Ausgabe 
19.3.1970
Seite
37
 
Einzelbild herunterladen

TuS MONTABAUR BAUTE VORSPRUNG AUS

Auch dieses vortreffliche Sportfoto wurde uns freundlicherweise von Foto- Meister zur Verfügung gestellt

Stammer schießt ein zum Ausgleich 1 : 1

Spielvereinigung Herschbach wurde mit 2 : 1 gleichstreffer. Mit dem 2. Treffer in der besiegt. 80. Minute wurde der Sieg sichergestellt.

Vor einer grossen Zuschauerkulisse besieg- Trainer Marr schenkte folgender Elf sein te die einheimische Elf in einem spannen- Vertrauen: den und kampfbetonten Spiel die der Spiel- Von Janta Vereinigung Herschbach mit 2 : 1 Toren. Hoffmann, Klemmer Herschbach war erstaunlich stark und kam Philippe, Rüter, Kloth

bereits in der 2. Minute zur 1 : 0 Führung. Hoyer, Ickenroth, Stammler, Meudt, Paul In den folgenden 40 Minuten blieb der Geg- Am Sonntag, den 22. März um 15.oo Uhr

ner auch weiterhin tonangebend.'Nach dem trifft die 1. Mannschaft auf die des VfL.

Seitenwechsel setzte sich jedoch die Kon- Grenzhausen. Mit einem sehr spannenden ditionsstärke der Tus-Fussballer durch und Spiel ist zu rechnen, in der 79. Minute fiel der verdiente Aus-

Sportausschuß der CDU Unterwesterwald

Vor dem Sportausschuss der CDU Unter­westerwald, dem nicht nur CDU-Mitglieder sondern auch führende Vertreter des Sports angehören, sprach der Sportreferent der Landesregierung Rheinland-Pfalz, Karl

Schmidt (früher Nationalspieler von Kaisers­lautern), über den Stand des Sportstätten­planes im Unterwesterwaldkreis. Der Vor­sitzende des Sportausschusses, Herbert Gerz, konnte neben den Mitgliedern des Aus­schusses den Landtagsabgeordneten Lud­wig Pfeil und den Fraktionsvorsitzenden Karl Hoppe begrüssen. Er betonte, dass ge­rade die CDU Unterwesterwald dem Sport gegenüber sehr aufgeschlossen sei und viele Initiativen, so z.B. den Sportstättenplan und die Bezuschussung der Übungsleiter ergrif­fen habe. Der Referent des Abends, Karl

Schmidt, erklärte, dass das Land zwei Mo­dellpläne für den Sportstättenbau und zwar für die kreisfreien Städte Mainz und für dir Landkreise im Unterwesterwald erstel­len lasse. Er habe Verständnis für die Kri­tik, dass der Plan noch nicht fertig sei, gab aber zu bedenken, dass das damit be­auftragte Planungsinstitut durch die Vorbe­reitungen für die Olympiade in München überlastet sei. Aus diesem Grunde habe die Landesregierung einen Fachmann ein­gestellt, dessen erste Aufgabe es sein werde, den Sportstättenplan für den Unter­westerwaldkreis fertig zu stellen. Er hoffe, dass die ersten Ergebnisse im Juli vor­liegen werden.

Aus den Reihen der Mitglieder wurden Be­denken laut, dass, bevor der Plan erstellt

DIE BAHNHOFSTRASSE

Jl'ülii

RUND UM MONTABAUR Nr. 3/12/70/5 sei, einige grosse Massnahmen in Angrif; genommen, die evtl, der Gesamtplanung nichl entsprechen würden. Der Geschäftsführer des Sportbundes Rheinland-Pfalz, Willi Klein, berichtete über den Zuschuss des Kreises für Übungsleiter und erklärte, dass die Initiative der CDU dazu geführt habe, dass zwischenzeitlich sechs weitere Kreise in Rheinland-Pfalz ebenfalls Zuschüsse für Übungsleiter gewähren würden. In der wei­teren Diskussion wurde der Wunsch geäus- sert, dass die Vertreter des Sports stär­ker im Sportstättenbeirat des Kreises ver­treten sein müssten. Weiterhin wurde ange­regt, dass beim Landratsamt ein Sportamt errichtet und evtl, mit einem Sportlehrer besetzt werden sollte.

Bezirksverkehrswacht Montabaur e.V.

Die Bezirkswacht veranstaltet am Freitag, dem 20. März 1970, 20oo Uhr, im Hotel "Märchenpark" in Westerburg eine Auszeich­nung bewährter Kraftfahrer, zu der unter anderem 40-jährige und ein 50-jähriger un­fallfreier Kraftfahrer ausgezeichnet werden sollen.

Die Schirmherrschaft des Abends hat Herr Rechtsanwalt und Landtagsabgeordneter Krempel, Westerburg, übernommen. Ich selbst werde über das Thema "Der Ver­kehrsunfall und seine Folgen - Ist kraft­fahren Charaktersache? - " sprechen. Anschliessend wird zur Unterstreichung des Themas ein gut qualifizierter Verkehrsfilm gezeigt.

7 Tage im Buchfinkenland

Der Fremdenverkehrsverband Rheinland- Pfalz hat für 1970 einen Katalog zusam­mengestellt, in dem Pauschalangebote für einen 7-Tage- und einen Wochenendaufent­halt aufgeführt sind. Ausser Montabaur sind darin auch die Buchfinkenland-Gemeinden Hübingen, Gackenbach, Horbach, Ettersdorf sowie auch Welschneudorf aufgeführt. HÜBINGEN wird so vorgestellt: Im land­schaftlich schönen Buchfinkenland gelegen. Von grossen Laub- und Nadelwäldern um­geben. Ausgedehnte Wanderwege, Fernblik- ke. Ausflüge u.a. nach Bad Ems, Nassau (Lahn), Holzappel mit Herthasee, Schloss Schaumburg, Montabaurer Höhe mit Aus­sichtsturm. 7 Fremdenbetten. Vollpension für 7 Tage kostet 98 DM, ein Wochenende (2 Tage Vollpension umfassend) 30.-- DM, Für HORBACH werden zusätzlich die ur­alte Weibereiche und der Hochwildschutz­park erwähnt. Die Wochenvollpension kostet hier 105.-- DM, das Wochenende 32.-- DM. 14 Betten stehen zur Verfügung. GACKENBACH mit DIES und KIRCHÄHR, für. das besonders der 80 ha grosse Hoch­wildschutzpark aufgeführt wird, zählt 13 Betten in Gasthöfen und 20 ln Hotels. Der Pensionspreis je Woche schwankt demnach zwischen 98.-- DM und 135. DM, für zwei Tage zwischen 28. DM und 40.-- DM.

ETTERSDORF ist mit einem Wochenpreis von 91.-- DM und einem Wochenendpreis von nur 28. DM am preiswertesten. Aller­dings stehen dort auch nur 6 Fremdenbetten zur Verfügung.

WELSCHNEUDORF wirbt als geographischer Mittelpunkt des Naturparks Nassau, zwischen den beiden Städten Montabaur und Bad Ems (je 8 km entfernt) gelegen. Die 18 Fremden­betten werden zu einem Wochenpreis von 105. DM und einem 2-Tages-Preis von 35. DM angeboten.