Rheinland • Einzelmeisterschaften 1970 im Gewichtheben in Montabaur!
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ren Gewichtsklassen heben in der Nachmittagsveranstaltung. Beginn dieser Kämpfe (einschliesslich Mittelgewicht!): 14.3o Uhr. Um 20.oo Uhr werden die schwergewichti- geren Athleten zum Kräftemessen antreten. Das Gewichtheben, lange Zeit ein Stiefkind des Sports in der BRD, konnte dank einiger junger Talente (Mang, Dörr zapf), die sich zur internationalen Spitze vorarbeiteten, wieder an Popularität gewinnen. Doch nicht nur deshalb misst man dieser schwerathletischen Sportart immer grössere Bedeutung zu. Leistungssport und Gewichtstraining sind zwei Begriffe, die heute nicht mehr zu trennen sind. Ruderer, Leichtathleten, ja sogar Fussballer kommen ohne ein Hanteltraining nicht mehr aus, wenn sie Spitzenleistungen anstreben. Es ist gewiss nicht übertrieben, wenn man behauptet, dass das Gewichtheben bei den jüngeren Rekorden auf fast allen Gebieten Pate gestanden hat. Montabaur ist Austragungsort der diesjährigein Meisterschaften. Man wählte bewusst die Kreisstadt, die dank einer hervorragenden Jugendarbeit zu einem bedeutenden Zentrum des Sports im Rheinland herangewachsen ist. Hier wird man dieser bedeutenden Veranstaltung der Gewichtheber des Rheinlands grosses Interesse entgegen bringen. Vielleicht vermag diese Meisterschaft gar, dem Gewichthebersport einige Anhänger im Westerwald zuzuführen.
Für den Westerwald ist diese Meisterschaft eine Attraktion, da eine derartige Veranstaltung hier noch nie stattgeftmden hat. Allein die Teilnahme des ehemaligen Bundestrainers und 15-maligen (!) Deutschen Meisters O. Junkers (er hebt in der Nachmittagsveranstaltung um 14.3o Uhr im Mittelgewicht) und des Deutschen Jugendmeisters Beer, der im Schwergewicht startet, wird eine Menge Zuschauer aus Montabaur und Umgebung anlocken. Das Publikum wird von dem Hauptkampfrichter D. Leh, einem Spitzenheber der Leichtschwergewichtsklasse, fachkundig über die einzelnen Techniken des Olympischen Dreikampfes im Gewichtheben (Drücken, Reissen, Stossen) unterrichtet.
Hier stellen wir nun die Mannschaft des Veranstalters ASV Siegfried Koblenz vor: Federgewicht: Sarino Leichtgewicht: Karl Heinz Oster Mittelgewicht: Hans Wörsdörfer, Theo
/ Gross (einziger Heber
aus dem UWw.)
Leichtgewicht: Dieter Steil,
Günther Kolb
Schwergewicht: Hansjörg Zak (Trainer der Koblenzer Staffel)
Teilnehmen werden an diesen Einzelmeisterschaften ausserdem Heber der Mannschaft aus Idar, Hetzerath, Bitburg, Oberstein und Trier.
BODEN
= "‘Kirchen flachrichten
Evang. Kirchengemeinde Boden
GRÜNDONNERSTAG, 26.3.1970
19.3o Uhr, Abendmahlsamt f. Eheleute Josef Kurzenacker KARFREITAG, 27.3.1970 15.oo Uhr, Karfreitagsgottesdienst OSTERSONNTAG, 29.3.1970 7.oo Uhr, Frühmesse f.d. Lebenden und Verstorbenen der Gemeinde 9.oo Uhr, Amt f, Hans Bach 14.15 Uhr, Osterandacht OSTERMONTAG, 30.3.1970 9.oo Uhr, 4-Wochen-Amt f. Josef Gramig OSTERDIENSTAG, 31.3.1970
19.3o Uhr, Amt f. Alois Hummer
FREITAG, 3.4.1970
19.3o Uhr, Amt f.d. Lebenden und Verstorbenen des Rosenkranzvereins SONNTAG in d. Osteroktav, 5.4.1970 9.oo Uhr, Jahramt f. Adeline Brosda
2 0 7 auf dem Quadratkilometer
Auf einer gesamten Gemarkungsfläche von 2,16 Quadratkilometern wohnen in Boden rund 450 Menschen. Damit liegt die hiesige Bevölkerungsdichte über dem Durchschnitt derjenigen in der zukünftigen Verbandsgemeinde Montabaur-Land.
Daubad?
1100 DM pro Kopf
In der letzten Gemeinderatssitzung wurden Haushaltssatzung und Haushaltsplan für das
RUND UM MONTABAUR Nr. 4/13/70/11 Rechnungsjahr 1970 beschlossen. Mit einer Bilanzsumme von 251 487.-- DM erreicht er etwa die doppelte Höhe der vorjähri- gen-Haushaltspläne. Pro Kopf der Daubacher Bevölkerung werden damit rund 1 100.— DM vereinnahmt und verausgabt. Vor allem zwei grössere Bauvorhaben Hessen die Haushaltsansätze in die Höhe schnellen: Zum einen wird gegenwärtig eine Tiefbohrung nieder- gabracht und zum anderen wird eine Baustrasse im Neubaugebiet "Auf dem Neu- feldchen n" an der Strasse nach Untershausen angelegt.
DANKSAGUNG
Für alle Glückwünsche und Geschenke aus Anlass der Vollendung meines 70. Lebensjahres danke ich recht herzlich.
Nikolaus Thewald
In Daubach entsteht ein Altendorf
Zentralgebäude mit 70 Bungalows. Grundsteinlegung fand statt.
Dass jedes der Dörfer des Buchfinkenlandes seinen Anziehungspunkt hat, sei es Hochwilds chutzpark, Feriendorf oder Altenheim, ist bekannt. Nun soll auch Daubach nicht nachstehen. Oberhalb des Dorfes am Waldrand auf dem Gebiet des ehemaligen RAD- Lagers wurde am 1. April der Grundstein für ein Altendorf gelegt. Träger des Projekts sind Caritas, Innere Mission und das Land Rheinland-Pfalz.
WELCHE AUFGABEN HAT DAS ALTENDORF?
Alte Menschen werden hier einen frohen Lebensabend verbringen dürfen in Gemeinschaft, aber trotzdem auch in ihrem eigenen Haus. Die Einrichtungen sind ganz auf die Art- und Weise der alten Menschen eingestellt.
WIE SIEHT DER PLAN DES ALTENDORFES AUS?
Die Hauptzufahrt zum Altendorf liegt an der Stelzenbachstrasse und führt von dort durch den Wald abwärts. Am Waldrand bietet sich ein wunderbarer Blick weit über das Gelbachtal und seine Nebentäler bis zu den Lahnhöhen und in den Taunus hinein. Mittelpunkt dieses herrlichen Südhang-Geländes ist das Hauptgebäude, ein quadratischer Bau. Im Erdgeschoss befinden sich ein Lebensmittelgeschäft mit Drogerie und Backwaren, Küche, Diätküche und Vorratsräume. Ein Stockwerk höher werden eingerichtet: Ein Kirchenraum, zwei grosse Speisesäle, eine Bibliothek mit Lesezimmer, ein Spielzimmer, ein Rauchzimmer, ein Fernsehraum und ein Film Vorführraum, Im zweiten Stock schliesslich befinden sich die Wohnungen bzw. Zimmer für das Personal. Von diesem Haus sind, durch gepflasterte Wege verbunden, die einzelnen Bungalows zu erreichen. Es sind 40 Ein-Personen-Häuser und 30 Bungalows für Ehepaare vorgesehen, nach Wahl vollmöbiUert oder leer.
WIE IST EIN BUNGALOW EINGERICHTET? Die Wohnungen bestehen aus einer Diele, Garderobe, Bad und Toilette, grossem Wohn- raum mit abgeteiltem Schlafraum und einer kleinen Kochküche. Die Bungalows für Ehepaare sind um einige Quadratkilometer grösser. Einge Häuser" werden wahlweise mit Hausgarten angeboten.
WAS WIRD GEBOTEN?
Den alten Leuten steht eine examinierte Krankenschwester und ein Krankenpfleger, die im Hause wohnen, im Bedarfsfall zur Verfügung; doch wird bei schweren Krank-
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