Ausgabe 
26.3.1970
Seite
65
 
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RUND UM MONTABAUR Nr. 4/13/70/13

heitsfällen eine Überweisung ln ein Kran­kenhaus notwendig sein. Je ein katholischer und ein envangellscher Geistlicher, auch im Pensionsalter, haben sich schon angemeldet und bereit erklärt, die Seelsorge zu über­nehmen. Das Hausmeisterehepaar Ist ver­pflichtet, Einwohner nach bestimmten Fahr­plan zur Posthaltestelle Daubach zu bringen und dort abzuholen.

Man Ist darauf bedacht, keine pflegebedürf­tigen oder bettlägerigen alten Leute auf­zunehmen. Es handelt sich ja hier nicht um ein Pflege- oder Siechenheim. Hier sollen alte Menschen, körperlich noch elnigermas- sen auf den Beinen, ln herrlicher Umgebung versorgt werden, ohne dass es den An­schein hat, sie seien lm Altersheim, ln dem man oft ln einem Zim mer mit mehreren lebt und sich ziemlich überflüssig und ver­lassen vorkommt.

Den Leuten, besonders den Ehepaaren und Frauen, steht es anheim, sich in der eige­nen Küche ganz oder teilweise zu verpflegen oder an dem Gemeinschaftsessen tellzuneh- men. Im Krankheitsfalle werden sie auto­matisch von der Grossküche versorgt. Wöchentlich zweimal werden die Häuser

gründlich gereinigt.

Im Wald verstreut gelegen befinden sich eine Kegelbahn, ein Minigolfplatz, Spazier­wege, Ruhebänke und ähnliche Erholungs­einrichtungen.

Man sieht, es Ist an vieles gedacht worden, um den alten Menschen hier ein möglichst unbeschwertes Leben zu bereiten. Der Miet­preis Ist wegen der obengenannten Träger verhältnismässig niedrig und wird sich bei Vollverpflegung für eine Person auf 450,-- DM, für ein Ehepaar auf 650. DM be­laufen. Mit der Bezugsfertigkeit wird Ende 1971 gerechnet.

FEIERLICHE GRUNDSTEINLEGUNG Zur Feier der Grundsteinlegung am 1. April waren Vertreter des Kreises, des Landes, der Träger, der Kirchen und der Gemeinde erschienen. Sozialreferent Senex betonte ln seiner Ansprache, dass mit dem Bau dieses Altendorfes einem dringenden Bedürfnis ent­sprochen werde.

Die Gemeinde bittet alle Jugendlichen der Umgebung, nach dem Motto "Ehret das Alter" am Donnerstag und Freitag bei der Ziehung der Fundamentgräben mitzuhelfen. Hand­werkzeug Ist mitzubringen.

RUHEBÄNKE

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Ideen muss man hben. Das bewies die Ge­meindeverwaltung in Daubach, als sie ausran­gierte Schulbänke zu Ruhebänken umarbeiten Hess. Sie laden nun in den verschiedensten

Gemarkungsteilen zu Verschnaufpausen ein. Diese hier steht an der Strasse nach Hor­bach.

WIRZENBORN

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Der Verkehrsverein von Wirzenborn beschäf- Auf seiner letzten Sitzung hat er die Marsch- tlgt sich sehr mit der Ortsverschönerung, richtung für 1970 festgelegt.

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Aus dem Polizeibericht :

ESCHELBACH

PKW - Fahrer befuhr in Eschelbach die Wirgeser Strasse in Richtung Montabaur. Beim Überoien eines PKW s, der in glei­cher Richtung führ, streifte er diesen am linken Kotflügel. Hierdurch wurde sein Fahr­zeug auf die linke Fahrbahnseite geschleu­dert und prallte dort gegen eine Gartenmauer. Personen wurde keine verletzt. Es entstand erheblicher Sachschaden.

50. Geburtstag von Stefan Gerlach

Am Freitag, dem 27.3.1970, vollendete Herr Stefan Gerlach seinen 50. Geburtstag. In Anbetracht des Karfreitags bringen die Orts­vereine dem Jubilar das Geburtstags­ständchen erst am Ostersonntag.

An dieser Gratulation nimmt die Freiw. Feuerwehr mit ihrem Spielmannszug, der Männergesangverein Harmonie-Liederkranz und der Eschelbacher Kamevalverein, so­wie auch die Herren der Gemeindevertretung mit ihrem Bürgermeister Weiand teil. Nehmen wir einen kurzen Rückblick auf den Lebenslauf des Jubilars, so können wir sagen, dass er in den Ortsvereinen sehr aktiv tätig war. Bereits mit 12 Jahren trat Gerlach als aktives Mitglied dem Spiel­mannszug der Freiw. Feuerwehr bei und war bis zum Jahre 1968 hierin tätig. Nach dem Kriege stellte er sich sofort wieder dem Spielmannszug zur Verfügung und half tatkräftig mit beim Wiederaufbau dessel­ben. Von 1953 - 1961 war er Wehrleiter der Freiw, Feuerwehr und hat sich ganz besonders hier Verdienst erworben. Noch heute steht er dem Schüler-Spielmannszug mit Rat und Tat zur Seite und bringt den Jüngsten das Trommeln bei.

Für seine Verdienste in der Wehr wurde er bereits im Jahre 1963 mit dem Silbernen Ehrenzeichen der Feuerwehr ausgezeichnet. Aber nicht nur in der Wehr, sondern auch im Karnevalverein war er immer aktiv da­bei. So hat er massgebenden Anteil an der

HOLLER

In diesen Ostertagen finden sicli wieder vereinzelt stille Beter am Hollerer Kreuz ein, das zwischen einer Fichtenreihe am Waldrand oberhalb des Dorfes steht.