RUND TTM MONTABAUR Nr. 4/13/70/7
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jj'm den Spekulanten entgeeenzuwirken, wa- jl-en die Verhandlungen der "Bad Montabaur« j<ur Cnnl!" bisher vertraulich geführt wor-
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un, nachdem die Gniudstücksankaufe er- ilcrelch abgeschlossen wurden, wendet sich die Kur-Gesellsdiau, deren Hauptgesell- Sdialter die Stadt Montabaur ist, erstma- |g an die Öffentlichkeit, jehon lange war man sich darüber im klaren, Jasser des Sauerbrunnens unterhalb des —Jebücks und des Briiderbörnchens unter-
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lalb des Konvikts sinnvoll genutzt werden iönnten. Eine chemische Analyse ergab, ass die Zusammensetzung des Wassers esonders heilsam wirke bei Phantasmie, •onie und Nihilitis, aber auch bei solch pldemisch auftretenden Krankheiten wie entralismus und Annexionismus. Damit wird Ine Beschreibung aus dem Jahre 1584 betätigt, in der die vortreffliche Heilkraft leser Quellen gepriesen wird, ls Nlontabaurer Kurviertel wird das Gelände rischen Wirzenbomer Strasse,Umgehungsrasse, Hollerer Strasse und Stelzenbach isgebaut. Eine besondere Attraktion wird DR BESTELLT 1 " Marauer See werden. Dort sollen die
_jachliegenden Gräflich Kullmannseggeschen
esen durch Stauung des Stelzenba< hes unter sser gesetzt werden. Unsere Skizze ver- chaulicht die jetzigen Planungen:
MONTABAUR " ?
1. Brunnen mit Trinkhalle
2. BudPhaus für warme Mineralbäder
3. Badehaus für Mc>or-Voll-Bäder und Moorpackungen
4. Massage und Bestrahlungstrakt
5. Badehaus f'üi Satin,ibad und Kneippkuren: Hallenbad
G. Kuranstalt mit Klinikräumen
7. Kurhaus mit Konzertsaal sowie Aufenthalts- und Unterhaltungsräumen
8. Kurrestaurant
9. Frlnksmlihle
10. Marauer Mühle
11. Kurhelm (Ein- und Zweibettzimmer
12. Konzertplatz
Um das Kurgelände vor dem Lärm der entlangführenden Strassen zu schützen, wird als vordringliche Massnahme eine abschirmende Baumzone ringsum angelegt. Damit zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Kuranlagen diese Bäume schon herangewachsen sind, wurde am 1. April mit der Bepflanzung begonnen. Sie wird heute und morgen fortgesetzt.
Bel Zahlung von 20.-- DM ln den Kur-Fonds wird es Jedem Montabaurer Bürger erlaubt, selbst einen Baum zu pflanzen. Dieser wird dann später mit dem Namensschild des Spenders versehen. Da die Aktion bereits angelaufen ist, werden Interessierte Bürger gebeten, sich heute abend gegen 18.3o Uhr an der Brücke ln Richtung Holler zwecks Auswahl des Standortes einzufinden.
- mh -
Vom 20. • 22. Juni reicht man sich die Bruderhand
Mangels war in Tonnerre. Großes Jumelage-Programm
Nun Ist es amtlich: Vom 20. bis 22. Juni wird in Tonnerre die Partnerschaft mit Montabaur offiziell besiegelt. Während einer Sitzung des französischen Freundschaftskomitees gab Präsident Philippe Camus folgendes bekannt:
Der Stadtrat von Montabaur hat einstimmig der Städtepartnerschaft zugestimmt.
Ein Sonderkonto auf den Namen des Komitees wird eröffnet. Es sollen Karten und Korkenzieher mit den Wappen und Namen beider Städte herausgegeben werden.
Leider habe die Jagdgesellschaft es mit 23 gegen eine Stimme abgelehnt, sich an den Feierlichkeiten zu beteiligen. BÜRGERMEISTER MANGELS: EIN NEUER ANFANG
Die Ankunft Bürgermeister Mangels und seiner Gattin zu einem Privataufenthalt in Tonnerre wurde von der Versammlung mit Beifall begrüsst. Der Tonnerrer Bürgermeister Gerard begleitete seine Gäste. In einer kurzen Ansprache brachte Mangels seine Freude darüber zum Ausdruck, unter den Tonnerrern wellen zu dürfen. Und
(Lesen Sie bitte weiter auf Seit$ 9 )
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