Ausgabe 
9.4.1970
Seite
93
 
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Ambitionen auf die Sommersaison 1970 vor, Für die vorwiegend jugendlichen Teilneh­mer bedeutet der Aufenthalt ein unvergess­liches Erlebnis. Zum ersten Mal lernten viele den Hlndenburg Damm, die 1923 er­richtete Eisenbahnverbindung zwischen dem Festland und der Insel, kennen. Inselrund­fahrten vermittelten einen Einblick in das vom Wind und der See beherrschte und ge­formte Land. Eine ausgedehnte Dünenwan­derung führte zum Morsumer Kliff, einer riesigen in jahrhundertelanger Arbeit ausge­bildeter Sanddüne, Das Baden am Meeres­strand ersetzte das neue Meeres - Hallen - Wellenbad von Westerland, in dessen sal­ziges Wasser sich mancher auf kommende Urlaubsfreuden vorbereitete. Eine Fahrt nach Dänemark und ein abendlicher Bummel über die Reeperbahn rundeten das Programm ab. Den Mittelpunkt des Aufenthaltes bildete na­

türlich ein ausgedehntes Trainings­programm. Der herrliche Sandstrand mit den angrenzenden Dünen bot ideale Lauf­möglichkeiten.

So war es denn nicht verwunderlich, dass sich mancher Kurgast über die Anstren­gungen der Trainingsgruppen an Dünen und Strand wunderte. Wer indes seinen Spazier­gang an den Stadtstrand von Westerland ver­legte, der konnte die Technikergruppe bei der Arbeit im eigens hergerichteten Kraftraum und Diskusring beobachten. Fahrtleiter Al­bert Kram untermauerte die Praxis durch theoretische Unterweisungen und die neuesten DLV - Lehrfilme. In der Abschlussbespre­chung sprachen sich die Teilnehmer ge­schlossen für die weitere Durchführung von Trainingslagern aus.

Im kommenden Jahr soll es nach Südfrank­reich gehen.

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Im Kolpinghaus zu Montabaur trafen sich znm ersten Mal die Gewichtheber, um die Rheinlandmeisterschaften im Gewichtheben auszutragen. Zu dieser Veranstaltung hatten die Vereine AC. 09 Idar (ein bekannter Ath- letenverein)j ASV "Siegfried" Koblenz, Ath­letik Hetzerath, ASV Birkenfeld, TSV Trier und TV Bitburg ihre Meister abgeordnet. In 8 Gewichtsklassen, die aufgegliedert wa­ren in Bantamgewicht, Federgewicht, Leicht­gewicht, Mittelgewicht, Schwerleichtgewicht und Schwergewicht I.

Leider waren nur wenige Zuschauer bei den spannenden Kämpfen zugegen, und manche Leistung wäre noch gesteigert worden, wenn von Seiten der Zuschauer der nötige Impuls gekommen wäre.

Besonders der junge Reinhard Toll vom TV

Bitburg zeigte mit 362,5 kg eine Glanzlei­stung, jedoch erreichte er leider die Quali­fikation zur deutschen Meisterschaft nicht. Dagegen gelang es dem Federgewichtler Dunkel die Hürde zur deutschen Meister­schaft nicht. Dagegen gelang es dem Feder­gewichtler Dunkel die Hürde zur deutschen Meisterschaft zu überspringen. Er hob im Federgewicht 310 kg.

Staunenswert ist die Leistung des 30jährigen Junkes vom Postsport - Verein Trier, der 345 kg in die Höhe brachte, und damit Meister im Mittelgewicht wurde.

Die Veranstaltung war vorzüglich organi­siert. Oberleutnant Zak vom ASV "Siegfried" Koblenz - er ist dort im Nebenberuf Trainer - hatte in anerkennenswerter Weise für alle Belange bestens vor gesorgt.

BODEN

Kirchen Nachrichten

Kath. Pfarrgemeinde Ruppach-Goldhausen

SONNTAG, 12.4.1970

7.oo Uhr, Amt f.d. Verstorbenen der Fa­milie Karl Höber

lO.oo Uhr, Erstkommunionfeier, Amt f.d, Kommunionkinder und Ihre Familien 14.15 Uhr, Dankandacht MONTAG, 13.4.1970

9.oo Uhr, Dankamt der Kommunionkinder DIENSTAG, 14.4.1970

19.3o Uhr, Amt für Frieda Hehl VREITAG, 17.4.1970

19.3o Unr, Amt für Eheleute Johann und Katharina Neller SONNTAG, 19.4.1970

9.oo Uhr, Amt für Bernd Kaiser und Ange­hörige

Petiticke £icka 1927 e.V.

5431 Boden

Am Samstag, dem 11.4.1970 treffen um

20.3o Uhr im Saale K.eller in Boden die Ringermannschaften des ASV Boden n und des ASV Rübenach n zu einem Meister­schaftskampf der Reserverunde aufeinan­der. Da die Bodener Riege bisher in der Reserverunde gut abschnitt, kann auch dies-

RUND UM MONTABAUR Nr. 6/15/70/9 mal wieder mit schönen und spannenden Kämpfen gerechnet werden.

Daubad)

Haltestelle verlegt

Die Omnibushaltestelle der Schüler nach Stahlhofen und Horressen ist von der Wald­strasse nach dem Kinderspielplatz verlegt. Aus Sicherheitsgründen wurde diese Mass­nahme von der Gemeindeverwaltung ange- für nötig befunden und als Vorschrift ange­ordnet. Da die wartenden Kinder sich bis­her auf privatem Eigentum sammelten, ist nun auch den Betroffenen Rechnung getra­gen. Eine Aussperrung seitwärts der Haupt- Strasse ist erforderlich, damit der Bus zum Einsteigen aus dem Verkehr ausschären kann. Die Strassenverwaltung Montabaur be­müht sich zur Zeit darum, die zum Aus­bau benötigten Mittel vom Strassenbauamt in Diez zu bekommen. Die vom Gemeinde­rat für angebracht befundene Wartehalle ist bestellt.

Öffentliche Auslegung

Der Haushaltsplan und Haushaltssatzung für das Rechnungsjahr 1970 ist genehmigt und liegt mit der Gebührensatzung für den An­schluss an die öffentliche Wasserversor­gungsanlage der Gemeinde, vom 6, bis 13. April, täglich von 18,oo - 20.oo Uhr auf dem Rathaus zur Einsicht aus.

Gemeinderatssitzung am Freitag, 10.4.70

An die durch die Schelle bekannt gemachte öffentliche Sitzung um 20.oo Uhr wird er­innert.

Die Tagesordnung enthält folgende Punkte:

1. Besprechung über die Einziehung des Weges zwischen der ehemaligen Schule und den Grundstücken Romboy und Stera.

Der Beschluss hierüber ist nichtöffentlich.

2. Prüfung der Jahresrechnung des Haus­haltsjahres 1969 und Entlastung des Bür­germeisters.

3. Besprechung und Beschlussfassung der Satzung über die Entwässerung der Grund­stücke an die gemeindlichen Abwasseran­lage und der Gebührensatzung hierfür.

4. Verschiedenes

Zuhörer sind wiederum erwünscht.

gez.: Frink Bürgermeister

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HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH

Herr Josef Wolf wird am 10. April 79 Jahre alt.

Die Heimatzeitung "RUND UM MONTABAUR" gratuliert herzlich I

Alte Fotos gesucht

Die Festschrift zum Jubiläumsfesl des Män­nergesangvereins geht nun in Druck. Wer noch zur Veröffentlichung brauchbare alte Fotos aus Daubach besitzt, möge sie daher möglichst umgehend einem der Festaus­schussmitglieder leihweise überlassen.

Mittelalterliche Scherbe

Dieser Tage wurde bei Gartenarbeiten das Bruchstück eines Topfbodens mit einem Durchmesser von etwa 15 cm gefunden. Es weist den typischen Fingertupfen-Topf­rand auf, der für das 11. - 14. Jahrhundert