Ausgabe 
9.4.1970
Seite
87
 
Einzelbild herunterladen

April 1970

SCHON GELESEN?

Waffe entladen - Auge verloren! Tod beim WafFenreinigen!

Beim Spiel erschossen!

DIE FOLGEN

Leid und Not zum einen, Gewissensbisse, Belastungen, Strafen zum anderen!

DARUM

Vorsicht beim Umgang mit Schußwaffen! Schußwaffen nie auf Menschen richten! Keine Schußwaffen in Kinderhände!

Landeskrimtnalaml Rheinland-Pfalz Koblenz

Die Beratungsstellen der Kriminalpolizei geben kostenlos Auskunft

Besuch des Jugendorchesters Tonnerre in Montabaur von Freitag, den 10.4. bis Sonntag, den 12.4. 1970.

Erwartet werden 14 Mädchen und 30 Jun­gen,

Der jüngste Teilnehmer ist 11, der älteste 16 Jahre alt.

Hinzu kommen 2 Erwachsene, Elternpaare eines Kindes und der Omnibusfahrer. FREITAG, DEN 10. APRIL 1970 Die Jugendlichen treffen gegen 17,oo Uhr auf dem Marktplatz ein und werden durch den Bürgermeister im Sitzungssaal kurz be- grüsst. Vor dem Rathaus bläst das Jugend­orchester zunächst ein Ständchen.

SAMSTAG, DEN 11. APRIL 1970

Morgens um IO .00 Uhr Orchesterprobe im

Pfarrzentrum.

Am Nachmittag Besuch des Schwimmbades unter Führung des Bürgermeisters, An­schliessend Stadtbesichtigung.

Abends von 20,oo - 21,oo Uhr Konzert im Pfarrzentrum,

Von 21.oo - 24.oo Uhr, Tanz mit Unter­haltungsmusik.

SONNTAG, DEN 12. APRIL 1970 Gelegenheit zum Besuch des Gottesdienstes Katholische Kirche 7.oo und 9,oo Uhr. . Evangelische Kirche 9.oo Uhr.

Kurz vor Mittag Abfahrt,

BEKANNTMACHUNGEN FÜR ALLE GEMEINDEN

Die Bekanntmachung

Öffentliche Aufforderung zur Abgabe von Steuererklärungen für das Kalenderjahr 1969 in dieser Ausgabe gilt für alle Gemeinden.

(siehe Seite 4)

Kirchenchor Saint Charles kommt nach Montabaur

Auf Einladung des Kirchenchors Cäcilla wird der Tonnerrer Kirchenchor vom 1, bis 3. Mal nach Montabaur kommen, um hier aufzutreten. Es wird Gelegenheit bie­ten, den Bewohnern der zukünftigen Part-

RUND UM MONTABAUR Nr. 6/15/70/3 nerstadt die Botschaft der Sympathie und Freundschaft der Tonnerrer Pfarrgemeinde zu bringen.

Der Kirchenchor Saint-Charles (St. Karl), der in diesem Jahr sein 43-jähriges Bestehen feiert, beherrscht und vermehrt sein Re­pertoire sakraler Musik, das ihm nicht nur erlaubt an grossen Festgottesdiensten teil­zunehmen, sondern auch im Hochamt aufzu­treten, wo die Lieder von einer kleinen Gruppe während des ganzen Jahres begleitet werden.

Der Chor hat aber auch eine zweite Auf­gabe: das Studium der Profanmusik, was ihm erlaubt, bei verschiedenen weltlichen Veranstaltungen aufzutreten oder auch zu­sammen mit der städtischen Harmonie Kon­zerte zu geben. Diese Zusammenarbeit zwi­schen beiden Vereinen wirkte sich für alle nutzbringend aus.

Obwohl er der alten und klassischen Poly- phonle treu ist, widmet sich der St. Karl- Chor auch modernen musikalischen Aus­drucksformen. Hervorzuhebende Darbietun­gen der jüngeren Zeit sind die Messe an St. Cäcilia (23. November) und die musi­kalische Umrahmung der Weihnachtsmette, die im wesentlichen auf traditionellen Weih­nachtsliedern beruht.

Um sein Werk erfolgreich fortsetzen zu können, benötigt der Kirchenchor frisches Blut. Wenn die Tonnerrer wie viele ande­re bedeutende Städte auf ihren Chor stolz sein wollen, müssen die Jungen die Alten unterstützen und sie ablösen.

Am Mai-Wochenende in Montabaur kann der St. Karl-Chor das alte künstlerische und kulturelle Erbe Tonnerres beweisen.

Aus "L Yonne Republicaine"

TuS Montabaur in Tonnerre

Die jungen Sportler überzeugten mit Höflich­keit und Takt. Die Freundschaft wurde vertieft.

Zwei Tage lang war die Elf des TUS Monta­baur Gast in Tonnerre. Sie war eingeladen von der Fussballabteilung des dortigen Sport­clubs.

Am späten Karsamstagnachmittag waren sie angekommen. Während eines kurzen Aufent­haltes Im Keller des Alten Hospitals be- grüsste sie Frau Lagogue, die Sekretärin des Verkehrsvereines, die einige Erklärun­gen und Prospekte über Tonnerre gab.

Nach dieser kurzen Zwischenstation erwar­tete die jungen Deutschen der offizielle Empfang Im Ratssaal der Stadt, wo Herr Dantard, 1, Beigeördneter, den abwesenden Bürgermeister vertrat. In einer kurzen An­sprache hiess Herr Desesquelles, der Präsi­dent der Fussballabteilung der AST, seine Gäste willkommen, die von Herrn Foster ge­führt wurden, der allen Tonnerrern wohl- bekannt ist.

Herr Foster dankte seinerseits den Tonnerrern für ihren Empfang und betonte, dass solche Begegnungen zwischen Jungen Menschen zu besseren Eindrücken über bei­de Länder beitragen und die jahrhunderte­alten Streitigkeiten beseitigen helfen.

Im Namen der Stadt wünschte Herr Dantard allen einen schönen Aufenthalt in Tonnerre. Gegen Ende des Umtrunks, der zu vertief­tem Kennenlernen beitrug, begaben sich dann die jungen Deutschen zu den Tonnerrer Familien, bei denen sie wohnten. MONTABAUR OHNE ERBARMEN!

Am Ostersonntag waren die Fussballsplele.

I Lesen Sie bitte weiter auf Seite 5 )