Ausgabe 
23.7.1970
Seite
324
 
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MONTABAUR

Totalschaden

PKW-Fahrer, der die B 49 in Richtung Montabaur befuhr, kam in Hö­he von kam 0,617 in der Steilstrecke nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr in den Straßengraben und kam nach ca. 30 m zum Stehen Der Fahrer wurde erheblich verletzt und mußte in das Krankenhaus Monta­baur eingeliefert werden. Am Fahrzeug entstand Totalschaden

Auffahrunfall

PKW-Fahrerin befuhr die Bahnhofstraße in Richtung Bahnhof und wollte nach links zu einer Tankstelle abbiegen. Da Gegenverkehr : herrschte, mußte sie ihr Fahrzeug anhalten. Ein nachfolgender PKW- Fahrer fuhr aus Unaufmerksamkeit auf das haltende Fahrzeug auf. Es entstand Sachschaden, Personen wurden keine verletzt.

Unfallflucht

Krad-Fahrer kam mit seinem Fahrzeug aus Richtung Güterumschlag- steile Montabaur und bog, ohne die Vorfahrt eines aus Richtung Mon­tabaur kommenden PKW-Fahrers zu beachten, auf die B 255 auf Da­durch mußte der PKW-Fahrer sein Fahrzeug stark abbremsen, wodurch ein nachfolgender PKW auf das Fahrzeug auffuhr. Der Kradfahrer ent fernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den angerichteten Scha­den zu kümmern. Er konnte jedoch ermittelt werden Da bei ihm der Verdacht der Trunkenheit bestand, wurde die Entnahme einer Blut probe angeordnet. Bei dem Unfall entstand erheblicher Sachschaden Zwei Personen wurden leicht verletzt

Ohne Führerschein

PKW-Fahrer befuhr die Kirchstraße von Koblenz kommend in Rich­tung Stadtmitte. In Höhe der kath. Kirche setzte ein PKW-Fahrer sein Fahrzeug auf die B 49 zurück und stieß gegen den in Richtung Stadt mitte fahrenden PKW. Beide Fahrzeuge wurden beschädigt Der PKW- Fahrer, der aus der Parklücke vor der kath. Kirche herausfuhr, ist nicht im Besitze einer Fahrerlaubnis.

Vom Grunewald zum Westerwald

Steglitzer Bezirksverordnetenversammlung kommt geschlossen in den Westerwald

Die Steglitzer Woche 1970, die in der Zeit vom 30. Mai bis 15 Juni 70 in Berlin stattfand und die in diesem Jahr unter dem Motto stand Vom Westerwald zum Grunewald", wird im Oktober dieses Jahres e...; e ste Neuauflage insowe t e halten als d«e F akt onen de Steg litzer Bezirksverordnetenversammlung einstimmig beschlossen haben, den Partner der diesjährigen Steglitzer Woche selbst einmal zu besuchen um sich dabei ein eigenes Bild von Land und Leuten zu machen.

In der fast zwanzigjährigen Geschichte dieser traditionellen Veranstal­tung in Berlin, ist es das erste Mal, daß die Parlamentarier des fast 200 000 Einwohner zählenden Bezirkes Steglitz geschlossen und rela­tiv kurz nach der Veranstaltung in Berlin eine Reise in das Land ihres Partners unternehmen. Diese Tatsache bestätigt, den schon in Berlin gewonnenen Eindruck, daß der Westerwald während der Steglitzer Woche 1970 nicht nur einen starken kulturellen Eindruck in Berlin hinter lassen hat, sondern daß auch der Besuch der Mitglieder des K eis tages Unterwesterwald von entscheidender Bedeutung für die angelau tene Verbindung zwischen dem 12. Bezirk in Berlin und dem Westes wald ist. Auch der Besuch des Wirtschafts- und Verkehrsausschusses des Landkreises Altenkirchen während der Steglitzer Woche dürfte ebenfalls mit zu der intensiven Begegnung zweier so verschiedener Landschaften beigetragen haben.

Die ersten Kontakte, die während der Steglitzer Woche in Berlin auf­genommen wurden, werden also im Herbst dieses Jahres vertieft wer­den können und, wie Landrat Dr. Klinkhammer in seinem Schreiben an den Steglitzer Bezirksverordnetenvorsteher, Dr Bloßfeldt, schreibt, auch für die weitere Zukunft eine sichtbare Brücke zwischen dem Be zirk Steglitz und dem Westerwald sein".

Der Chef der Kreisverwaltung schließt seinen Brief an den Bezirksver ordnetenvorsteher von Steglitz mit dem Gedanken, daß er in dem Kom men der Steglitzer Parlamentarier mehr als nur einen GrußVom Grur newald zum Westerwald" sehe.

Über den weiteren Verlauf der Vorbereitung und Durchführung des Besuches der Steglitzer Abgeordneten werden wir sie rechtzeitig infor­mieren.

BODEN

Unfallflucht

PKW-Fahrer befuhr die B 255 von Montabaur kommend in Richtung Boden. Bei km 2,626, wollte er nach links in die K 43 abbiegen. Da Gegenverkehr herrschte, hielt er sein Fahrzeug an. In diesem Moment fuhr ein in gleicher Richtung fahrender LKW (Forti Transit, Fatbe rot) pol Kennz MT-H ... ?, rechts an dem haltenden PKW vorbei und

streifte diesen. Der Fahrer des LKW setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern. Zeugen die Angaben über den Fahrer oder das Fahrzeug machen können, werden gebeten, sich beim Gend.-Kommando in Montabaur oder bei einer anderen Polizei- dienststelle zu melden.

ELGENDORF

KIRCHLICHE NACHRICHTEN

Gottesdienstordnung Eigendorf 10. Sonntag n. Pf. (17.d.Jhrs.) 26.7. - 2.8.70

7.30 Uhr

9 30 Uhr Montag 7.45 Uhr Dienstag 7 45 Uhr Mittwoch 19 00 Uhr 19 30 Uhr Donnerstag 7 45 Uhr Freitag 7 45 Uhr Samstag 7 45 Uhr

17.30 Uhr Sonntag

7.30 Uhr 9 30 Uhr

Frühmesse als Gestift. Amt f. Frl. Anna Schönberger u. Eltern

Amt f. Ehel. Josef Haas u. Kinder (B.)

HL Messe f. August Görg (B.)

Hl. Messe f. Frau Kath. Parbel (B.)

Rosenkranz i.d Anliegen d. Kirche Abendmesse: Amt f. Frau Elisabeth Piroth

Hl. Messe f. eine Kranke (B )

Hl. Messe f. Ehel. Peter Fries (B.)

HL Messe f Ehel. Franz Dupp u. Sohn Oswald (B ) Beichtgelegenheit

Frühmesse als Amt f. verst. Jakob Dupp (Waldstr.)

Amt f. Josef Röber (B.)

Jeder Gläubige kann von Samstag (1.8.) Mittag bis Sonntag Abend ein­mal den Portiunkula-Ablaß empfangen

TSV Eigendorf

Einen ganz bestimmten Grund hatten die Tischtennisspieler, als Sie am Sonntag, den 19 7 mittags um 12.30 Uhr in die Turnhalle kamen. Es galt den vom Vereinslokal . Forellenstube" gestifteten Pokal unter den Spielern des TSV auszuspielen Die 15 Aktiven, welche zu dieser Ausspie­lung gekommen waren, wurden ausgelost und in 4 Gruppen aufgeteilt.

In jeder Gruppe spielte jeder gegen jeden. Die zwei Erstpalcierten von jeder Gruppe kamen dann eine Runde weiter. Aus diesen 8 Spielen wur­den wieder 2 Gruppen zu je 4 Spieler gebildet. Nach der ersten Runde sah es dann so aus:

Gruppe 1 Gruppe 2

Werner Görg Gerold Gerz

Reinhold Meuer Berthold Klein

Roman Fein Peter Born

Klaus Botsch Lothar Höber

Nachdem auch in diesen beiden Gruppen jeder gegen jeden gespielt hat; te. standen die vier Endrundenteilnehmer fest. Aus Gruppe 1 waren es Werner Görg und Reinhold Meuer und aus der Gruppe 2 hatten sich Gerold Gerz und Lothar Höber qualifiziert Nun ging es darum festzu­stellen. wer sich im Endspiel gegenüber stehen würde. Um dieses zu er­mitteln, spielte W. Görg gegen L. Höber und G. Gerz gegen R. Meuer.

W Görg konnte sich erst im dritten Satz gegen L. Höber durchsetzen und stand somit schon als Endspielteilnehmer fest. In dem zweiten Spiel konnte sich G. Gerz behaupten und hatte ebenfalls das Endspiel erreicht. Nach einem sehr spannenden Spiel konnte G. Gerz seinen Mannschafts­kameraden W. Görg im dritten Satz bewzingen und gewann damit den Pokal Abends trafen sich noch einmal alle Spieler im Vereinslokal um den Sieger gebührend zu feiern. Dabei kamen auch die Ehefrauen und Bräute aller Aktiven aut Ihre Kosten.

Der gestiftete Pokal wird nun jedes Jahr zweimal ausgespielt. Sollte ihn jemand 3 mal ununterbrochen hintereinander gewinnen, so geht er in den Besitz des Spielers über.

ESCHELBACH

Fünf Verletzte

PKW-Fahrer befuhr die L 313 von Wirges kommend. In Eschelbach in einer Rechtskurve, geriet er ins Schleudern, drehte sich quer zur Fahrbahn und stieß dort mit einem entgegenkommenden PKW frontal zusammen. Bei dem Verkehrsunfall wurden 5 Personen leicht verletzt und mußten in das Krankenhaus Dernbach eingeliefert werden. An den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.