Ausgabe 
4.12.1970 (4.11.1970)
Seite
608
 
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NIKOLAUSMARKT ist am 7, Dezember

Am Montag, dem 7. Dezember,findet der gerne besuchte Nikolausmarkt in Montabaur auf dem Festplatz "Eichwiese" statt.

Die örtliche Geschäftswelt hat ein gut ausgewähltes, reich­haltiges Warenangebot bereitgestellt und ist so bestens ge­rüstet, alle die kleinen und großen Weihnachtswünsche zu erfüllen. Die bis jetzt vorliegenden Anmeldungen lassen auch auf ein großes Aufgebot des ambulanten Gewerbes schließen. Die Stadt Montabaur heißt alle die vielen Besu­cher aus nah und fern herzlich willkommen und wünscht ih­nen vergnügliche Stunden beim Einkauf auf dem Nikolaus­markt.

GEBURTSTAGE im Dezember

Beier, Alfred, 10. 12. 1880, Hohestr. 18 Bender geb. Wagner Maria 18.12. 1894 Allmannshausen 12 Bertelsmeier Josef 17. 12. 1887 Koblenzer Str. 15 Dommermuth geb. Schuster Maria 4. 12. 1892 Karl-Siebert- Str. 8

Elsenheimer Philipp 31.12.1891 Koblenzer Str. 15 Eufinger geb. Hennemann Elisabeth 15.12. 1894 Jahnstraße Fait geb. Parucha Viktoria 22. 12. 1895 Eschelbacher Str. 21 Fiegenwald Alois 26. 12.1889 Sauertalstraße 1 Fischer geb. Merfels Anna, 5. 12. 1896 Fritz-Bluhm-Str. 20 Förstermann Herbert 13.12. 1896 Eschelbacher Str. 19 Fröhlich geb. Morgner Thekla 30. 12. 1888 v. -Bodelschwingh Str.

GaeblerKurt, 24.12.1894 Albertstraße

Glöckner Michael 14. 12. 1881 P eterstorstr. 18

Graef geb. Schmidt Elisabeth 9,12.1883 Steinweg 7

Häuft geb. Kosmalski Maria 2. 12. 1893 Hammerweg

Heinz geb. Girmann Maria 5.12. 1896 Hint. Rebstock 32

Helmrich geb. v. Heugel Margarete 4.12.1874 Colletstr. 18

Henkes Karl 29. 12. 1893 Freih. v. Stein-Str. 30

Herold Carl 21. 12. 1883 Bahnhofttr. 41

Hübinger geb. Tilch Gertrud 9. 12.1891 Alleestr. 6

Ihm Emil 25. 12.1885 Steinweg 55a

Kaster geb. Keul Helene 3,12.1891 Kantstr. 19

Kohlstrung Maria 2.12.1895 Colletstr. 12

Krönergeb. Müller Paula 12.12.1894 Karl-Siebert-Str. 1

Lenz Adam 23. 12. 1890 An der Fröschpforte

Marx Anton 24. 12.1891 Alleestr. 2

Müller Aloys 2. 12. 1895 Dillstraße

Petry Klara 31. 12. 1888 Steinweg 21

Piechaczek Viktor 18. 12. 1895 Colletstr. 18

Reibnagel Adalbert 7.12. 1896 Mons-Tabor-Str. 16

Schmidt Johann 12, 12.1887 Limburger Str.

Schmidt geb. Gerharz Johanna 4. 12. 1889 Hohestr. 3 Schieß geb. Pommer Elisabeth 27. 12. 1888 Altersheim Stolz Katharina 30. 12.1887 Bahnhofstr. 12 Westphal geb. Kramer Maria 9. 12.1895 Fritz-Bluhm-Str. 5 Westphal Otto 8.12.1896 Fritz-Bluhm-Str. 5 Effertz geb. Hobach Maria 26.11.1886 Eichendorffstr. 12 Die Heimatzeitung RUND UM MONTABAUR gratuliert allen Geburtstagskindern des Monats Dezember und wünscht ih­nen iur die Zukunft alles, alles Gute.

LUDWIG PFEIL feierte seinen 50.

Ihm zu Ehren gab der CDU-Kreisverb and einen Empfang im Hotel Busch in Siershahn. Ein halbes Hundert prominen­ter Gäste gratulierten dem Geburtstagskind, darunter auch die Vertreter von SPD und FDP. Empfänge sind nicht die Stärke von Ludwig Pfeil, meine stellv. Kreisvorsitzender der CDU. Karl Hoppe, dazu ist er zu bescheiden. So ken­nen ihn die Geburtstagsgäste und so kennt ihn auch das gan­

ze Land. Unbestritten indes ist seine Liebe zur Politik, zu Land und Leuten und zu seinem Beruf.

Auch die Heimatzeitung RUND UM MONTABAUR gratuliert dem Landtagsabgeordneten Ludwig Pfeil herzlich.

Roßbergstraße bald fertig

Der Ausbau der Roßbergstraße geht seinem Ende entgegen. Die Straßendecke ist geteert, die Bürgersteige sind mit Verbund­steinen gepflastert. Nur die Parkstreifen warten noch auf ihre Fertigstellung.

Kultusminister in Montabaur

Im Saal des kath. Bezirkszentrums sprach der rheinland-pfäl­zische Kultusminister Vogel vor etwa 180 Lehrern über die zu­künftige Entwicklung des Schulwesens. In einer sich anschlies­senden Diskussion wurden vor allem Fragen des Lehrermangels und Dringlichkeitsmaßnahmen angesprochen.

AUS DER HEIMISCHEN WIRTSCHAFT

Wir stellen die Möbelvertriebs-GmbH. vor.

In dem schmucken Gebäude dieser Firma hatte früher, das wissen zumindest noch alle älteren Bürger unserer Stadt, die Möbelfabrik Philippi ihre Produktionsstätte. Im Jahre 1954 er­warb dann die Firma Möbelvertriebs-GmbH, das Anwesen in der Wallstraße.

Bereits vier Jahre später, 1958 wurde das sogenannte "alte Kesselhaus" ausgebaut und bis zum 3. Stockwerk hochgezogen. Gleichzeitig wurde der Aufzug eingebaut, der Möbel und Menschen nach oben befördern sollte. Im Zuge dieses Bauvor- habend wurden auch die übrigen Räume einer Renovierung un­terzogen und auf den für die damalige Zeit modernsten Stand gebracht.

Die Jahre danach dienten der Expansion. Das Haus konnte sei­nen Interessenraum erweitern und wurde über die Grenzen der Stadt hinaus im ganzen Heimatgebiet bekannt.

Der "schwarze Tag" war der 30. 5.1970. An diesem Tag fie­len ein großer Teil der Geschäftsbauten einem Großbrand zum Opfer. Der entstandene Schaden war so groß, daß die Aufbau­arbeiten von Juni bis Oktober dauerten. Das gesamte Haus mußte völlig renoviert werden.

Die Ausstellungsräume wurden völlig neu gestaltet. Sie wurden mit Rasterdecken versehen und so ausgebaut, daß die Möbel nun in Zimmerform aufgebaut und präsentiert werden können. Sehr zum Vorteil der Kunden, die nun vollkommene Informa­tionsmöglichkeiten haben. Schaufenster fehlten dem Haus vollkommen, entsprechend seiner früheren Bestimmung als Möbelfabrik. Darum wurde in den 60er Jahren die jetzige Front der 6 Schaufenster geschaffen.

Das davor liegende Anwesen Missing zur Wallstraße hin wurde aufgekauft und das Wohngebäude am 1. 12.1970 abgetragen.

Es muß zu Gunsten eines Parkplatzes weichen, der von der Wallstraße her einen hübschen Durchblick auf die sauber ge­staltete Außenfront des Geschäftsgebäudes gestattet.

(siehe Bildseite)

AUS DER CHRONIK

Im Archiv der Stadtverwaltung wird manche alte und wert­volle Urkunde aufgehoben, oft mit schweren Siegeln in eigens dafür gefertigten "Bullen". Sogar das Siegel des Kaisers ist mehrfach vertreten. Wir können diese Dokumente heute nicht mehr ohne weiteres lesen. Vielfach sind sie in Mittelhoch­deutsch geschrieben oder wie manche Urkunde des kaiserli­chen Schreibers in so kleiner Schrift, daß sie nur mit Mühe entziffert werden kann, obwohl der Schreiber die Schriftzüge gestochen scharf und sauber zu Papier brachte.