Ausgabe 
19.3.1970
Seite
41
 
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UNSER SONNTAGSSPAZIERGANG

Vwk.

tabaur" bringen. Gönnen Sie sich mit Ihrer

Vorbemerkung:

In zwangloser Folge werden wir Wander­vorschläge aus dem Raum "Rund um Mon-

Von Untershausen

- mh - Untershausen, das Dorf, das sei­nem Namen zum Trotz ganz oben liegt, erreichen wir von Montabaur her über Hol­ler. Wir parken 50 m hinter der Gastwirt­schaft links auf dem Birkenplatz.

Etwas weiter an der ehemaligen Schule biegen wir rechts ein und gleich wieder rechts. Wir befinden uns nun auf der noch nicht ausgebauten Kreisstrasse nach Ober­elbert. Hinter der Weide führt auf der Höhe rechts ab ein geteerter Gemarkungs-

Familie einige erholsame, gesunde Stunden: Erwandern Sie das Montabaurer Land!

zum Röthchen

weg über den Kamm des Kiesbitzchesfel- des, geringfügig ansteigend zur Roterd, einem ehemaligen Heidegebiet. Vor uns er­hebt sich eine Sirenenanlage für die um­liegenden Dörfer. Nach rechts zieht der Blick weit nach Osten ins Hessische hin­ein bis zum Heidenhäuschen im Kreis Lim­burg, nach links sehen wir im Stelzenbach­tal Oberelbert und Welschneudorf, dazu die ausgedehnten Waldungen der Montabaurer Höhe und des Stelzenbachforstes.

Weiter geht der Weg zunächst am Wald­rand des 381 m hohen Röthchens vorbei, dann durch den Wald. Hinter der Wildfut­terstelle rechts Reste des ehemaligen Sende­turms der Wehrmacht. Weit öffnet sich nun im Wegbogen der Blick auf die Monta­baurer Senke und auf die dahinter liegen­den Höhen der Ahrer Berge im Oberwester­wald. Links unten liegt etwas versteckt Nie­derelbert, rechts Holler.

Der Teerweg führt uns nun etwas unter­

halb des Röthchens zurück nach Unters­hausen. Vorbei an Ruhebänken und dem neuen Friedhof erreichen wir geradeaus unseren Ausgangspunkt.

Wegstrecke: 3 km Gesamte Steigung: 40 m Wegeverhältnisse: Mit Ausnahme der Kreis­strasse durchgehend geteert, auch mit Kin­derwagen begehbar.

Merkmale: Ruhige Höhenstrecke ohne grös­sere Steigungen mit sehr schöner Aussicht.

LAUFENDE

INSERATE verbessern nicht nur das IMAGE, sondern auch den UMSATZ

RUND UM MONTABAUR Nr. 3/12/70/9

BODEN

Aus dem Polizeibericht

BODEN, 1 7.3. 1970, 11.15 Uhr An der Einmündung der L 300 in die B 255 kam es zu einem Zusammenstoss zwischen einem Lastzug und einem PKW. Personen wurden keine verletzt. Es entstand Sach­schaden.

Daubadj

Liebe Daubacher !

"Schon wieder etwas Neues!" So leitete Bürgermeister Mangels aus Montabaur sein Grusswort zu dieser Zeitung ein. Ebenso möchte ich beginnen, da ich glaube, dass diese Neuheit für uns Daubacher auf der anderen Seite eine Einbusse mit sich bringt, nämlich die Einstellung unseres ortseigenen Nachrichtenblättchens "Neues aus Daubach", mit dem wir uns doch sehr verbunden füh­len. Dies war mit der Grund, warum ich nur zögernd meine Mitarbeit an dieser Neu­erscheinung zusagte. Hierin finden wir na­türlich bedeutend mfchr über das kommunale Geschehen aller Orte, die später der Ver­bandsgemeinde "Montabaur - Land" ange­hören werden; ausserdem können wir jetzt die Entwicklung des Zusammenschlusses gut verfolgen und ihre Zweckmässigkeit erken­nen und beurteilen. Auf die Informationen über das Vereinsgeschehen und die übri­gen innerörtlichen Neuigkeiten brauchen wir auch in diesem Blatt nicht zu verzichten. Die amtlichen Bekanntmachungen können nach vorheriger Änderung der Bekanntmachungs­satzung ebenfalls an dieser Stelle veröf­fentlicht werden, wodurch die Ortsschelle, ausgeübt durch den schon 80-Jährigen Ge­meindediener Peter Stahlhofen wesentlich entlastet würde. Ich hoffe, liebe Mitbürger, dass diese neue Einrichtung auch in Dau­bach Erfolg und Anklang finden wird.

gez.: Frink Bürgermeister

Bekanntmachung

Die neuen Hausnummernschilder sind nun ausgetragen. Die Kosten von 2. DM p.Stck. werden durch die Gemeindekasse erhoben. Alle Hauseigentümer, auch diejenigen, die sich die Schilder selbst beschaffen, werden angewiesen, sie im Laufe dieses Monats anzubringen, damit die neue Beschilderung des Dorfes abgeschlossen ist.

Wiederum haben wir uns zum Wettbewerb "Unser Darf soll schöner werden" angemel­det. Die Gemeindeverwaltung hat sich hier­für einiges vorgenommen. Sie hofft, dass bei Ihnen im Laufe des Winters Pläne ge­reift sind, die ausgeführt dazu beitragen, unser Dorf schöner zu machen.

Noch einmal wird darauf hingewiesen, dass das Abbrennen von Wiesen, Böschungen usw, seit 15. März verboten ist. Lassen Sie sich nicht durch den langanhaltenden Winter da­zu verleiten, dies noch nachzuholen, da Zuwiderhandlungen streng geahndet werden. An die öffentliche Gemeinderatssitzung am Freitag, dem 20. März 1970, 20.oo Uhr abends im Rathaus, wird erinnert. Vergewissern Sie sich an Ort und Stelle, was geschieht und geschehen soll, denn es gilt immer: Erst orientieren, dann kriti­sieren.

Die Gemeindeverwaltung