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VfL Alsbach besser vorbereitet in den Kampf trat.
Die Punkte ergaben sich wie folgt :
Im Papiergewicht brachte der VfL Alsbach Ramroth auf die Matte. Da Boden in dieser Gewichtsklasse keinen Gegner hatte, gingen diese 3 Punkte kampflos an Ramroth.
In dem Einlagekampf, der zwischen Ramroth und Haas stattfand konnte Haas ihn besiegen.
Im Fliegengewicht standen sich Baum und Kohl gegenüber. Nach 2 Minuten 15 Sekunden siegte Baum durch einen Halbnelson.
Im Bantamgewicht trat Wagner gegen Schleppegrell auf die Matte. Da Wagner zu schwer war, gingen diese 3 Punkte an Schleppegrell. Im Federgewicht lieferten sich Vogel und Paffhausen Egon einen dramatischen Kampf. Nach 9 Minuten wurde Vogel mit 4 : 1 Punktsieger.
Im Leichtgewicht traf Paffhausen Bernd auf den alten Routinier Spitzhorn. Beide lieferten sich einen harten, spannenden Kampf. In der 7. Minute hatte Paffhausen es in der Hand, den Kampf für sich zu entscheiden.
Aus allgemein unverständlichen Gründen unterbrach der Kampfleiter den Kampf*
Diese Fehlentscheidung löste einen Tumult der Zuschauer aus.
Die Verantwortlichen des Vereins versuchten die Zuschauer zu beruhigen. Nachdem es Ihnen gelungen war, konnte der Kampf doch noch weitergeführt werden.
Im Weltergewicht standen sich zwei alte Rivalen gegenüber, Normann und Paffhausen Konrad. Beide lieferten sich einen spannenden Kampf. Nachdem Normann von Paffhausen eindeutig besiegt war, der Kampfleiter diese Entscheidung jedoch nicht fällte, konnte Normann nach 4 Minuten 48 Sekunden durch einen Hüftzug den Kampf für sich entscheiden.
Keller, der nur aushilfsweise mitrang, mußte nach 4 Minuten 3o Sekunden durch einen Hüftzug den Sieg dem Türken Ataoklu überlassen.
Im Halbschwergewicht standen Drefs und Caspari auf der Matte. Wegen passiver Ringweise erhielten beide Ringer 3 Verwarnungen und so wurde der Kampf von Theis, der als Kampfleiter fungierte beendet.
Im Schwergewicht trat Dittrich Ernst gegen Müller auf die Matte. Dittrich konnte einen Punktsieg von 2 : 4 erringen.
Im Superschwergewicht standen sich Dittrich Heinz und Adenau gegenüber. In diesem Kampf gab Theis zum zweiten Mal drei Verwarnungen an beide Ringer, so daß auch dieser Kampf von dem Kampfleiter vorzeitig beendet wurde.
Diese Niederlage des ASV " Deutsche Eiche ", Boden, kostete der Mannschaft den 1. Platz in der Gruppe Nord. An 1. Stelle steht jetzt die Mannschaft aus Niederelbert, die gegen'diö Mannsch.des ASV “ Deutsche Eiche “,
Boden, am 5.12.197o anzutreten hat.
Mit Sportgruß ! gez. Unterschrift
DAUBACH
ALLGEMEINE NACHRICHTEN Am Samstag Liederabend
An diesem Samstag veranstaltet der MGV Frohsinn um 2o. oo Uhr, im Saal des Vereinslokals ein Chorkonzert. Daran teilnehmen werden als Gastvereine der MGV Cäcilia Horbach, der MGV Wohlgemuth Ettersdorf und das Mandolinenorchester Untershausen 1932. Der MGV Frohsinn Daubach wird erstmals unter seinem neuen Dirigenten Ullrich Wallroth auftreten. Über einen guten Besuch werden sich alle Sänger freuen.
Es gibt im Leben keine bessere Waffe als i
den Humor.
ELGENDORF
AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN Gerichtstage
Das Arbeitsgericht hält im Rj. 1971 jeweils am 1., 2. u.
3. Mittwoch im Monat im Sitzungssaal des Landratsamtes Montabaur Gerichts- u. Sitzungstage ab.
Zum Gerichtsbezirk Montabaur gehören alle Orte des Unter westerwaldkreises.
Sprechtag
Das Versicherungsamt Montabaur gibt für die Versicherten der Rentenversicherung der Arbeiter und der Handwerker folgenden Termin bekannt:
DIENSTAG, 1. Dezember 197o von 8.3o - 12.oo Uhr im Landratsamt Montabaur, Zimmer 28.
Wie üblich, wird an die erforderlichen Beitragsunterlagen erinnert, die in jedem Fall mitzubringen sind.
Winkenbach, Bürgermeister.
Ein seltener Kunstgenuß u. 12oo, - DM für die Kindertagesstätte in Wirges !
Mit dieser Überschrift möchte ich der Wohltätigkeitsveranstaltung vom vergangenen Samstag in der Dorfgemeinschaftshalle Eigendorf ein besonders anerkennendes Prädikat aussprechen.
Auf Anregung von Herrn Pörtner, dem Chorleiter des Männergesangvereines Freundschaft Eigendorf, hat sich der Chor mit der Idee beschäftigt, einmal für einen guten Zweck eine Veranstaltung zu riskieren. Der Erlös sollte insgesamt der Kindertagesstätte in Wirges übergeben werden. Diese Anregung wurde zunächst vom Chor mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Ein Teil der Sänger sahen einen Mißerfolg kommen, weil daran gedacht war, den traditionellen Tanz wegfallen zu lassen - soweit die erste Prognose. Und wie ist es in Wirklichkeit gewesen? Hat sich der gute Wille gelohnt ?
Der Vorsitzende des MGV - Freundschaft Eigendorf - Herr Nikolaus Müller - konnte fast pünktlich Gäste und Ehrengäste begrüßen und willkommen heißen. In den Vordergrund stellte er den Dank, der nicht nur den Chorleitern, den mitwirkenden Vereinen und Solisten galt, sondern auch den so zahlreich erschienenen Gönnern, die für den Gesang und für das Wort " Wohltätigkeit “ noch ein Ohr haben. Auch der MGV Thalia Ebernhahn mit seinem über die Kreisgrenzen bekannten Dirigenten - Herrn Chorleiter Fritz Donnecker - hat sich in den Dienst der guten Sache gestellt und sich für diese Veranstaltung begeistern lassen. Mitgetragen wurde dieser Abend von der Chorgemeinschaft, der Herr Pörtner vorsteht„ Dassind :
MGV Eintracht Leuterod, MGV Frohsinn Steinefrenz und MGV Freundschaft Eigendorf.
Sowohl im Teil I als auch im Teil II der Veranstaltung wurden klassische Chöre zum Vortrag gebracht, die nicht nur von einem überdurchschnittlichen Chorgesang Zeugnis ablegten, sondern die auch dem Laien deutlich werden ließen, wieviele arbeitsreiche Gesangsproben für dieses Programm notwendig waren. Unter den klassischen Komponisten - Schubert, Rische usw. um nur einige zu nennen - hat auch das Opus des Herrn Chorleiters Pörtner mit dem Titel “ Herr, es ist Zeit " nicht nur in diesen feierlichen Rahmen gepaßt, sondern es hat auch die Liebe zum Chorgesang und hohes fachliches Können unter Beweis gestellt. Nachträglich ein " Bravo " zu diesem Mut, der sehr viel Beifall erntete.
Die Vorträge einzeln näher zu beleuchten, so wie sie im Festprogramm aufgezeigt waren, würde den heutigen Sinn dieser Zeilen verfehlen.
Es wäre jedoch nicht gerecht, wollte man die Solisten des Abends unerwähnt übergehen. Denn ihre Gesangsvorträge rundeten den Kunstgenuß an diesem Abend erst voll ab.
Ich denke hierbei an die beiden Sopranistinnen und den

