RUND UM MONTABAUR Nr. 3/l2/"0/14
"Möhnenprobleme"
Der Möhnenverein unserer Gemeinde hat in den letzten Jahren immer mehr seine Aktivität unter Beweis gestellt. Dies beweisen auch die regelmässigen Zusammenkünfte, die allmonatlich im Vereinslokal Merz stattfinden.
Hier werden dann bei einem kleinen Imbiss mit anschliessendem Umtrunk sämtliche "Möhnenprobleme" diskutiert. Auch kommt es schon mal vor, dass die eine oder andere Versammlung etwas länger verläuft, und sich über die Mitternachtsgrenze hinaus ausdehnt. Einige Möhnen sollen sogar ihren Männern gegenüber zugegeben haben, dass es doch nicht so eicfach ist, von der Theke loszukommen. In der warmen Jahreszeit ist wieder wie in den vergangenen Jahren eine Fahrt ins Blaue vorgesehen.
Kommentar der betroffenen Männer: "Macht weiter so, diese Abwechslungen sind Euch von Eueren Männern von ganzem Herzen gegönnt."
Wieder ein dritter Lehrer
Mit Wirkung vom 2.3. ist Lehrer Gerd Ger- lach aus Ruppach-Goldhausen an die hiesige Volksschule versetzt worden. Die vierte Lehrerstelle konnte noch nicht besetzt werden.
Selbsthilfe ist versichert
Auf die im vorigen Nachrichtenblatt unter "Montabaur" wiedergegebene amtliche Bekanntmachung über die gesetzliche Unfallversicherung bei Selbsthilfearbeiten im sozialen Wohnungsbau wird auch seitens der
HORBACH
1. Es wird hiermit bekanntgegeben, dass am Samstag, den 21. März 1970 in der Zeit von 9 bis 12 Uhr im Amtszimmer der Gemeinde die Rentenjahresbescheinigungen bestätigt werden.
2. Der Wortlaut der Bekanntmachung über die gesetzliche Unfallversicherung bei Selbsthilfearbeiten im sozialen Wohnungsbau kann im Aushängekasten am Spritzenhaus in der Zeit vom 21.3. bis 4.4.1970 eingesehen werden.
3. Herr Eugen Keul wurde zum Schätzer für Wild- und Jagdschaden in der Landwirtschaft und Herr Peter Girmann zu dessen Stellvertreter für die Jahre 1970, 1971, 1972 und 1973 bestellt.
4. Die Gemeindeverwaltung weist nochmals daraufhin, dass jeglicher anfallende Müll in die erste Vertiefung auf dem Müllablagerungsplatz auf der Koppel bis auf Widerruf und Einebnung dieses Platzes abzulagern ist.
Gemeinde Horbach hingewiesen.
Jubiläum der Spielvereinigung
Zwar wird das 50jährige Jubiläum der Spiel- ver.einigung Horbach erst im Juni gefeiert. Doch bittet der Verein jetzt schon die Einwohner um Überlassung von Fotos aus den vergangenen Tagen, damit das Festbuch vorbereitet werden kann.
Die Fotos werden unbeschädigt zurückgegeben. Sie können bei dem Vorsitzenden der Spielvereinigung und bei der Gemeindeverwaltung abgegeben werden.
Spvgg. Horbach
Am Samstag, dem 21.3.1970, I 6.00 Uhr, findet im Vereinslokal Girmann in Horbach eine Spielerversammlung und gleichzeitig eine Vorstandssitzung statt. Die Tagesordnung wird vor Beginn der Sitzung bekanntgegeben. Unter anderem soll über die Gründung eines Fussball-Grossvereins beraten werden, an dem sich die Spvgg. Horbach, die Gelbachtaler Spfr. Stahlhofen, SV. Welschneudorf und VFR. 1916 Winden beteiligen möchten. Der Vorstand wird sich anschliessend mit den Festvorbereitungen befassen.
SPD - Ortsverein Horbach will besser informieren
Horbach. Am 20., 21. und 22. Juni 1970 wird die Spvgg. Horbach ihr 50-jähriges Vereinsjubiläum begehen. Dies hat der Vorstand aufgrund eines Beschlusses der Generalversammlung festgelegt. Neben einem Kommersabend werden auch mehrere Sportveranstaltungen (Fussball, Kunstradfahren und Ringen) durchgeführt werden. Die Bevölkerung von Horbach und in erster Linie die Vereinsmitglieder werden gebeten, Erinnerungsfotos für die Gestaltung des Festbuches an den Vorsitzenden K. Meuer abzugeben.
Spvgg. Horbach feiert 50jähriges Vereinsjubiläum
Horbach. In seiner letzten Sitzung hat sich der Gemeinderat für die Bildung einer Verbandsgemeinde "Montabaur - Land" mit Sitz in Montabaur ausgesprochen, da für Horbach praktisch keine andere Möglichkeit vorhanden sei. Da dies für die Gemeinde zusätzliche erhebliche Belastungen bringen wird, wurde einstimmig beschlossen, einer Verbandsgemeinde nicht vor Ende der "Freiwilligkeitsphase", Ende 1972, beizutreten. Ferner wurde u.a. die Aufstellung vonStras- sennamenschildern beschlossen und ein Namen-Katalog ausgearbeitet, der der Bevölkerung zur Kenntnis gebracht wird. Die Bevölkerung wird gebeten, selbst eigene Vorschläge zu unterbreiten. Der Gemeinderat befasste sich auch mit der Frage der Unterhaltung der an den Wasserzweckverband Buchfinkenland abgetretenen Versorgungsanlagen (Quellenfassung in Willgenhausen u. alter Hochbehälter) und war der Meinung, dass der Wasserzweckverband die Anlagen zu warten habe.
Man war sich auch darüber einig, dass für evtl, auftretende Notfälle diese zur Zeit nicht benötigten Anlagen unbedingt gewartet werden müssten, zumal diese zum Teil erst kurz vor Bildung des Wasserzweckverbandes erneuert werden und heute noch erheblich den Gemeindesäckel belasten. Die Ausschussmitglieder wurden beauftragt, diese Frage in der nächsten Verbandssitzung erneut zur Sprache zu bringen.
SPD äußert sich zur Verkehrslage
Der SPD - Ortsverein will sich nach dem Beschluss der letzten Sitzung besser über alle Gegebenheiten informieren. Eine bessere Beschilderung an den Zufahrtsstrassen soll für die Orte des Buchfinkenlandes erreicht werden.
Vorfahrtsschilder im Ort sollen entschärfend wirken und klare Verkehsverhältnisse , schaffen. Der Ortsvereinsvorsitzende, Kreistagsabgeordnete Kurt Meuer will in re-
(Bltte umblättern)
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Erde für den Spielplatz
60 Lastwagen mit Erdmaterial, das bei Ausschachtungsarbeiten am Montabaurer Schloss anfiel, wurden in diesen Tagen zur Aufschüttung des Spielplatzgeländes am Hill- scheider Weg angefahren.
Gefährliche Situation vor dem Gästetor.
SPORT
1. Mannschaft Holler verlor auf eigenem Platz das Spiel gegen Res. Elbert 3:2. Das Spiel an sich verlief fair und ohne bemerkenswerte Zwischenfälle. Der Platz jedoch war von matschigem Schnee bedeckt und machte ein gezieltes Spiel völlig unmöglich. So ist das Resultat kein echtes Bild. Der Schiedsrichter - darüber waren sich Spieler und Zuschauer einig - hätte bei diesen schlechten Platzverhältnissen das Spiel nicht anpfeifen dürfen.
Die Tore wurden von Hans Walter Metternich und Albert Haberstock geschossen.
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Auch die 2. Mannschaft verlor das Spiel gegen Steinefrenz-Werot 10 : 2. Bei beiden Mannschaften macht es sich jetzt bemerkbar, dass die Spieler seit Dezember vorigen Jahres dem Training fernblieben. Und sicher ist die Tatsache noch nicht ganz verkraftet, dass die Mannschaft zwei
Jahre an der Spitze der 2. Kreisklasse wirkten und dann doch nicht den Sprung in die 1. Kreisklasse schafften.
Beide Mannschaften bringen jedoch soviel gute Spieleigenschaften mit, dass diese Krise bald überwunden sein dürfte.

