UNSER SONNTAGSSPAZIERGANG
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tabaur" bringen. Gönnen Sie sich mit Ihrer
Vorbemerkung:
In zwangloser Folge werden wir Wandervorschläge aus dem Raum "Rund um Mon-
Von Untershausen
- mh - Untershausen, das Dorf, das seinem Namen zum Trotz ganz oben liegt, erreichen wir von Montabaur her über Holler. Wir parken 50 m hinter der Gastwirtschaft links auf dem Birkenplatz.
Etwas weiter an der ehemaligen Schule biegen wir rechts ein und gleich wieder rechts. Wir befinden uns nun auf der noch nicht ausgebauten Kreisstrasse nach Oberelbert. Hinter der Weide führt auf der Höhe rechts ab ein geteerter Gemarkungs-
Familie einige erholsame, gesunde Stunden: Erwandern Sie das Montabaurer Land!
zum Röthchen
weg über den Kamm des Kiesbitzchesfel- des, geringfügig ansteigend zur Roterd, einem ehemaligen Heidegebiet. Vor uns erhebt sich eine Sirenenanlage für die umliegenden Dörfer. Nach rechts zieht der Blick weit nach Osten ins Hessische hinein bis zum Heidenhäuschen im Kreis Limburg, nach links sehen wir im Stelzenbachtal Oberelbert und Welschneudorf, dazu die ausgedehnten Waldungen der Montabaurer Höhe und des Stelzenbachforstes.
Weiter geht der Weg zunächst am Waldrand des 381 m hohen Röthchens vorbei, dann durch den Wald. Hinter der Wildfutterstelle rechts Reste des ehemaligen Sendeturms der Wehrmacht. Weit öffnet sich nun im Wegbogen der Blick auf die Montabaurer Senke und auf die dahinter liegenden Höhen der Ahrer Berge im Oberwesterwald. Links unten liegt etwas versteckt Niederelbert, rechts Holler.
Der Teerweg führt uns nun etwas unter
halb des Röthchens zurück nach Untershausen. Vorbei an Ruhebänken und dem neuen Friedhof erreichen wir geradeaus unseren Ausgangspunkt.
Wegstrecke: 3 km Gesamte Steigung: 40 m Wegeverhältnisse: Mit Ausnahme der Kreisstrasse durchgehend geteert, auch mit Kinderwagen begehbar.
Merkmale: Ruhige Höhenstrecke ohne grössere Steigungen mit sehr schöner Aussicht.
LAUFENDE ■
INSERATE verbessern nicht nur das IMAGE, sondern auch den UMSATZ
RUND UM MONTABAUR Nr. 3/12/70/9
BODEN
Aus dem Polizeibericht
BODEN, 1 7.3. 1970, 11.15 Uhr An der Einmündung der L 300 in die B 255 kam es zu einem Zusammenstoss zwischen einem Lastzug und einem PKW. Personen wurden keine verletzt. Es entstand Sachschaden.
Daubadj
Liebe Daubacher !
"Schon wieder etwas Neues!" So leitete Bürgermeister Mangels aus Montabaur sein Grusswort zu dieser Zeitung ein. Ebenso möchte ich beginnen, da ich glaube, dass diese Neuheit für uns Daubacher auf der anderen Seite eine Einbusse mit sich bringt, nämlich die Einstellung unseres ortseigenen Nachrichtenblättchens "Neues aus Daubach", mit dem wir uns doch sehr verbunden fühlen. Dies war mit der Grund, warum ich nur zögernd meine Mitarbeit an dieser Neuerscheinung zusagte. Hierin finden wir natürlich bedeutend mfchr über das kommunale Geschehen aller Orte, die später der Verbandsgemeinde "Montabaur - Land" angehören werden; ausserdem können wir jetzt die Entwicklung des Zusammenschlusses gut verfolgen und ihre Zweckmässigkeit erkennen und beurteilen. Auf die Informationen über das Vereinsgeschehen und die übrigen innerörtlichen Neuigkeiten brauchen wir auch in diesem Blatt nicht zu verzichten. Die amtlichen Bekanntmachungen können nach vorheriger Änderung der Bekanntmachungssatzung ebenfalls an dieser Stelle veröffentlicht werden, wodurch die Ortsschelle, ausgeübt durch den schon 80-Jährigen Gemeindediener Peter Stahlhofen wesentlich entlastet würde. Ich hoffe, liebe Mitbürger, dass diese neue Einrichtung auch in Daubach Erfolg und Anklang finden wird.
gez.: Frink Bürgermeister
Bekanntmachung
Die neuen Hausnummernschilder sind nun ausgetragen. Die Kosten von 2.— DM p.Stck. werden durch die Gemeindekasse erhoben. Alle Hauseigentümer, auch diejenigen, die sich die Schilder selbst beschaffen, werden angewiesen, sie im Laufe dieses Monats anzubringen, damit die neue Beschilderung des Dorfes abgeschlossen ist.
Wiederum haben wir uns zum Wettbewerb "Unser Darf soll schöner werden" angemeldet. Die Gemeindeverwaltung hat sich hierfür einiges vorgenommen. Sie hofft, dass bei Ihnen im Laufe des Winters Pläne gereift sind, die ausgeführt dazu beitragen, unser Dorf schöner zu machen.
Noch einmal wird darauf hingewiesen, dass das Abbrennen von Wiesen, Böschungen usw, seit 15. März verboten ist. Lassen Sie sich nicht durch den langanhaltenden Winter dazu verleiten, dies noch nachzuholen, da Zuwiderhandlungen streng geahndet werden. An die öffentliche Gemeinderatssitzung am Freitag, dem 20. März 1970, 20.oo Uhr abends im Rathaus, wird erinnert. Vergewissern Sie sich an Ort und Stelle, was geschieht und geschehen soll, denn es gilt immer: Erst orientieren, dann kritisieren.
Die Gemeindeverwaltung

