Ausgabe 
12.3.1970
Seite
25
 
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GACKENBACH

Amtliche Nachrichten

SCHiESSFVIIT LUFTGEWEHREN UND KLEIN­KALIBERN NNERHALB DER BEBAUTEN ORT­LAGEN

Von den Einwohnern unserer Gemeinde wird immer wieder Klage darüber geführt, dass innerhalb der Ortslage mit Kleinkaliber und Luftgewehren geschossen wird und Schäden an Gebäuden, besonders an Dachrinnen, ent­stehen. Vor allem kommen diese Beschwer­den aus dem Ortsteil Dies.

Wir bitten, diese gefährliche Schiesserei ein­zustellen, da ansonsten Strafanzeige erstattet werden muss.

VERSCHANDELN DER LANDSCHAFT DURCH WILDES ABLADEN VON MÜLL Obwohl in unserer Gemeinde alle 14 Tage der Hausmiill abgefahren wird, stellen wir fest, dass noch Müll und Unrat an allen möglichen Stellen abgeladen wird. Beson­ders in Dies an der Strasse nach Holzappel (auf der anderen Brückenseite) entsteht all­mählich ein richtiger Müllplatz.

Wir bitten die Bevölkerung, uns alle Per­sonen zu melden, die dort Müll abladen,

t wir Anzeige erstatten können.

DIE HALTESTELLE FÜR DEN SCHULBUS IN DIES

wurde von der gefährlichen Kreuzung in die Hübinger Strasse verlegt. Die Kinder steigen morgens an der Einfahrt zur Mühle Schmidt ein. Ausgestiegen wird an der Ein­fahrt zum Hause Thelen. In diesem Jahr soll auch der Kinderspielplatz vom Hause Raab In die Ortsmitte verlegt werden. Es wird dabei möglich sein, dort auch gleich­zeitig eine richtige Haltebucht auszubauen.

DIE ABGABEBESCHEIDE 1970 Die Abgabebescheide 1970 werden den Zah­lungspflichtigen in den nächsten Tagen zu­gestellt. Als letzter Zahlungstermin wurde* der 30.6.70 festgesetzt. Wi* bitten, bis zu diesem Termin alle Zahlungen zu leisten, damit kostenpflichtige Mahnungen unterblei­ben können. Hundehalter, deren Hunde nicht steuerlich erfasst sind, wollen sich sofort bei der Gemeindeverwaltung melden.

Wanderkarte fürs Buchfinkenland

Der Kultur- und Verkehrsverein Buchfin­kenland hat eine Übersichtskarte herausge­geben, in der alle gekennzeichneten Wander­wege der Parkplätze Wasem, Linde, Dies, Kirchähr, Horbach und Hübingen eingezeich­net sind. In dem Begleittext heisst es u.a.: "Folgt der Autofahrer ab den Autoausfahr­ten Montabaur und Diez den Hinweisschil­dern "Hochwildschutzpark Westerwald", so erreicht er mühelos in ca. 15 Minuten das idyllische Erholungsgebiet im Naturpark Nassau, das Buchfinkenländchen mit den sauberen Dörfchen Gackenbach, Dies und Kirchähr im romantischen Gelbachtal (Orts­teile von Gackenbach), Horbach und Hübin­gen. Eine urwüchsige Landschaft mit tie­fen Wäldern und herrlichen Wiesentälern, die durch den Naturhochwildschutzpark bei Gackenbach noch bereichert wurde. Wie in freier, natürlicher Wildbahn zeigt sich dem Besucher im ca. 80 ha grossen Freigehege alles Hochwild: Hirsche, Sika- und Dam­wild, urige Keiler mit Bachen und zier­lichen Frischlingen, und sogar die selten vorhandenen Hochwildarten Steinbock, Gams­wild, Wisent und Elche.

Ein Feriendorf für Familienferien, Hotels, freundliche Gaststätten und Fremdenheime

garantieren jedem Erholungssuchenden und Naturfreund einen idealen Urlaubsort.

Frost contra Brückengeländer

Sieger blieb der Frost am Geländer der Gelbachbrücke zwischen Kirchähr und Giers- hausen. Er hat es soweit nach aussen ge­drückt, dass es herabzustürzen droht. Die beidseitigen Randstreifen wurden daher ab­gesperrt.

Die Eltern werden gebeten, die Kinder von dieser Brücke fernzuhalten.

Wettbewerb

"Unser Dorf soll schöner werden"

Die Gemeinde Gackenbach wird sich in die­sem Jahr wieder an dem Wettbewerb "Un­ser Dorf soll schöner werden" beteiligen. Die Hauseigentümer werden gebeten, sich jetzt schon zu überlegen, welche Verschöne­rungsarbeiten sie an ihren Grundstücken und Häusern durchführen wollen.

Kanutenwettkampf auf dem Gelbach

am Samstag und Sonntag, den 14. und 15. März 1970 (Meisterschaften im Kanu-Ab­fahrtslauf der Landesverbände Rheinland- Pfalz und Hessen).

Die Paddlergilde Dies richtet in diesem Jahr wieder ihren Wettkampf auf dem Gel­bach aus. Während die Wettkämpfe der Jugend Samstag ab I 6.00 Uhr bis Sonntag 12.oo Uhr stattfinden, beginnt der Wettkampf der Herren am Sonntag um 13.15 Uhr.

Nach der vorliegenden Wettkampfschrift wer­den ca. 160 Teilnehmer erwartet. Da viele Wettkämpfer von weither kommen (Rhydt, Ruhrgebiet, Kassel, Heidelberg) werden sie in Gaststätten in Gackenbach untergebracht. Die Gemeinden Gackenbach und Weinähr haben für diesen Wettkampf Ehrenpreise ge­stiftet.

Vor allem dürfte es interessant sein, den Wettkampf am Bruchhäuser Wehr zu beob­achten.

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"Frohsinn" in Hübingen

CHORKONZERT MIT FÜNF VEREINEN HÜBINGEN. Zu einem leider noch recht winterlichen Frühjahrskonzert hatte der Männergesangverein "Frohsinn" Hübingen mit seinen 40 aktiven Sängern eingeladen. Da es ln der Gemeinde keinen passenden Saal gibt, hatte das Famllienferlendorf sei­nen grossen Tages- und Speisesaal zur Ver­fügung gestellt, der die fast 300 Besucher gerade noch fassen konnte. Mli seiner aus­gezeichneten Akkustik bot er den geeigneten Raum für das Chorkonzert, das von folgen­den Vereinen gestaltet wurde: MOV "Froh­sinn" Hübingen (Chorleiter Siegfried Hoff- mann), MGV "Cäcilia" Gackenbach (Chor­leiter Josef Hoss), MG/ "Cäcilia" (Chor­leiter Josef Schäfer ), MG/ "Liederkranz" Oberelbert (Chorleiter Leo Keul), MGV "Cä­cilia" Grossholbach (Chorleiter Siegfried Hoffmann).

Auf dem Programm standen Werke von Wolfgang Lüderitz, Kurt Lissmann, Franz Schubert, Paul Zoll und anderen. Allgemein wurden die Lieder fast vollendet interpre­tiert und sehr gut vorgetragen. Höhepunkt war zum Schluss Otto Löfflers "Aber Heid­schi, bumbeidschl", bei dem Christa Eberth als Solistin wirkte.

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RUND UM MONTABAUR Nr. 2/11/70/9 Wieder einmal wurde bewiesen: Das Buch­finkenland trägt seinen Namen zu recht: Hier versteht man ausgezeichnet zu singen.

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Öffentliche Mahnung

Am 15.2.1970 sind die Gewerbesteuern, Grundsteuer und Hundesteuer für das I. Quar­tal 1970 fällig geworden, soweit sie nicht gestundet sind. Ich erinnere hiermit an die Zahlung der rückständigen Beträge. Die Ge­meinde ist zur Erfüllung ihrer Aufgaben auf den Eingang der Gelder angewiesen. Die Abgaben können entweder in den Kas­senstunden des Gemeindekassenverwalters und zwar Dienstag und Donnerstag von 17.3o - 19.oo Uhr und Samstag von 9.oo - 12.oo Uhr bar entrichtet oder auf fol­gende Konten der Gemeindekasse eingezahlt werden:

Konto Nr. 56 bei der Kreissparkasse Monta­baur; oder Konto Nr. 803 037 183 bei der Nassauischen Sparkasse in Montabaur.

Gemeindeverwaltung Horressen gez.: Merz, Bürgermeister

Amtliche Bekanntmachung.

Im Mai 1970 wird nach dem Gesetz über die Volks-, Berufs- und Arbeitsstättenzäh­lung (Volkszählung 1970) vom 14.4.1969 (BGBl. I S. 292) eine Volks- und Berufs­zählung sowie eine Zählung der nichtland­wirtschaftlichen Arbeitsstätten und Unter­nehmen (Arbeitsstättenzählung) durchge­führt. Stichtag dieser Erhebung ist der 27. Mai 1970.

Die Durchführung der Zählung steht unter der Leitung des Statistischen Landesamtes. Die Gemeinden führen die Zählung im Auf­trag des Landes durch. Der Bürgermeister ist als Zählungsleiter bestellt und bestellt seinerseits die für die Durchführung der Erhebung benötigten Zähler.

Die Tätigkeit der Zähler ist grundsätzlich ehrenamtlich. Nach dem Gesetz kann jeder Deutsche im Alter von 18 bis 65 Jahren als Zähler verpflichter werden. Die Zählertätig­keit darf nur aus wichtigem Grunde abge­lehnt werden.

Für die Geheimhaltungspflicht und für die Folgen der Verletzung dieser Pflicht gel­ten die §§ 12 und 13 des Gesetzes über die Statistik für Bundeszwecke vom 3.9.53 (BGBl. I S. 1314). Daneben kann sich die Verpflichtung zur Verschwiegenheit aus § 22 Abs. 1 der Gemeindeordnung ergeben. Die Zähler erhalten einen Ausweis, mit dem sie sich den Auskunftspflichtigen gegenüber- auf Verlangen ausweisen können.

Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft

Der Geschäftsführer der Hessen-Nassaui- schen landwirtschaftlichen Berufsgenossen­schaft (Gesetzliche Unfallversicherung) gibt bekannt, dass Meldungen über Betriebsver-, änderungen der landwirtschaftlichen Nutz-