Ausgabe 
23.10.1970
Seite
500
 
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Fröschpfort in seine Förderungsmaßnahmen zur Verbesserung des Fremdenverkehrs im Unterwesterwald einzubeziehen und wird sich selbst nachhaltigst dafür einsetzer

Wochenspiegel

Streikgefahr an Rhein und Ruhr,

I. G.-Metall ist nicht zufrieden.

Für "Kranke-Krankenhäuser-Kur hat sich Frau Strobel jetzt entschieden.

Minister Geisler hat geschossen Elfmeter beim VfL Wied.

Der Mainzer Landtag hat beschlossen:

" Mandat und Amt " er nicht gern sieht.

Großübung Ost in Ulbrichts Lande mit über loo.ooo Mann Ottawa China anerkannte,

Formosa flüchtig ging sodann Kuba-Krise ... eine Ente !

Was der Ami wohl bezweckt ?

Bau-Pfusch unterbleiben könnte, wenn Plan sich mit Beratung deckt.

Dem Reise-Spaß für unsere Alten ist neu geöffnet Tür und Tor.

Die Post als Volks-A.G. gestalten, hat man in Frankfurt künftig vor.

Die Kripo ist am protestieren, ein Marsch auf Bonn fand Samstag statt; wohin soll Nichtverbesserung " führen, wenn man in Bonn doch Mittel hat ?

Berauben tat man jüngst die Loren, es waren an die zwei Million, doch dafür ließ man ungeschoren den erstgeborenen Ponti-Sohn.

Zum Kanzler hat man vorgeschlagen im Ernst den Hajo Kulenkampff.

Die Reggioner sich noch schlagen, doch macht das Militär jetzt Dampf.

Man droht Berliner Polizisten, die "Mahler-isch sich eskaliert; dort herrschen bald die Apo-isten, wenn nichts Entscheidendes passiert.

JU. brach ab Gespräch mit Kohl.

Saar-SPD nach links beordert.

Durch Mayen fühlt Helmut sich nicht wohl, weil man dort die Broschüre fordert.

Man hat entführt Sowjetmaschine, erschossen ward die Stewardeß.

Mehr Fernsehgeld will nicht Herr Kühn-e.

Rundherum-Cape " .... neuster Dress.

Montabaurer Jugendschwimmer zeigten in Berlin viel Fleiß, und .. welch großer Hoffnungsschimmer, man errang len vierten Preis.

CDU sich informierte,

was geplant ist bei der Stadt.

Herr Baltes kürzlich referierte, was sich so in der Schule tat.

Aus Steglitz kamen viHe Gäste, begrüßt im Motel Heiligenroth, betreut hat man sie hier aufs beste.

Was nächste Woche sich wohl tut ?

Egon Gr lei.

Weltspartag 197o

Der Weltspartag wurde 1924 in Mailand von Sparkassen­repräsentanten aus 28 Ländern eingeführt. Es war ein Auf­ruf an die Öffentlichkeit, die Bedeutung des Sparens zu erkennen und daraus Nutzen zu ziehen. D mals gab es in Deutschland, im ersten Jahr nach dem Ende der Infla­tion, erst 1,7 Millionen Sparkassenbücher. Wenn heute, angesichts von 47 Millionen privaten Sparkassenbüchern, * etwa 1 Million Sparkassenbriefen und 1, 5 Millionen Spar- kassen-Wertpapierdepots, der Weltspartag begangen wird, fragt sich mancher, ob dieser Anlaß noch in unsere Zeit passe.

Die Antwort gibt der Weltspartag des Jahres 197o selbst. Seine Idee ist unverändert - aber seine Gestaltung ist mit der Umwelt gewachsen. Galt es vor gut vierzig Jahren in erster Linie, den Gedanken des Sparens überhaupt

populär zu machen, so geht es heute vor allem darum, die richtigen Wege des Sparens zu zeigen. Die Realein­kommen sind in den letzten zehn Jahren stark gestiegen, die Sparfähigkeit hat sich erhöht. Staatliche Sparförderung und Bemühungen um eine tariflich verankerte Vermögens­bildung sind Zeichen unserer Zeit. Und doch zeigen die Gespräche am Sparkassenschalter immer wieder, daß noch zu wenig unter den neuen, aber auch älteren Kunden be­kannt ist, wie man am besten sein Geld anlegt. Für viele Arbeitnehmer ist der erste Schritt in ein Kreditinstitut mit der Anlage eines Lohn- oder Gehaltskontos verbunden.Die­se gegenüber früher neuartige erste Begegnung von Kunde und Sparkasse muß bereits mit in die Information über den Umgang mit Ersparnissen eingeschlossen werden. Aller­dings darf auch unsere Jugend nicht zu kurz kommen.

Die Kinder müssen erst einmal aufmerksam gemacht werden, und zwar in der Sprache und mit den Formen, die sie verstehen.

Darüber hinaus kommt es darauf an, daß nicht die neueste Mode, sondern die sachliche Information Trumpf ist. Alle diejenigen, deren Haupteinnahmequelle der Lohn oder das Gehalt ist, können nicht durch einmalige Anlage eines großen Betrages Erträge erzielen.

Deshalb soll ihnen gezeigt werden, daß sie es auch durch regelmäßiges Sparen in kleinen Beträgen zu Vermögen bringen können. Dieses Ziel verfolgen die Sparkassen am diesjährigen Weltspartag unter dem Motto: " Regelmäßig sparen - Geld richtig anlegen ". Dabei sollen die einzel­nen Sparformen vorgeführt werden, die heute eine moderne Anlageberatung beim Vermögensaufbau anzubieten hat. Damit König Kunde, aber auch der etwas skeptisch abseits Stehende einen möglichst umfassenden Rat bekommen, wurde die moderne Technik zum Weltspartag eingeschaltet: Anlagetips per Computer gehören zum modernen Service der Sparkasse.

VEREINSMITTEILUNGEN

Aktuelles vom Sport

Erneute Niederlage des TUS - Niederbieber gewann mit 4 : o -

Am vergangenen Sonntag war die I, Mannschaft des TUS zu Gast in Niederbieber.

Von Beginn an bestimmte die TUS-Elf das Spielgeschehen. Im Mittelfeld wurde wie immer schön gespielt, Tore je­doch keine erzielt.

Ganz anders die Gastgeber. Mit schnellen Kontern kamen sie oft gefährlich vor das TUS-Tor. Durch einen Strafstoß gelang ihnen in der 15. Minute die 1 : o Führung. Zehn Minuten später bereits das 2 : o. In der 2. Halbzeit spiel­te Montabaur noch überlegener. Der ausgezeichnete Tor­hüter der Gastgeber und der Torpfosten machten alle Chancen zunichte. In der Drangperiode gelang Niederbie­ber der entscheidende 3. Treffer. Kurz vor Spielende konn­ten sie auf 4 : o erhöhen.

Montabaur zeigte in Niederbieber ein gutes Spiel, Mit et­was Glück hätte die Mannschaft ohne weiteres einen Sieg landen können.

Am kommenden Sonntag, dem 25. Io. 7o, 15.oo Uhr, wird die Elf versuchen, vor heimischem Publikum gegen Linz einen Sieg zu erringen. Alle fußballbegeisterten TUS-An- hänger werden gebeten, das Spiel zu besuchen und der Mannschaft den moralischen Rückhalt zu geben.

Montabaur II spielt in Ruppach-Goldhausen. Das Spiel be­ginnt um 15.oo Uhr. Die Elf wird versuchen, durch einen Sieg den Anschluß an das Mittelfeld zu halten.

Landes Sammlung der Arbeiterwohlfahrt

Ein Herz ist das Symbol der Arbeiterwohlfahrt. Es ist das Zeichen, welches auch im Nordteil unseres Landes Rhein­land-Pfalz Hilfesuchende und Helfende miteinander ver­bindet.

Viele Helferinnen und Helfer der Arbeiterwohlfahrt voll­bringen unter diesem Zeichen ihr Hilfswerk der Nächsten­liebe gegenüber den notleidenden Menschen in unserem Lande. Damit diese soziale freiwillige Arbeit im Bereich der Jugend- und Sozialhilfe und die vorhandenen Einrich­tungen ausgebaut, sowie neue Einrichtungen ^esch^ffen

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