Ausgabe 
11.7.1969
 
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Donnerstag,

17.7.

Freitag,

18.7.

Samstag,

19.7.

20. 00 Uhr Bibelstunde

während der Ferien kein Jugendkreis

14. 30 Uhr Posaunenchor I 16. 00 Uhr Posaunenchor II

rechtigte binnen zwei Wochen nach der amtlichen Be­kanntmachung des Wahlergebnisses bei dem Bürgermeister der Stadt Montabaur schriftlich Einspruch erheben.

Montabaur, den 10. Juli 1969 Stadtverwaltung

-MONTABAUR- (Mangels) Bürgermeister als Gemeindewahlleiter

AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN

ALLGEMEINE NACHRICHTEN

Fundamt

Beim Polizeiamt Montabaur wurden in der Zeit vom 1.6.1969 bis 30.6.1969 folgende Gegenstände als Fund­sache abgegeben:

Gegenstand gefunden am:

1 Herren-Schirm 1 Damen-Armbanduhr 1 Herren-Armbanduhr 1 Herren-Armbanduhr 1 goldenes Kettchen 1 goldenes Armband 5 silberngs Kettchen 1 Herren-Sportrad 1 Damen-Sommermantel 1 Geldbörse mit Inhalt 1 Armband 1 Herren-Armbanduhr 1 Herren Schirm 1 Geldbörse mit Inhalt 1 Paar Ohrclips 1 Geldbörse mit Inhalt 3 Kettchen mit Anhänger

1 silberner Armreif

2 Herren Armbanduhren 2 Sonnenbrillen

1 Brille

1 Geldbörse mit Inhalt 1 Geldbörse mit Inhalt 1 silberner Armreif 1 goldner Ring

1.6.1969 Mai 1969 Mai 1969 Mai 1969 Mai 1969 Mai 1969 Mai 1969

19.5.1969

14.6.1969

19.6.1969

19.6.1969

21.6.1969

24.6.1969 Juni 1969 Juni 1969 Juni 1969 Juni 1969 Juni 1969 Juni 1969 Juni 1969 Juni 1969

16.6.1969 Juni 1969 Juni 1969

9.6.1969

Außerdem wurden mehrere Schlüssel abgegeben.

Rechtmäßige Eigentümer können sich auf dem Fundamt in Montabaur, Bahnhofstr. 32,. in den Dienststunden zwi­schen 8.00 und 12.00 Uhr melden.

Als verloren wurde gemeldet:

1 weiße Damen-Handtasche mit ca. 100, -- DM.

Mandat

Die zu Beigeordneten gewählten Mitglieder des Stadtrates Herr Sparkassenamtsrat i.R. Eberhard Joras;

Herr Schreinermeister, Georg Scheidt;

Herr Drogist, Karl Morschheuser,

haben in der konstituierenden Sitzung am 1. Juli 1969 auf ihr Mandat als Ratsmitglied verzichtet. Gemäß § 39 des Kommunalwahlgesetzes in Verbindung mit § 67 der Kommunalwahlordnung, werden für die Ausgeschiedenen als Ersatzmänner in den Stadtrat einberufen:

für die CDU Herr Landwirt Johann MÜLLER,

Montabaur, Hospitalstr. 7;

Herr Oberstleutnant Wilhelm MÜLLER, Montabaur, Rheinstr. 34;

für die SPD Herr Verwaltungsangestellter Paul

BERUDE, Montabaur, Jahnstr. 15.

Gegen diese Feststellung der Wahl kann jeder Wahlbe-

Rückblick auf das Stadtgeschehen

Der Montabaurer Stadtrat trat zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Er wählte zum 1. Beigeordneten Eber­hard Joras, zum 2. Beigeordneten Georg Scheidt und zum 3. Beigeordneten .Karl Morschheuser. Außerdem wurden die acht Ausschüsse neu besetzt. Fünf Ratsherren schieden mit Ablauf der alten Wahlperiode aus dem Stadtrat aus und wurden mit dem Wappenteller der Stadt Montabaur ausge­zeichnet.

Auf einstimmigen Beschluß des Stadtrates verlieh Bürger­meister Mangels dem früheren 1. Beigeordneten der Stadt, Josef Pehl, die Ehrenbürgerrechte der Stadt. Bürgermeister Mangels lobte Josef Pehl als denjenigen, der stets zu den wenigen gehört hat, die bereit sind, sich einzusetzen.

Akademiedirektor Jakob Kleemann starb im Alter von 85 Jahren. Von 1920 bis 1946 war er Schulrat des Unterwester­waldkreises, dann Direktor der Pädagogischen Akademien in Andernach und Koblenz. Er gehörte zu den großen Er­zieherpersönlichkeiten unserer Heimat.

Am Staatlichen Gymnasium bestanden 81 und am Aufbau­gymnasium 31 Schüler ihr Abitur,

Die Peterstorstraße wird ausgebaut.

Die Gelbachtalbrücke der Umgehungsstraße ist im Bau.

Das ehemalige Kreis-Heimat-Museum

Einer großen Anziehungskraft konnte sich unser Montabaurer Heimat-Museum eigentlich nie erfreuen. Als sich die Re­novierungsbedürftigkeit des Gebäudes abzeichnete und man nach dem Umbau hier ein Verkehrsbüro einrichtete, trauer­te kaum, jemand unserem Museum nach, dessen Ausstellungs­gegenstände nun in der Vorburg untergestellt sind. Ein älte­rer Aufsatz von Aloys Boiler soll uns hier seine Bedeutung in Erinnerung rufen und an eine Neueinrichtung mahnen:

Wenn der Fremde durch die Straßen von Montabaur wan­dert, stellt er mit Erstaunen fest, daß er sich inmitten einer geschichtsträchtigen Stadt befindet. Auf Schritt und Tritt begegnen ihm die Zeugnisse der Jahrhunderte. Und wer vorher einen Blick vom Schloß in die Weite der We­sterwaldlandschaft geworfen hat, dem stellt sich auf dem Wege zwischen Schloß und katholischer Pfarrkirche die Verbindung zwischen der hellen, heiteren kurtrierischen und der herben, bedächtigen Westerwälder Art so deutlich dar, daß ihn der Wille ergreift, mehr von dieser Stadt und ihrer Landschaft zu erfahren.

Wie leicht ist es Einheimischen und Fremden gemacht, die Westerwälder Heimat gleichsam wie in einem Spiegel zu sehen, ihre Geschichte und Kultur in echten Stücken aus allen Jahrhunderten der heimischen Geschichte kennen­zulernen. Fast von selbst wird man in Montabaur zum Kreis-Heimat-Museum geführt; es ist kaum zu übersehen. Wohl selten hat man für ein Heimatmuseum einen so pas­senden Bau gefunden wie hier. Es handelt sich um ein 1715 von dem bekannten kurtrierischen Baumeister Se- bastiani errichtetes Privathaus, das von 1789 bis 1929 als Schulhaus diente.

Wenn man gegenüber der katholischen Pfarrkirche vor dem alten Haus mit seinem vorwitzigen Erker steht und liest "Kreis-Heimat-Museum", dann ist man schon mitten drin

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