Ausgabe 
26.3.1970
Seite
63
 
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Rheinland Einzelmeisterschaften 1970 im Gewichtheben in Montabaur!

( FORTSETZUNG von Seite 9 )

ren Gewichtsklassen heben in der Nach­mittagsveranstaltung. Beginn dieser Kämpfe (einschliesslich Mittelgewicht!): 14.3o Uhr. Um 20.oo Uhr werden die schwergewichti- geren Athleten zum Kräftemessen antreten. Das Gewichtheben, lange Zeit ein Stiefkind des Sports in der BRD, konnte dank eini­ger junger Talente (Mang, Dörr zapf), die sich zur internationalen Spitze vorarbeiteten, wieder an Popularität gewinnen. Doch nicht nur deshalb misst man dieser schwerathle­tischen Sportart immer grössere Bedeutung zu. Leistungssport und Gewichtstraining sind zwei Begriffe, die heute nicht mehr zu trennen sind. Ruderer, Leichtathleten, ja sogar Fussballer kommen ohne ein Hantel­training nicht mehr aus, wenn sie Spitzen­leistungen anstreben. Es ist gewiss nicht übertrieben, wenn man behauptet, dass das Gewichtheben bei den jüngeren Rekorden auf fast allen Gebieten Pate gestanden hat. Montabaur ist Austragungsort der diesjähri­gein Meisterschaften. Man wählte bewusst die Kreisstadt, die dank einer hervorragen­den Jugendarbeit zu einem bedeutenden Zentrum des Sports im Rheinland herange­wachsen ist. Hier wird man dieser bedeu­tenden Veranstaltung der Gewichtheber des Rheinlands grosses Interesse entgegen brin­gen. Vielleicht vermag diese Meisterschaft gar, dem Gewichthebersport einige Anhän­ger im Westerwald zuzuführen.

Für den Westerwald ist diese Meisterschaft eine Attraktion, da eine derartige Veran­staltung hier noch nie stattgeftmden hat. Allein die Teilnahme des ehemaligen Bun­destrainers und 15-maligen (!) Deutschen Meisters O. Junkers (er hebt in der Nach­mittagsveranstaltung um 14.3o Uhr im Mit­telgewicht) und des Deutschen Jugend­meisters Beer, der im Schwergewicht star­tet, wird eine Menge Zuschauer aus Monta­baur und Umgebung anlocken. Das Publi­kum wird von dem Hauptkampfrichter D. Leh, einem Spitzenheber der Leichtschwer­gewichtsklasse, fachkundig über die einzel­nen Techniken des Olympischen Dreikamp­fes im Gewichtheben (Drücken, Reissen, Stossen) unterrichtet.

Hier stellen wir nun die Mannschaft des Veranstalters ASV Siegfried Koblenz vor: Federgewicht: Sarino Leichtgewicht: Karl Heinz Oster Mittelgewicht: Hans Wörsdörfer, Theo

/ Gross (einziger Heber

aus dem UWw.)

Leichtgewicht: Dieter Steil,

Günther Kolb

Schwergewicht: Hansjörg Zak (Trainer der Koblenzer Staffel)

Teilnehmen werden an diesen Einzelmeister­schaften ausserdem Heber der Mannschaft aus Idar, Hetzerath, Bitburg, Oberstein und Trier.

BODEN

= "Kirchen flachrichten

Evang. Kirchengemeinde Boden

GRÜNDONNERSTAG, 26.3.1970

19.3o Uhr, Abendmahlsamt f. Eheleute Josef Kurzenacker KARFREITAG, 27.3.1970 15.oo Uhr, Karfreitagsgottesdienst OSTERSONNTAG, 29.3.1970 7.oo Uhr, Frühmesse f.d. Lebenden und Ver­storbenen der Gemeinde 9.oo Uhr, Amt f, Hans Bach 14.15 Uhr, Osterandacht OSTERMONTAG, 30.3.1970 9.oo Uhr, 4-Wochen-Amt f. Josef Gramig OSTERDIENSTAG, 31.3.1970

19.3o Uhr, Amt f. Alois Hummer

FREITAG, 3.4.1970

19.3o Uhr, Amt f.d. Lebenden und Ver­storbenen des Rosenkranzvereins SONNTAG in d. Osteroktav, 5.4.1970 9.oo Uhr, Jahramt f. Adeline Brosda

2 0 7 auf dem Quadratkilometer

Auf einer gesamten Gemarkungsfläche von 2,16 Quadratkilometern wohnen in Boden rund 450 Menschen. Damit liegt die hiesige Bevölkerungsdichte über dem Durchschnitt derjenigen in der zukünftigen Verbandsge­meinde Montabaur-Land.

Daubad?

1100 DM pro Kopf

In der letzten Gemeinderatssitzung wurden Haushaltssatzung und Haushaltsplan für das

RUND UM MONTABAUR Nr. 4/13/70/11 Rechnungsjahr 1970 beschlossen. Mit einer Bilanzsumme von 251 487.-- DM erreicht er etwa die doppelte Höhe der vorjähri- gen-Haushaltspläne. Pro Kopf der Daubacher Bevölkerung werden damit rund 1 100. DM vereinnahmt und verausgabt. Vor allem zwei grössere Bauvorhaben Hessen die Haushalts­ansätze in die Höhe schnellen: Zum einen wird gegenwärtig eine Tiefbohrung nieder- gabracht und zum anderen wird eine Bau­strasse im Neubaugebiet "Auf dem Neu- feldchen n" an der Strasse nach Untershausen angelegt.

DANKSAGUNG

Für alle Glückwünsche und Geschenke aus Anlass der Vollendung meines 70. Lebens­jahres danke ich recht herzlich.

Nikolaus Thewald

In Daubach entsteht ein Altendorf

Zentralgebäude mit 70 Bungalows. Grund­steinlegung fand statt.

Dass jedes der Dörfer des Buchfinkenlan­des seinen Anziehungspunkt hat, sei es Hoch­wilds chutzpark, Feriendorf oder Altenheim, ist bekannt. Nun soll auch Daubach nicht nachstehen. Oberhalb des Dorfes am Wald­rand auf dem Gebiet des ehemaligen RAD- Lagers wurde am 1. April der Grundstein für ein Altendorf gelegt. Träger des Pro­jekts sind Caritas, Innere Mission und das Land Rheinland-Pfalz.

WELCHE AUFGABEN HAT DAS ALTEN­DORF?

Alte Menschen werden hier einen frohen Lebensabend verbringen dürfen in Gemein­schaft, aber trotzdem auch in ihrem eigenen Haus. Die Einrichtungen sind ganz auf die Art- und Weise der alten Menschen einge­stellt.

WIE SIEHT DER PLAN DES ALTENDORFES AUS?

Die Hauptzufahrt zum Altendorf liegt an der Stelzenbachstrasse und führt von dort durch den Wald abwärts. Am Waldrand bie­tet sich ein wunderbarer Blick weit über das Gelbachtal und seine Nebentäler bis zu den Lahnhöhen und in den Taunus hinein. Mittel­punkt dieses herrlichen Südhang-Geländes ist das Hauptgebäude, ein quadratischer Bau. Im Erdgeschoss befinden sich ein Lebens­mittelgeschäft mit Drogerie und Backwaren, Küche, Diätküche und Vorratsräume. Ein Stockwerk höher werden eingerichtet: Ein Kirchenraum, zwei grosse Speisesäle, eine Bibliothek mit Lesezimmer, ein Spielzim­mer, ein Rauchzimmer, ein Fernsehraum und ein Film Vorführraum, Im zweiten Stock schliesslich befinden sich die Wohnungen bzw. Zimmer für das Personal. Von diesem Haus sind, durch gepflasterte Wege ver­bunden, die einzelnen Bungalows zu errei­chen. Es sind 40 Ein-Personen-Häuser und 30 Bungalows für Ehepaare vorgesehen, nach Wahl vollmöbiUert oder leer.

WIE IST EIN BUNGALOW EINGERICHTET? Die Wohnungen bestehen aus einer Diele, Garderobe, Bad und Toilette, grossem Wohn- raum mit abgeteiltem Schlafraum und einer kleinen Kochküche. Die Bungalows für Ehe­paare sind um einige Quadratkilometer grös­ser. Einge Häuser" werden wahlweise mit Hausgarten angeboten.

WAS WIRD GEBOTEN?

Den alten Leuten steht eine examinierte Krankenschwester und ein Krankenpfleger, die im Hause wohnen, im Bedarfsfall zur Verfügung; doch wird bei schweren Krank-

heiter auf Seite 13 )