RUND UM MONTABAUR Nr. 5/14/70/3
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MONTABAUR, Elisabethenstr. 16
hi Am Weißen Sonntag durchgehend geöffnet ■■
JUGEND AUS TONNERE ZU GAST IN MONTABAUR
Es waren etwa 3o Mädchen und Jungen aus Tonnere, Junge Sportlerinnen und Sportler, die auf Einladung der Leistungsgemeinschaft Unterwesterwald nach Montabaur gekommen waren, um die Osterfeiertage als Gäste in
mittag. Der Vertreter der LG., Kram, be- grüsste die Gäste. "Wir, die Leichtathleten, können stolz darauf sein, dass es unser Verdienst ist, die Partnerschaft zwischen Montabaur und Tonnere begonnen zu haben", sagte Kram, und zwar in der Form, dass wir einmal aktiv von den Kontakten, die die Behörde beider Städte schufen, zur Praxis übergingen, und versuchten den menschlichen Kontakt anzuknüpfen, der entscheidend ist für die deutsch-französische Freundschaft". Durch den Besuch der Jungen Freunde aus Tonnere wurde der Besuch unserer LG. erwidert. Keine grossen Veranstaltungen sollten diesen Besuch belasten, sondern es sollte den Gästen aus Frankreich Gelegenheit gegeben werden, während der Osterfeiertage in die deutschen Familien hinein zu schauen. Bewusst wurde dieser Kontakt in den Familien arrangiert um die Grundlage für den weiteren Freundschaftsausbau zu schaffen. Der Redner sprach seinen Dank aus an Bürgermeister Mangels, der es sei, der gerade den Sport als Mittler zwischen der Jugend beider Städte besonders betont. Darüber hinaus erstrebe er einen echten Freundschaftsbund zwischen beiden Städten. Bürgermeister Mangels grüsste die Gäste im Namen der Bürgerschaft von Montabaur. Er begrüsste besonders den anwesenden Präsidenten der LG. Tonnere Monsieur Mathieu und Monsieur Feran, der auch ln Montabaur kein Unbekannter mehr ist. "Wir haben Ihnen heute nicht nur das Rathaus geöffnet", führte Bürgermeister Mangels aus, "sondern wir möchten Ihnen durch den Besuch ln unserer "guten Stube" im Rathaus zum Ausdruck bringen, dass wir die Jungen Freunde aus Tonnere hier mit offenen Armen aufnehmen", Er ging dann weiter auf die im Juni kommende Partnerschaft der Städte ein und meinte im Hinblick auf evtl, bei der älteren
den Familien ihrer Montabaurer Sportfreunde zu erleben. In Anwesenheit von Bürgermeister Mangels war der offizielle Empfang im Saale des Rathauses am Samstag Nach-
Generation noch bestehenden Resentiments aus der Vergangenheit, dass der bei der Jugend irgendwelche Vorbehalte nicht bestünden. Daher möchte er ganz besonders an die Jugend appelieren, sich aufgeschlossen zu zeigen für den Partnerschaftsgedanken."Tragen Sie die Eindrücke, die Sie hier in unseren Familien gewonnen haben, auch in die Bevölkerung von Tonnere hinein", rief Bürgermeister Mangels den Jungen Gästen zu, " damit bestehende Vorbehalte abgebaut werden können, damit wir - um symbolhaft zu sprechen - nach diesem langen Winter der Trennungen einen gemeinsamen schönen Frühling erleben können!"
Mit den besten Wünschen für einen angenehmen Aufenthalt in Montabaur brachte Bürgermeister Mangels einen Toast auf bei-
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de Städte aus. Dem Präsidenten der LG. Tonnere überreichte er ein Gastgeschenk und dieser dankte für die herzliche Gastfreundschaft, indem er wünschte, dass daraus eine dauerhafte Freundschaft zwischen beiden Städten werden möge.
"Rund um Montabaur"
und seine Vorläufer
- mh - Bereits von 1862 - 1866 erschien das "Wochenblatt für die herzoglichen Ä mter Montabaur, Selters und Wallmerod", das ab Herbst 1866 den Titel "Amtsblatt für die Amtsbezirke Montabaur, Selters und Wallmerod" führte und ab 2o.7.186? "Amtsblatt für den Unterwesterwaldkreis, umfassend Montabaur, Selters und Wallmerod" hiess. Mit der Einführung der Kreisordnung wurde es am 1. Januar 1868 amtliches Organ für den Unterwesterwaldkreis, der die Ämter Montabaur, Selters und Wallmerod umfasste. Es führte fortan den Namen "Kreisblatt für den Unterwesterwaldkreis", von dem die Jahrgänge 1868 - 1936 vorliegen. Verlegt und gedruckt wurde es in der Buchdruckerei Sauerborn in Montabaur. Das sich heute in einem verwahrlosten Zustand befindliche, ehemals staatliche Haus Ecke Peterstorstrasse/Gelbachstrasse weist sich in seiner Türaufschrift noch als "Kreisblatt-Druk- kerei" aus.
Gegenwärtig erscheinen im Raum "rund um Montabaur" noch drei Blätter: Das Amtsblatt der Stadt Montabaur, das Mitteilungsblatt für die Gemeinden Niederelbert, Oberelbert und Welschneudorf im 2. Jahrgangund das Heimatblatt "Neues aus Daubach" im 6. Jahrgang.
FAHRERFLUCHT
Pkw-Fahrer beführ die Steilstrecke in Richtung Montabaur. Nach eigenen Angaben wurde er von einem entgegenkommenden Fahrzeug stark geblendet, so dass er ins Schleudern geriet, eine Böschung hinabfuhr und sich anschliessend überschlug. Personen wurden keine verletzt, es entstand erheblicher Sachschaden. Das entgegenkommende Fahrzeug beging Unfallflucht.
Sachschaden am PKW.
Ein Pkw-Fahrer befuhr die Steilstrecke in Richtung Montabaur. Ein nachfolgender Pkw- Fahrer fuhr auf dieses Fahrzeug auf, überholte dann und entfernte sich anschliessend mit erhöhter Geschwindigkeit. (Beging Unfallflucht). Der Halter des Fahrzeuges konnte ermittelt werden. Es entstand Sachschaden. Personen wurden keine verletzt.
Umgehungstrasse bald fertig
Normalerweise beginnen in denersten Apriltagen die Landwirte rund um Montabaur damit, Ihren Hafer auszusähen. Der verspätete Frühlingseinzug dieses Jahr wird auch diese Feldarbeit verzögern.
Alles strömt zum Gelbach hin
Fast der gesamte Landschaftsraum der zukünftigen Verbandsgemeinde Montabaur- Land entwässert direkt oder über Nebenbäche zum Gelbach hin. Lediglich kleine Telle der östlichen Gemarkung von Montabaur und von Welschneudorf haben Ihr Gefälle zum Kennelbach bei Arzbach bzw. zum nach Dausenau fliessenden Unterbach.
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