurer Zeltlager können 13- bis 15-jährige Schüler aus Tonnerre untergebracht werden. Leider stimmen die Ferienzeiten nicht überein.

Im Mai oder Juni könnten etwa 2o 15-16jährige Schüler nach Tonnerre kommen.

Außerdem könnten Tonnerre besuchen: Gesangverein und Kirchenchor mit jeweils 6o Personen; fünf Mitglieder des Orchesters " Die Finken ein 2o Personen starker Kinder­chor; der Schützenverein und die Feuerwehrkapelle.

Nach Montabaur könnten Schüler, Tanzgruppen und der Judo-Verein kommen.

ADRESSEN: Listen der beiderseitigen Mitglieder und der jeweiligen Vereine sollen ausgetauscht werden.

GEMISCHTES LAGER: Montabaurer und Tonnerrer Jugend­liche sollen in einem gemeinsamen Lager sich kennenler­nen.

BERUFSSTÄNDE; Im Gegensatz zu Tonnerre gibt es in Montabaur keine Arbeiter- und Landwirtschartsvereine, lediglich einen Bürger- und Gewerbeverein. Die Deutsch- Französische Gesellschaft möchte Kontakte knüpfen.