Ausgabe 
4.6.1970
Seite
219
 
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RUND UM MONTABAUR Nr. 13/23/70/11

GRÜNDUNGSFEST DES Musikvereins Holler

Die Häuser zeigten Fahnenschmuck, Blumen und Grün zierten die Straßen. Der ganze Ort hatte sich herausgeputzt, um die vielen Gäste zum großen Mu­sikfest würdig zu empfangen. Ein großes Zelt war aufgebaut und für Essen und Trinken bestens ge­sorgt.

Es begann mit dem Festkommers am Samstagabend. Das zeit war bis auf den letzten Platz besetzt. Stür­mischer Jubel brach aus, als der Musikverein Holler unter Vorantritt des Vorsitzenden Adolf Heibel und unter der Leitung von Bernhard Roth einmar­schierte und auf der Festbühne Platz nahm. Seine Eröffnungsdarbietung wurde mit reichem Applaus belohnt.

Vorsitzender Heibel begrüßte alle Anwesenden, alle Gäste und Ehrengäste und wünschte dem Fest ei­nen guten Verlauf. Den Festprolog sprach Anne­liese Müller, und sie eröffnete damit den bunten und vielfältigen Reigen eines großen Festprogramms, das sorgfältig geplant und exakt organisiert war. Schirmherr des Festes war Dr. med. Hans-Joachim Gombert,,Chefarzt des Stadt. Krankenhauses Ber­lin - Wilmersdorf. Er zeigte in launischen Worten einen Abriss von der Geschichte der vielen Arten der Blasinstrumente, auf und erntete reichen Beifall für seine humorvollen Ausführungen.

Und in einer langen Gratulationscour beglück­wünschten die Nachbarvereine den einjährigen Ju­bilar und brachten Blumen und Geschenke.

Der Festgottesdienst am Sonntagmorgen stand im Zeichen des Gründungsfestes des Musikvereins Hol­ler am "Kreuz auf der Asbach".

Gegen 14.00 Uhr - pünktlich - marschierte dann der Festzug aller Vereine durch die Straßen des Dorfes, um überzuleiten zum großen Freundschafts­spiel im Festzelt. Und den Tag beschloß ein großer Tanz- und Showabend mit bekannten Künstlern von Funk und Fernsehen.

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Kirchen chriehten

katholische pfarrgemeinde holler

Dienstag, den 9.6.1970

7.00 Uhr Amt für verst. Ehel. Nik. Gombert und Katharina Gerlach und deren verst. Kin­der

Mittwoch, den 10.6.1970

19.30 Uhr Hl. Messe für Joh. Gröber Donnerstag, den 11.6.1970 Fest des hl. Apostels

Barnabas

Gottesdienstordnung vom 6.6.1970- 13.6.1970

Samstag, den 6.6.1970 Mariensamstag 7.00 Uhr Amt für die Lebenden und Verst. des Jahrg. 1919/20 u. verst. Lehrer Franz Uhse

Sonntag, den 7.6.1970 3. Sonntag nach Pfingsten Keine Frühmesse I Kollekte für die Diaspora 9.30 Uhr Hochamt 14.00 Uhr Andacht Montag, den 8.6.1970

7.00 Uhr Hl. Messe für Peter Becker

7.00 Uhr Amt für Eheleute Keller-Herrmann Freitag, den 12.6.1970 Schulgottesdienst

8.00 Uhr Hl. Messe für Kaspar Hübinger und Sohn Reinhold

Samstag, den 13.6.1970 Fest des hl. Antonius von Padua

19.00 Uhr Jahramt für Eugen Schersach 17.00 Uhr Rosenkranz; Beichtgelegenheit

HORBACH

UNSER SONNTAGSSPAZIERGANG

Rund um Willingenhausen

Diesmal führt Unser Sonntagsspaziergang ins Buchfinkenland. Wir parken an der Straße, die von Horbach nach Welschneudorf führt, dort, wo die Straße nach Gackenbach abbiegt. Auf der anderen Seite geht schräg ein gut befestigter Waldweg ab. Ihm folgen wir etwa 300 m.

Dann biegen wir rechts ein und folgen diesem Weg etwa 200 m, um an den dicken Buchen nach rechts am oberen Hangrand entlangzugehen.

Nach etwa 350 m wandern wir scharf links einen Weg zu den Wiesen hinab (Ruhebank). Wir stehen nun am Rande des Willgenhäuser Feldes, wo im Mittelalter das Dorf Willgenhausen lag. Alle Spu­ren sind inzwischen beseitigt, und nur die Ein­heimischen wissen noch, wo die Häuser standen. Ein einzelner Busch in der Wiesenmulde kenn­zeichnet die Stelle, wo der Dorfbrunnen lag (siehe Bildmitte). Wir aber bleiben diesseits des Hellbachs und folgen ihm abwärts in den Wald hinein.

Nach 400 m weitet sich das Tälchen und Wiesen liegen vor uns. Dort biegen wir links etwas stei­ler hoch, bis wir auf der Höhe eine Kreuzung von Waldwegen erreichen.

Dort gehen wir einen durch Holzabfuhr etwas zer­furchten Weg in entgegengesetzter Richtung wei­ter hoch.

Etwas nach der Rechtskurve steht links etwas ab­seits die Ruine der sagenumwobenen A 11 w e i- bereiche.

Wir gehen aber weiter und kommen am oberen Ende des Willgenhäuser Feldes heraus. Wir folgen nun dem Waldrand bis zur Ruhebank. Dort führt nach links ein Weg zu unserem Parkplatz zurück.

WEGSTRECKE: 3,5 km STEIGUNG: 80 m

WEGEVERHÄLTNISSE: ausreichend bis befrie­digend; mit Kinderwagen nicht ohne Schwierig­keiten zu begehen.

MERKMALE: Schöner und abwechslungsreicher Waldrandweg um die Wiesen der ehemaligen Ge­markung von Willgenhausen.

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Horressen

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HORRESSEN

Gemeinderatssitzung vom 29.5.1970

Die Gemeindevertretung von Horressen fand sich am 29.5* 1970 abends um 20.00 Uhr zu ihrer wohl wichtigsten Sitzung der laufenden Periode, zusammen. Sollte doch in dieser Sitzung der In­vestitionsplan für die nächsten 10 Jahre beschlos­sen und damit die Weichen für die Zukunft und die Entwicklung des Ortes gestellt werden.

Es sei vorweggenommen, daß die Gemeindevertre­tung in einer wohltuend sachlichen Atmosphäre unter Leitung des Bürgermeisters ihr Programm be­wältigte. Hervorzuheben ist insbesondere die Gründlichkeit, mit der zu Werke gegangen wurde. Es kann allen Beteiligten bescheinigt werden, daß sie sich der Wichtigkeit der Tagesordnungspunkte bewußt waren und beim Austausch und Gegenar­gumenten die Sorge um die weitere Entwicklung des Ortes und das Wohl seiner Bürger im Vorder­grund stand.

Im einzelnen wurden folgende Punkte behandelt:

1) Der Beschluß vom 6.5. 1970 über die Einleitung des Umlegungsverfahrens im Plangebiet Saubitz/ Wurstwiese mußte wegen eines Formfehlers aufge-