Ausgabe 
19.3.1970
Seite
46
 
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RUND UM MONTABAUR Nr. 3/l2/"0/14

"Möhnenprobleme"

Der Möhnenverein unserer Gemeinde hat in den letzten Jahren immer mehr seine Aktivität unter Beweis gestellt. Dies be­weisen auch die regelmässigen Zusammen­künfte, die allmonatlich im Vereinslokal Merz stattfinden.

Hier werden dann bei einem kleinen Im­biss mit anschliessendem Umtrunk sämt­liche "Möhnenprobleme" diskutiert. Auch kommt es schon mal vor, dass die eine oder andere Versammlung etwas länger ver­läuft, und sich über die Mitternachtsgren­ze hinaus ausdehnt. Einige Möhnen sollen sogar ihren Männern gegenüber zugegeben haben, dass es doch nicht so eicfach ist, von der Theke loszukommen. In der war­men Jahreszeit ist wieder wie in den ver­gangenen Jahren eine Fahrt ins Blaue vor­gesehen.

Kommentar der betroffenen Männer: "Macht weiter so, diese Abwechslungen sind Euch von Eueren Männern von ganzem Herzen gegönnt."

Wieder ein dritter Lehrer

Mit Wirkung vom 2.3. ist Lehrer Gerd Ger- lach aus Ruppach-Goldhausen an die hie­sige Volksschule versetzt worden. Die vier­te Lehrerstelle konnte noch nicht besetzt werden.

Selbsthilfe ist versichert

Auf die im vorigen Nachrichtenblatt unter "Montabaur" wiedergegebene amtliche Be­kanntmachung über die gesetzliche Unfall­versicherung bei Selbsthilfearbeiten im so­zialen Wohnungsbau wird auch seitens der

HORBACH

1. Es wird hiermit bekanntgegeben, dass am Samstag, den 21. März 1970 in der Zeit von 9 bis 12 Uhr im Amtszimmer der Gemeinde die Rentenjahresbescheini­gungen bestätigt werden.

2. Der Wortlaut der Bekanntmachung über die gesetzliche Unfallversicherung bei Selbsthilfearbeiten im sozialen Wohnungs­bau kann im Aushängekasten am Spritzen­haus in der Zeit vom 21.3. bis 4.4.1970 eingesehen werden.

3. Herr Eugen Keul wurde zum Schätzer für Wild- und Jagdschaden in der Land­wirtschaft und Herr Peter Girmann zu des­sen Stellvertreter für die Jahre 1970, 1971, 1972 und 1973 bestellt.

4. Die Gemeindeverwaltung weist nochmals daraufhin, dass jeglicher anfallende Müll in die erste Vertiefung auf dem Müllab­lagerungsplatz auf der Koppel bis auf Wider­ruf und Einebnung dieses Platzes abzula­gern ist.

Gemeinde Horbach hingewiesen.

Jubiläum der Spielvereinigung

Zwar wird das 50jährige Jubiläum der Spiel- ver.einigung Horbach erst im Juni gefeiert. Doch bittet der Verein jetzt schon die Ein­wohner um Überlassung von Fotos aus den vergangenen Tagen, damit das Festbuch vor­bereitet werden kann.

Die Fotos werden unbeschädigt zurückge­geben. Sie können bei dem Vorsitzenden der Spielvereinigung und bei der Gemeindever­waltung abgegeben werden.

Spvgg. Horbach

Am Samstag, dem 21.3.1970, I 6.00 Uhr, findet im Vereinslokal Girmann in Horbach eine Spielerversammlung und gleichzeitig eine Vorstandssitzung statt. Die Tagesordnung wird vor Beginn der Sitzung bekanntgege­ben. Unter anderem soll über die Grün­dung eines Fussball-Grossvereins beraten werden, an dem sich die Spvgg. Horbach, die Gelbachtaler Spfr. Stahlhofen, SV. Welschneudorf und VFR. 1916 Winden be­teiligen möchten. Der Vorstand wird sich anschliessend mit den Festvorbereitungen befassen.

SPD - Ortsverein Horbach will besser informieren

Horbach. Am 20., 21. und 22. Juni 1970 wird die Spvgg. Horbach ihr 50-jähriges Vereinsjubiläum begehen. Dies hat der Vor­stand aufgrund eines Beschlusses der Gene­ralversammlung festgelegt. Neben einem Kommersabend werden auch mehrere Sport­veranstaltungen (Fussball, Kunstradfahren und Ringen) durchgeführt werden. Die Be­völkerung von Horbach und in erster Linie die Vereinsmitglieder werden gebeten, Er­innerungsfotos für die Gestaltung des Fest­buches an den Vorsitzenden K. Meuer abzu­geben.

Spvgg. Horbach feiert 50jähriges Vereinsjubiläum

Horbach. In seiner letzten Sitzung hat sich der Gemeinderat für die Bildung einer Ver­bandsgemeinde "Montabaur - Land" mit Sitz in Montabaur ausgesprochen, da für Hor­bach praktisch keine andere Möglichkeit vorhanden sei. Da dies für die Gemeinde zu­sätzliche erhebliche Belastungen bringen wird, wurde einstimmig beschlossen, einer Verbandsgemeinde nicht vor Ende der "Frei­willigkeitsphase", Ende 1972, beizutreten. Ferner wurde u.a. die Aufstellung vonStras- sennamenschildern beschlossen und ein Na­men-Katalog ausgearbeitet, der der Bevöl­kerung zur Kenntnis gebracht wird. Die Be­völkerung wird gebeten, selbst eigene Vor­schläge zu unterbreiten. Der Gemeinderat befasste sich auch mit der Frage der Unter­haltung der an den Wasserzweckverband Buchfinkenland abgetretenen Versorgungsan­lagen (Quellenfassung in Willgenhausen u. alter Hochbehälter) und war der Meinung, dass der Wasserzweckverband die Anlagen zu warten habe.

Man war sich auch darüber einig, dass für evtl, auftretende Notfälle diese zur Zeit nicht benötigten Anlagen unbedingt gewartet werden müssten, zumal diese zum Teil erst kurz vor Bildung des Wasserzweckverbandes erneuert werden und heute noch erheblich den Gemeindesäckel belasten. Die Aus­schussmitglieder wurden beauftragt, diese Frage in der nächsten Verbandssitzung er­neut zur Sprache zu bringen.

SPD äußert sich zur Verkehrslage

Der SPD - Ortsverein will sich nach dem Beschluss der letzten Sitzung besser über alle Gegebenheiten informieren. Eine bes­sere Beschilderung an den Zufahrtsstras­sen soll für die Orte des Buchfinkenlandes erreicht werden.

Vorfahrtsschilder im Ort sollen entschär­fend wirken und klare Verkehsverhältnisse , schaffen. Der Ortsvereinsvorsitzende, Kreistagsabgeordnete Kurt Meuer will in re-

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Erde für den Spielplatz

60 Lastwagen mit Erdmaterial, das bei Ausschachtungsarbeiten am Montabaurer Schloss anfiel, wurden in diesen Tagen zur Aufschüttung des Spielplatzgeländes am Hill- scheider Weg angefahren.

Gefährliche Situation vor dem Gästetor.

SPORT

1. Mannschaft Holler verlor auf eigenem Platz das Spiel gegen Res. Elbert 3:2. Das Spiel an sich verlief fair und ohne be­merkenswerte Zwischenfälle. Der Platz je­doch war von matschigem Schnee bedeckt und machte ein gezieltes Spiel völlig un­möglich. So ist das Resultat kein echtes Bild. Der Schiedsrichter - darüber waren sich Spieler und Zuschauer einig - hätte bei diesen schlechten Platzverhältnissen das Spiel nicht anpfeifen dürfen.

Die Tore wurden von Hans Walter Metter­nich und Albert Haberstock geschossen.

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Auch die 2. Mannschaft verlor das Spiel gegen Steinefrenz-Werot 10 : 2. Bei bei­den Mannschaften macht es sich jetzt be­merkbar, dass die Spieler seit Dezember vorigen Jahres dem Training fernblieben. Und sicher ist die Tatsache noch nicht ganz verkraftet, dass die Mannschaft zwei

Jahre an der Spitze der 2. Kreisklasse wirkten und dann doch nicht den Sprung in die 1. Kreisklasse schafften.

Beide Mannschaften bringen jedoch soviel gute Spieleigenschaften mit, dass diese Krise bald überwunden sein dürfte.