Ausgabe 
19.3.1970
Seite
39
 
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Für alle Gemeinden gelten folgende Son­derleistungen, die im Pauschalpreis enthal­ten sind: Ermässlgungen beim Besuch des Hochwildschutzparkes Westerwald, bei Rund­fahrten mit Pferdekutschen auf der Monta- baurer Höhe, bei Besuch des Köppel-Aus- slchtsturmes, bei Schiffstouren auf der Lahn, bei Busrundfahrten und bei Besichtigung von Töpferelbetrieben mit Gelegenheit zum verbilligten Einkauf. Anbieter und Vermit­tler Ist jeweils der Kreisverkehrsverein Montabaur, Kirchstrasse 48a.

Erfolgreiches Jahr für die Schützen­gesellschaft Montabaur

ST. SEBASTIANER ZOGEN BILANZ.

Auf unserem Bild gratuliert der 1. Vor­sitzende Josef Straub den Vereinsmeistern 1970.

v.l.n.r. Hubert Moll (KK-Dreistellungskampf und Olymp. Match), Horst Böhm (Luftge­wehr, 120-Schuss International Luftpistole und Freie Pistole), Heinrich Kästner (Schnellfeuerpistole).

Zur Jahreshauptversammlung der Schützen­gesellschaft St. Sebastlanus e.V. Montabaur konnte der 1. Vorsitzende zahlreiche Mit­glieder begrüssen. Gleich zu Beginn wurden die diesjährigen Vereinsmeister ausgezeich­net. Vierfacher Meister war Horst Böhm Luftgewehr (140 R.) 120-Schuss Internatio­nal (1048 R.) Luftpistole (137 R.) und Freie Pistole (135 R.) Hubert Moll gewann den KK-Dreistellungskampf (123 R.) und Olymp. Match (569 R.). In der Gebr.-Pistole wur­de K.G. Keiner mit 284 R. Vereinsmeister während sich Helnr. Kästner mit 278 R. ln der Schnellfeuer-Pistole an die Spitze set­zte. In der Altersklasse Luftgewehr sieg­te Josef Müller mit 132 R. und Heinz Ber-

nardi holte sich ln der Altersklasse Gebr- Plstole mit 260 R. den Meistertitel. Bei der Jugend dominierte Herbert Noll, der mit 135 R. Luftgewehr Vereinsmeister wurde. Die Berichte der einzelnen Schiessmeister zeigten durchweg positive Ergebnisse. Nach erfolgter Kassenprüfung wurde dem Vor­stand Entlastung erteilt. Mit kleinen Ab­weichungen wurde der alte Vorstand ln sei­nem Amt bestätigt. Neu hinzu kommen Hu­bert Moll als 2. Schiessmeister und Werner Hüging als 2. Jugendwart. Zum Abschluss der Versammlung wurden die Leistungsna­deln des Deutschen Schützenbundes verlie­hen.

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TEURES TELEFONIEREN

UNGERECHTFERTIGTE ZEITEINHEIT FÜR DAS BUCHFINKENLAND Die Buchflnkenland-Gemelnden Hübingen, Gackenbach, Horbach und die Gelbachtal- Gemeinde Ettersdorf gehören nicht etwa' zum telefonischen Ortsnetz von Montabaur, sondern zu dem von Holzappel. Vor 1952,

dem Zeitpunkt der Stillegung der Holzap­peler Gruben, hatte diese Zugehörigkeit noch ihre Berechtigung. Damals bestanden zahl­reiche Arbeitsverhältnisse ln der Esterau. Heute aber sind die wirtschaftlichen, ver­wandtschaftlichen, kirchlichen und ärztli­chen Beziehungen zum Holzappeler Raum

RUND UM MONTABAUR Nr. 3/12/70/7 äusserst gering. Um ein Vielfaches wird nun mit dem Montabaurer Raum telefoniert. Die Zugehörigkeit zum anderen Ortsnetz wäre nicht allzu tragisch zu nehmen, be­stünde nicht eine im Bezug zur Entfernung völlig ungerechtfertigte Zeiteinheit von tags­über nur 30 Sekunden. So kostet beispiels­weise ein Telefongespräch von Horbach zum Nachbarort Daubach oder von Ettersdorf zum benachbarten Pfarrort Stahlhofen drei­mal soviel wie zum Beispiel ein Fernge­spräch von Montabaur nach Hatzenport (Mo­sel) oder Ochtendung (Eifel), ja es ist Immer noch teurer als etwa ein Gespräch von Kaub am Rhein oder Emmelshausen Im Hunsrück. Es Ist daher unverständlich, warum die Bun­despost nicht bereits einen Sondertarif einge­führt hat. Für das Ortsnetz Nentershausen beispielsweise Ist das geschehen: Wer von Montabaur aus anruft, bezahlt lm Selbst­wählerferndienst je 30 Sekunden -.18 DM, über das Fernamt dagegen für 3 Minuten -.30 DM und für jede weitere Minute nur -.10 DM.

Was Nentershausen recht, ist dem Buch­finkenland billig. Ein Antrag auf einen Wechsel zum Ortsnetz Montabaur bzw. auf Gewährung eines Sondertarifs wird dem­nächst an die Bundespost gerichtet.

BODEN

Bekanntmachung

Mit Wirkung vom 1.3.1970 wurde die hie­sige Poststelle n in Roden in eine Post­stelle I umgewandelt.

Der bisherige Posthalter II, Johann Schmitt, wurde durch die Oberpostdirektion Koblenz zum Posthalter I ernannt.

Der Schalter ist vom vorgenannten Zeit­punkt an vormittags von 8.oo - 9.3o und lO.oo - ll.oo Uhr geöffnet. Nachmittags ist der Schalter nochmals von 15.45 - 16.15 Uhr geöffnet.

Samstags nachmittags ist kein Schalter­dienst.

Sonntags ist die Poststelle geschlossen.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Post­stelle Jetzt auch berechtigt ist, Rückzahlun­gen lm Postsparkassendienst selbst zu lei­sten und Postbarschecks direkt am Schal­ter nach Vorlage einzulösen. Gemeindeverwaltung Boden Der Bürgermeister

Bereits 35 Vereine sagten zu

Sie wollen alle an dem Wettstreit des Fan­farenzuges tellnenmen, der am 10. Mal ln Boden veranstaltet wird. Das gab 1. Vor­sitzender L. Stockmann auf der letzten Jahreshauptversammlung bekannt.

Auf dieser Jahreshauptversammlung wurde auch der Vorstand wiedergewählt, nachdem durch Wahlleiter Eulberg die Entlastungs­erteilung herbeigeführt worden war. 1. Vor­sitzender wurde wieder Ludwig Stockmann, 2. Vorsitzender Ewald Noll, Kassenführer Heribert Kurzenacker, Geschäftsführer R. Korbaoh, Stabführer Horst Müller und als Beisitzer füngieren Winfried Urban, Heinz Hartl, Jugendsprecher Ist Ernst Ulrich. Der Verein hat jetzt 115 Mitglieder. 26 mal stand der Verein lm vergangenen Berichts­jahr lm Blickpunkt der Öffentlichkeit. An verschiedenen Wettstreiten hat er teilge­nommen und konnte sich jedesmal auf den ersten Plätzen placieren. Die Anschaffung neuer Instrumente und Uniformen brachte für die Vereinskasse eine erhebliche Be­lastung. Die Kassenlage Ist aber gesund und man kann beruhigt in die Zukunft blicken.